textworker Ein digital zensierter Sudelblock.

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Papierne Existenz

«Sie können Sich nicht ausweisen? Bitte füllen Sie das Formular aus. Wir telefonieren, dann stellt sich heraus, ob es Sie gibt.» Im nächsten Moment drückt der Kontrolleur seinem Opfer das Blöcklein mit den Möglichkeiten Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer und Unterschrift in die Hand. Es gibt keine Vorschläge, wie es sein Formular ausfüllen könnte. Nur eine Einschränkung, ganz am Schluss, mit der es bestätigt, dass die Angaben der Richtigkeit und Wirklichkeit entsprächen.

Am Telefon krächzt der andere das Geburtsdatum in den Zugraum: «Fünfzehnter Siebter Neunzehnachtundachtzig. Normannstanne, Orangenblüte, Tamiflu, Zahnpaste.»

«Sie gibt es wirklich.»


4 Kommentare

Aha, jemand hat sein GA zu Hause vergessen. Was für eine tolle Gelegenheit, existenzielle Fragen zu klären. Schöne Weihnachten, übrigens! Es ist gut, dass es dich gibt.

Veröffentlicht von nuss am 23. Dezember 2009 @ 8pm

… und schon hat man ein “Ersatz-Abo” für die Zugfahrt. :)

Veröffentlicht von Andreas Hobi am 24. Dezember 2009 @ 8am

@nuss: Danke! Auch dir ganz herzhafte Festtage!

Veröffentlicht von Claudio am 24. Dezember 2009 @ 9am

@Andreas Hobi: Und wird zum Schwarzfahrer für den Rückweg ;-)

Veröffentlicht von Claudio am 24. Dezember 2009 @ 9am

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