Elefanten am Ganges

Da spricht man über Erweiterungen von EU-Grenzen im Rahmen der Bilateralen Verträge, was an sich schon Kuriositätswert hat, wenn sich im Moment die Politik doch um Dinge wie HarmoS, Nachfolge Schmid oder ein flexibles AHV-Alter drehen würden. Es kommen die alten Argumente, dass man Grenzen geschlossen halten muss, damit keine Arbeitsplätze verloren gehen. Und dass Affen und Elefanten ohnehin nicht viel gemeinsam hätten.

Im gleichen Atemzug erwähnt er die neuen Angebote, die er im Internet entdeckt hat: Geisterschreiber aus Indien, die perfekte englische Texte hervorzaubern und keinen goldenen Penny verlangen, sondern sich auch mit weniger zufrieden geben. Oder er erzählt, wie toll es sei, dass seine Bücher jetzt immer diesen würzigen Geruch an sich hätten, speziell dann, wenn er seine Fotobücher mit den Ferienerinnerungen aus Bulgarien im Billigparadies am Ganges drucken lasse.

In solchen Momenten kommt es einem richtig spanisch, nein vielmehr ungarisch vor, während man den nächsten Appenzeller bestellt.

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