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	<title>textworker &#187; Beobachtet</title>
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	<description>Ein digital zensierter Sudelblock.</description>
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		<title>Blinder Tee</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 06:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tee]]></category>
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		<description><![CDATA[&#220;ber Nacht wird der Tee blind. Sie hat gefunden er sehe aus wie Wasser und jetzt sieht man nicht zum Boden, er hat sich beschlagen. Ist blind geworden.]]></description>
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<p>&#220;ber Nacht wird der Tee blind. Sie hat gefunden er sehe aus wie Wasser und jetzt sieht man nicht zum Boden, er hat sich beschlagen. Ist blind geworden.</p>
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		<title>Hundeplatz</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 06:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Schilderwald]]></category>
		<category><![CDATA[Semiotik]]></category>
		<category><![CDATA[Strasbourg]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Schilderwald spriesst pr&#228;chtig. In den Fotos aus Strasbourg habe ich mein Lieblingsschild wiederentdeckt, eins extra f&#252;r Hunde. Canisite heisst es da (bestimmt f&#252;r die déjections canines). Die Hunde bekommen damit einen Platz beschrieben, an dem sie ihre Gesch&#228;fte unternehmen &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/07/16/hundeplatz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1955"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Mein <a href="http://textworker.ch/tag/schilderwald/">Schilderwald</a> spriesst pr&#228;chtig. In den Fotos aus <a href="http://textworker.ch/2010/03/22/in-den-kanaelen/">Strasbourg</a> habe ich mein Lieblingsschild wiederentdeckt, eins extra f&#252;r Hunde. Canisite heisst es da (bestimmt f&#252;r die déjections canines). Die Hunde bekommen damit einen Platz beschrieben, an dem sie ihre Gesch&#228;fte unternehmen d&#252;rfen. Alle anderen &#214;rtchen sind verboten.</p>
<div id="attachment_1962" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/07/schildcanisite.jpg"><img class="size-full wp-image-1962" title="schildcanisite" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/07/schildcanisite.jpg" alt="Canisite" width="480" height="640" /></a><p class="wp-caption-text">Canisite</p></div>
<p>Und wahrscheinlich sind die anderen Orte auch nicht so attraktiv wie  dieses Sandfeld mit reichlich Spuren anderer Hunde. Der Canisite ist  kniehoch eingez&#228;unt mit Holzpfl&#246;cken.</p>
<div id="attachment_1963" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/07/canisite.jpg"><img class="size-full wp-image-1963" title="canisite" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/07/canisite.jpg" alt="Eingez&#228;untes Sandfeld" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Eingez&#228;untes Sandfeld</p></div>
<p>Haben die nicht grandiose Ideen? Und wortsch&#246;pferisch sind Hunde ziemlich produktiv, denken wir doch nur an die Robidogs&#228;cke in der Schweiz.</p>
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		<title>Rosenkranz</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 11:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Tram den Z&#252;richberg hochgefahren, zum Zoo mit Tomatensaft und Currysandwich. Vorne sitzen junge Ortsans&#228;ssige. «Hast du jetzt das gesehen? – Der l&#228;uft mit einem Kreuz in der Stadt herum und hat so Perlen dran. Schon ziemlich irre.» Dem &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/07/08/rosenkranz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1939"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Mit dem Tram den Z&#252;richberg hochgefahren, zum Zoo mit Tomatensaft und Currysandwich. Vorne sitzen junge Ortsans&#228;ssige. «Hast du jetzt das gesehen? – Der l&#228;uft mit einem Kreuz in der Stadt herum und hat so Perlen dran. Schon ziemlich irre.» Dem Jungen muss auch entgangen sein, dass der Herr schwarz angezogen ist und einen weissen Collarkragen tr&#228;gt.</p>
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		<title>Stadtreinigung</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 17:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Hallenbad]]></category>
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		<description><![CDATA[Ob man es glaubt oder nicht, St&#228;dte werden gereinigt und gefegt. Nicht nur mit Wischfahrzeugen oder anderem Gef&#228;hrt. Schl&#228;uche werden ausgelegt, in Gullis runtergelassen und wieder heraufgezogen. W&#228;hrend sie heraufkommen, sucht sich das Abwasser Wege. Es flieht vor dem Strahl &#8230; <a href="http://textworker.ch/2009/04/29/stadtreinigung-201/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1141"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Ob man es glaubt oder nicht, St&#228;dte werden gereinigt und gefegt. Nicht nur mit Wischfahrzeugen oder anderem Gef&#228;hrt. Schl&#228;uche werden ausgelegt, in Gullis runtergelassen und wieder heraufgezogen. W&#228;hrend sie heraufkommen, sucht sich das Abwasser Wege. Es flieht vor dem Strahl sauberen Wassers, der hinterhereilt und in seiner Eile den Bl&#252;tenstaub mit sich reisst.</p>
<p>Selbst der Himmel hilft mit: Von oben kommt Wasser, das die Zeitungen am Kiosk reinw&#228;scht: Auch da wird der Zauber der Bl&#252;ten abgewaschen. Die Allergiker, die sich eines der Exemplare reinziehen wollen, danken es vielleicht. M&#246;glicherweise werden auch die Schreckensnachrichten durch das saure Wasser ein wenig s&#252;sser.</p>
<p>Manchmal riecht es von Desinfektionsmittel, an der Stelle, an der normalerweise ausgeleerter Alkohol verdunstet, Hunde herumtoben und Menschen in lebhafte Diskussionen um Zehnrappenst&#252;cke entbrennen. Es riecht dann so, wie wenn man sich nach dem Hallenbad die F&#252;sse vollspr&#252;ht, damit keine Pilze spriessen.</p>
<p>An solchen Tagen ist das <a href="http://textworker.ch/2009/01/16/im-glaskaestchen/">Pennerb&#228;nklein</a> auch leer.</p>
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		<title>Im Glask&#228;stchen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 21:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
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		<description><![CDATA[Einer vom Pennerb&#228;nklein erz&#228;hlt, dass da in diesem Glask&#228;stchen jeden Tag eine Frau drinsitze. Sie warte, bis jemand komme und sage, was er wolle, worauf sie tue, was er wolle, und er ihr Geld daf&#252;r &#252;berreiche. Manchmal sitze die Frau &#8230; <a href="http://textworker.ch/2009/01/16/im-glaskaestchen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=814"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Einer vom Pennerb&#228;nklein erz&#228;hlt, dass da in diesem Glask&#228;stchen jeden Tag eine Frau drinsitze. Sie warte, bis jemand komme und sage, was er wolle, worauf sie tue, was er wolle, und er ihr Geld daf&#252;r &#252;berreiche. Manchmal sitze die Frau auch einfach nur in ihrem Glask&#228;stchen und warte, aber niemand kommt; und dann erbarme es ihn jeweils schon, ihn, der auf dem Pennerb&#228;nklein sitze. Aber, das erz&#228;hlte er auch noch, einer, der auf dem Pennerb&#228;nklein sitzt, habe andere Sorgen als einen zu spielen, der etwas wolle, es dann von der Frau im Glask&#228;stchen bekomme, um sie zu bezahlen.</p>
<p>Und heute, im Vorbeigehen, sass niemand mehr auf dem B&#228;nklein, nur noch die Frau im Glas.</p>
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		<title>Selbst die M&#228;use</title>
		<link>http://textworker.ch/2009/01/06/selbst-die-maeuse/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 14:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhof]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum wiederholten Mal steht man am Bahnhof, der vor drei Jahren irgendein Bahnhof war, dann aber zum wichtigsten Umsteigebahnhof wurde, wie &#252;berhaupt vorher Bahnh&#246;fe einfach Bahnh&#246;fe waren, ausser dem grossen in der Stadt, wo man den Leuten winken durfte, wenn &#8230; <a href="http://textworker.ch/2009/01/06/selbst-die-maeuse/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=801"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Zum wiederholten Mal steht man am Bahnhof, der vor drei Jahren irgendein Bahnhof war, dann aber zum wichtigsten Umsteigebahnhof wurde, wie &#252;berhaupt vorher Bahnh&#246;fe einfach Bahnh&#246;fe waren, ausser dem grossen in der Stadt, wo man den Leuten winken durfte, wenn sie in die Ferien gingen oder wenn man selbst einen Ausflug machte.</p>
<p>Nun ist ja eben dieser Bahnhof, an dem die M&#228;use sitzen, mitten in den Gleisen zwischen abgebrannten Zigaretten, nicht mehr irgendein Bahnhof, seit die Distanzen nicht mehr ohne Weiteres mit dem Velo zu machen sind. Diese M&#228;use geben dem Bahnhof ein lebendiges Gesicht. Sonst w&#228;re es nur ein Ort des Durchgangs, an dem sich Leute dar&#252;ber aufregen, dass schon wieder mit gelber Farbe eine Versp&#228;tung von 4 Minuten angezeigt wird.</p>
<p>Und so kommt man jeden Tag in den Genuss eines M&#228;useanblicks, obwohl man sich nicht vorstellen kann, wie diese Gesch&#246;pfe es zwischen den Gleisen und den noch brennenden Kippen aushalten, dass sie sich gar vom Anblick der Menschen, die da oben ein- und aussteigen, vereinzelt auch hinuntersteigen, ein Leben machen k&#246;nnen.</p>
<p>Das alles ganz im Gegensatz zu den M&#228;usen, die sich eigentlich auf den Schreibtischen tummeln m&#252;ssten, weil sie an elektronenspeienden Ger&#228;ten angeschlossen sind, aber nur im Laden herumliegen, weil niemand sich ihrer erbarmen wollte.</p>
<p>Denn das sp&#252;ren die M&#228;use: Die Leute m&#252;ssen sparen bei den M&#228;usen. Jeden Kr&#252;mel Brot m&#252;ssen sie verwerten, jedes noch so kleine St&#252;cklein. Und wovon sollen sie leben? Das weiss bald keiner der beiden mehr: Die M&#228;use nicht, weil sie nicht wissen, wann der n&#228;chste kommt, der ein St&#252;cklein Brot hinunterwirft; die Menschen nicht, weil sie nicht wissen, wann jemand die n&#228;chste Maus kaufen wird.</p>
<p>Alles eine Frage der logischen Technik.</p>
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		<title>Orchideenwurzeln erdicken</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/09/10/orchideenwurzeln-erdicken/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 07:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflanze]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine junge Orchidee, die ich erst neulich von der Mutterpflanze abgel&#246;st und auf neues Substrat gepflanzt habe, w&#228;chst nicht nur pr&#228;chtig; auch die Wurzeln werden von Tag zu Tag dicker. Ganz erstaunlich eigentlich, denn vor gut zwei Wochen waren die &#8230; <a href="http://textworker.ch/2008/09/10/orchideenwurzeln-erdicken/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=539"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Meine <a href="http://textworker.ch/2008/09/02/eine-orchidee-waechst/">junge Orchidee</a>, die ich erst neulich von der Mutterpflanze abgel&#246;st und auf neues Substrat gepflanzt habe, w&#228;chst nicht nur pr&#228;chtig; auch die Wurzeln werden von Tag zu Tag dicker. Ganz erstaunlich eigentlich, denn vor gut zwei Wochen waren die Wurzeln bloss Luftwurzeln.</p>
<div id="attachment_541" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2008/09/20080909_orchidee.jpg"><img class="size-medium wp-image-541" title="DSCN0778.JPG" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2008/09/20080909_orchidee-300x225.jpg" alt="Orchidee mit immer dickeren Wurzeln" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Orchidee mit immer dickeren Wurzeln</p></div>
<p>Normalerweise heisst es ja, jemand wachse wie ein Welpe, ich muss das Sprichwort korrigieren: Es sollte viel eher heissen, dass jemand wie eine junge Orchidee wachse. Die Bl&#228;tter sind im Vergleich mit der Vorwoche und den ersten Bl&#228;ttern, die so langsam aber sicher den Geist aufgeben, schon wieder pr&#228;chtig gewachsen.</p>
<p>Langsam will der Topf als Ausbreitungsort nicht mehr gen&#252;gen, die Bl&#228;tter fangen bereits an, &#252;ber den Rand hinauszuwachsen und den Topf bloss noch als Reservoir f&#252;r die Wurzeln und N&#228;hrstoffe zu verwenden, die ja im Substrat noch in H&#252;lle und F&#252;lle bereit stehen.</p>
<p>Die Farbe der Pflanze wird immer kr&#228;ftiger: Die gr&#252;ne Farbe der Bl&#228;tter erinnert mich mehr und mehr an den gr&#252;nen Rasen in Irland, was allerdings nichts heissen will: Rot-Gr&#252;n-Farbenblinden soll man im Urteil &#252;ber gr&#252;ne Farben nicht unbedingt trauen, schon gar nicht, wenn es subtile Farbunterschiede sind.</p>
<p>W&#228;hrend der Beobachtung des Wachstums bleibt die t&#228;gliche Freude &#252;ber immer gr&#246;ssere Bl&#228;tter, die nicht nur l&#228;nger, sondern auch breiter werden und eine intensivere Farbe. Und was noch viel sch&#246;ner ist: Die Vorfreude auf die ersten Bl&#252;ten, die hoffentlich bald kommen werden, wenn die Mutterpflanze aufgeh&#246;rt haben wird zu bl&#252;hen und umgetopft wird. (Sie hat dringend neues Substrat n&#246;tig, jedoch soll man Orchideen nicht umtopfen, w&#228;hrend sie in der Bl&#252;te sind oder austreiben.)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fr&#252;hlingswildes Bild</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/05/10/fruehlingswildes-bild/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 09:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[rapperswil]]></category>

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		<description><![CDATA[Bilder eines Ausfluges. <a href="http://textworker.ch/2008/05/10/fruehlingswildes-bild/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=340"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><strong>Bilder eines Ausfluges.</strong></p>
<p>Das Bild von gestern in den Reben soll auch hier ver&#246;ffentlicht werden. Der Ausflug in die mittelalterliche Stadt war ganz toll, mehr dazu aber <a href="http://textworker.ch/2008/05/11/seeflucht/">sp&#228;ter</a>.</p>
<p><a href="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/05/im-rebberg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-341" title="DSCN0120.JPG" src="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/05/im-rebberg-300x225.jpg" alt="Der Rebberg in der Stadt" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Wer glaubt zu erraten, wo das denn ist, darf gerne einen Kommentar hinterlassen.</p>
<p>PS. Eins kann ich schon im Voraus sagen: Paradies hiess die Stadt nicht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mehr Unterschiede als Buchstaben (115)</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/03/13/mehr-unterschiede-als-buchstaben/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 21:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Unterschied]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://textworker.ch/2008/03/13/mehr-unterschiede-als-buchstaben/</guid>
		<description><![CDATA[Wo w&#228;hrend zweier Jahrtausende abgeschrieben wird, passieren Fehler. Absichtlich und unabsichtlich. <a href="http://textworker.ch/2008/03/13/mehr-unterschiede-als-buchstaben/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/2008/03/13/mehr-unterschiede-als-buchstaben/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Wir erinnern uns nur allzu gerne daran: Als Sch&#252;ler der Primarklassen sassen wir manchmal stundenlange vor einem Hellraumprojektor-Text, den es abzuschreiben galt. Nicht dass es noch keine modernen Koperger&#228;te gegeben h&#228;tte; nein, es war wohl zum Zweck der sch&#246;nen Schreibung gedacht. Damals gab es n&#228;mlich noch die Sch&#246;nschreibhefte, in die man keine Tintenkleckse reinmachen durfte, wo aber auch der Tintenkiller nicht gerne gesehen war, denn schon nach kurzer Zeit w&#252;rden die Seiten vergilben, wegen der Chemie, die in diesen Killern steckt, pflegte der Lehrer jeweils zu sagen.</p>
<p>Von den chemikalischen Tintenkillern gleichermassen gel&#246;st wie von den Kleckse verursachenden Tintenschreibmittel F&#252;llfederhalter, der Federkiel wurde nie benutzt, und zum bequemen Tintenballroller &#252;bergegangen. Der gr&#246;sste Nachteil, die Tinte nicht einfach mit einem Wunderstift wieder einsaugen zu k&#246;nnen, offenbart sich als gr&#246;sster Vorteil: Gedankeng&#228;nge k&#246;nnen nachvollzogen werden, wenn sich auf einer Seite Falsches durchgestrichen neben Richtigem pr&#228;sentiert. Die Tinte verfl&#252;chtigt sich nicht in vergilbten Stellen, sondern artet h&#246;chstens in einem abartig anzusehenden Schlachtfeld von Gedanken aus.</p>
<p>Falls man wegen eines allzu exzessiven Streichkonzertes den Sinn des Aufgeschriebenen nicht mehr aus den eigenen Notizen rekonstruieren kann, ist man dank Literaturangaben und liebenswerten MitstudentInnen (das Wort KommilitonInnen benutze ich nur &#228;usserst ungern) in einigen F&#228;llen wieder dazu f&#228;hig, aus den eigenen Mitschriften einen Sinn herauszulesen. Wie aber steht es mit Texten, die einen weiten &#220;berlieferungsweg hinter sich haben?</p>
<p><a title="Das neue Testament in der Version der King James-&#220;bersetzung" href="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/03/new_testament_article.jpg"><img src="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/03/new_testament_article.jpg" alt="Das neue Testament in der Version der King James-&#220;bersetzung" /></a></p>
<p><strong>Bild</strong>: Das neue Testament in der Version der King James-&#220;bersetzung. Bearbeitet von <a href="http://flickr.com/photos/mdposs/1919996055/">flickr </a>(Urspr&#252;nglich fotografiert: Misty P.).</p>
<p>Die Bibel k&#246;nnte man hier als Paradebeispiel auff&#252;hren. Die Schriften des Neuen Testaments haben eine gut 2000-j&#228;hrige Tradition hinter sich. Zwar schon als schriftlich festgehaltene Quellen, allerdings in einer total un&#252;bersichtlichen Flut von Papyrii, die zu allem Unfug noch nicht einmal den selben Wortlaut enthalten. Wie soll man da herausfinden, welches denn jetzt der Text ist, von dem es sinnvoll ist auszugehen?</p>
<p>Dass man mit &#220;bersetzungen &#228;usserst vorsichtig umgehen sollte, lehren uns die modernen &#220;bersetzungsmaschinen von Google, Altavista, Babelfish und &#228;hnlichen Maschinerien. Dass man mit den automatischen &#220;bersetzungsprogrammen eine F&#252;lle an neuen Texten generieren kann, ist auch im Beitrag <a href="http://textworker.ch/2007/09/13/rueckuebersetzt/"><em>R&#252;ck&#252;bersetzt</em></a> nachzulesen. Was den Ausgangspunkt von einem NY Times Text von demjenigen der Bibel grunds&#228;tzlich unterscheidet ist allerdings dessen Einheitlichkeit. F&#252;r diesen kurzen Abschnitt gibt es nicht auch noch Varianten, die man beachten m&#252;sste, und doch ist die &#220;bersetzung nicht das, was man urspr&#252;nglich einmal hatte.</p>
<p>Genau diesem Ph&#228;nomen gilt es Rechnung zu tragen, will man sich nicht in der Auslegung eines biblischen Textes verirren, wenn man nur eine Variante vor sich hat. Manchmal ist es auch schon gut, nur mehrere &#220;bersetzungen nebeneinander zu legen, will man sich nicht die M&#252;he machen, extra f&#252;r die Lekt&#252;re des Neuen Testaments, einen Griechisch-Kurs zu besuchen. Die verschiedenen &#220;bersetzer akzentuieren n&#228;mlich in ihren &#220;bersetzungen bestimmte Merkmale unterschiedlich.</p>
<p>Gerade beim Neuen Testament sind es aber nicht nur &#220;bersetzungsprobleme, die irritieren k&#246;nnen und schon manchen Interpreten in die Irre gef&#252;hrt haben oder gar einen Ausleger mit der Etikette eines fundamentalistisches Auslegers versehen haben. Dass man bei einem Textkorpus, das eine so reiche Tradition hat wie das Neue Testament, besonders Acht geben sollte, bevor man sich auf die &#196;ste hinaus wagt ist da schon fast nicht mehr erw&#228;hnenswert.</p>
<p>Zu diesem Thema gibt es auch interessante Videos bei Youtube: Der Bible Scholar Bart D. Ehrman erkl&#228;rt in seiner Stanford Lecture den Sachverhalt in der &#220;berlieferungsgeschichte des Neuen Testaments. Das Video ist in zehn Teile unterteilt. Folgend die Links: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7cK3Ry_icJo">Teil 1</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kUfSuninCn0">Teil 2</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=x6m07nmLe60">Teil 3</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BkZnIJoY3ZY">Teil 4</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZDjZK8SMBxE">Teil 5</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ogG38VaSG3I">Teil 6</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5YKMsJvBLag">Teil 7</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hWJdq7MysUk">Teil 8</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hWJdq7MysUk">Teil 9</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8TffAToyojg">Teil 10</a>.</p>
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		<title>Heilige ausgestellt (96)</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/02/17/heilige-ausgestellt/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 11:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Heilige]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Landesmuseum sind zurzeit und noch bis zum 24. M&#228;rz 2008 Skulpturen von Heiligen aus dem Mittelalter zu bewundern. <a href="http://textworker.ch/2008/02/17/heilige-ausgestellt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/2008/02/17/heilige-ausgestellt/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Das <a href="http://www.musee-suisse.com/d/index.php">Landesmuseum</a> zeigt mittelalterliche B&#252;sten von <a href="http://www.heilige.ch/">Heiligen</a>, die von ihrem Ausdruck nichts verloren haben, es scheint jedenfalls so. Bei n&#228;herem Hinsehen kann man bei einigen B&#252;sten den Zahn der Zeit gut erkennen, denn L&#246;cher von Holzw&#252;rmern beeintr&#228;chtigen die Oberfl&#228;che der h&#246;lzernen Skulpturen.</p>
<p>Als reformiert Aufgewachsener war mir die Welt der Heiligen eine ganz neues Erlebnis. Die Idee, dass man f&#252;r jeden wichtigen Stand oder auch Berufsgattung einen Heiligen hat, den man anrufen kann, scheint mir deshalb auch ziemlich fremd und erinnert fast schon an eine polytheistische Ordnung, wie sie die Griechen oder R&#246;mer kannten, um dies aber wirklich zu beurteilen, will ich mich mehr mit den Heiligen auseinandersetzen.</p>
<p>Was ich n&#228;mlich &#228;usserst spannend finde, sind die Legenden, die sich rund um die Heiligen herausbilden. Auch die bildende Kunst, wie sie gerade im Landesmuseum zu bestaunen ist und sie im Mittelalter betrieben wurde,  ist erstaunlich. Es gibt n&#228;mlich &#228;usserst feine Darstellungen, die eine Pr&#228;zision zeigen, die das Vorurteil des dunklen Mittelalters mit einem Blick wegfegen.</p>
<p><a href="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/02/maria_magdalena.jpeg" title="maria_magdalena_prev"><img src="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/02/maria_magdalena.jpeg" alt="maria_magdalena_prev" /></a></p>
<p>Zum Bild: Ausschnitt eines Fotos einer Maria Magdalena Statue, die nicht an der Ausstellung zu sehen war. Es ist von Nick in Exsilo und <a href="http://flickr.com/photos/pelegrino/561036132/">hier</a> zu bewundern.</p>
<p>Dennoch wird auch die Ausstellung mit verschiedenen Lichteinstellungen gezeigt: Auf der einen Seite die mittelalterlichen Heiligen, die auch heute in der katholischen Kirche ihren Platz finden, auf der anderen Seite ein hell beleuchteter Raum, an dessen W&#228;nden Worte zu finden sind. Ganz nach Luthers Leitspruch der Reformation «sola scriptura sui ipsius interpres». Es sind Worte von Reformatoren zu lesen, die ihrerseits Kommentare zum Umgang mit Bildern machen.</p>
<p>Liegt da eine Bewertung von Bild und Wort vor, wenn das Wort so hell und klar dargestellt wird, die B&#252;sten aber in eher d&#252;steren R&#228;umen? – Oder sind das einfach Lichtverh&#228;ltnisse, die aus konservatorischen Gr&#252;nden gew&#228;hlt wurden und den Besucher nicht zu interessieren haben? Sonst scheint n&#228;mlich die Wahl der verschiedenen Medien gut aufeinander abgestimmt, denn die Musik, die aus den Kopfh&#246;rern kommt und mit dem Verlassen eines Raumes automatisch wechselt, ist &#228;usserst gelungen mit den plastischen Bildern der Heiligen kombiniert.</p>
<p><a href="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/02/maria_magdalena.jpeg" title="maria_magdalena_prev"><br />
</a></p>
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		<title>Kommentare einer Ausstellung (81)</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/01/30/kommentare-einer-ausstellung/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 16:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftspläne]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal sind Museen zukunftsweisender als man denkt. <a href="http://textworker.ch/2008/01/30/kommentare-einer-ausstellung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/2008/01/30/kommentare-einer-ausstellung/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Weisst du, diese Frau war einmal ber&#252;hmt, aber das ist schon lange her.</p>
<p>Was &#252;berhaupt ist denn ber&#252;hmt?</p>
<p>Weisst du, ber&#252;hmt ist dann, wenn dich viele Menschen kennen, die du nicht kennst. Und diese Frau war ber&#252;hmt, weil sie in Filmen mitgemacht hat, deshalb haben die Menschen diese Frau gekannt. Heute haben sie die Leute im Museum eingerahmt und aufgeh&#228;ngt. Ah, und das da nebenan ist Thomas Mann. Er war einmal Schriftsteller, weisst du, der hat ganz viele B&#252;cher geschrieben.</p>
<p>Oh.</p>
<p>Und schau, das sind ganz ganz viele Mannequins.</p>
<p><em>Das M&#228;dchen schaut ganz verwirrt.</em></p>
<p>Aber das sind doch Frauen?</p>
<p>Ah, ja. Weisst du, Mannequins sind Frauen, die sich ganz viele Kleider anziehen und sich dann fotografieren lassen. Sie probieren dieses Kleid an, dann machen sie eine Foto, dann noch ein anderes Kleid und wieder eine Foto.</p>
<p>Wow. Dann m&#246;chte ich Mannequin werden, wenn ich gross bin. Immer wieder andere Kleider anprobieren und dann eine Foto, stell dir das mal vor! Genau gleich wie diese vielen ber&#252;hmten Leute. Und dann, wenn man alt ist, kommt man ins Museum und wird neben Schriftstellern, die ganz viele B&#252;cher geschrieben haben, aufgeh&#228;ngt.</p>
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		<title>Urban density (80)</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/01/26/urban-density/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 19:18:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste Folge von trans2flickr. trans2flickr: Der Versuch, flickr.com Fotos zu lesen. Translationen und Transformationen von Bildern in Sprache, von Bildern in Sprachgebilde. Ein Ausloten von Mediengrenzen. Ein kleiner Vogel soll es gezeichnet haben, sagt das Bild. Ein klitzekleines, der &#8230; <a href="http://textworker.ch/2008/01/26/urban-density/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/2008/01/26/urban-density/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Die erste Folge von trans2flickr. <strong>trans2flickr:</strong> Der Versuch, <a href="http://flickr.com/">flickr.com</a> Fotos zu lesen. Translationen und Transformationen von Bildern in Sprache, von Bildern in Sprachgebilde. Ein Ausloten von Mediengrenzen.<br />
Ein kleiner Vogel soll es gezeichnet haben, sagt das Bild. Ein klitzekleines, der grossen Welt angeh&#246;rendes Sp&#228;tzchen, das den Fr&#252;hling von den D&#228;chern pfeifen w&#252;rde, wenn es denn schon Zeit dazu w&#228;re.</p>
<h3>Der Text zum Bild</h3>
<p>Aber der Fr&#252;hling l&#228;sst noch auf sich warten, wie das Bild vermuten l&#228;sst. H&#228;user, lauter H&#228;user sind zu sehen. Und dies nicht etwa fr&#252;hlingshaft gekleidet.</p>
<p>Der Meinung des kleinen V&#246;gelchens mit dem roten Herzen nach sollten die H&#228;user ihre urbane Identit&#228;t nicht verstecken. Aber sie k&#246;nnen auch gar nicht, denn sie sind es ja, die der Stadt ihren urbanen Charakter verleihen. Die H&#228;user k&#252;mmert das nicht.</p>
<p>Andere H&#228;user aber stehen nicht so charakterlos da. Sie stehen da schon seit langer Zeit, die einen schon seit hunderten von Jahren, die anderen erst neu zum Klub hinzugekommen. An den H&#228;usern geht die Spur der Zeit einfach so vorbei; sie brauchen sich nicht einmal darum zu k&#252;mmern.</p>
<p>Wenn das V&#246;gelchen, das dieses Bild gemalt hat, ein bisschen genauer hingesehen h&#228;tte, w&#228;re ihm aufgefallen, dass nicht alle so spurlos dastehen: Sie beherbergen den Puls der Zeit, deren Str&#246;mungen und Richtungen, den Geist der Zeit, aber auch den Zeitgeist und demonstrieren ihre Beschaffenheit.<br />
Kulturdenkm&#228;ler mit Kreuzen in den Scheiben, ehrw&#252;rdige Rundbauten, ein Geb&#228;ude am anderen, T&#252;r an Tor, das Mittelalter und die Moderne.</p>
<p>Alles kommt da zusammen, auch das, was das Sp&#228;tzchen nicht sehen kann: Das Sp&#228;tzchen selbst, das liebend gern schon den Fr&#252;hling von den D&#228;chern pfeifen w&#252;rde; die Mauer, die den Fr&#252;hling schon gar nicht mehr h&#246;ren k&#246;nnen, weil sie schon so viele Male nach den langen Wintern vom Fr&#252;hling get&#228;uscht wurden und jedes Jahr die Entt&#228;uschung von neuem hinnehmen m&#252;ssen.</p>
<p>Mit dem Fr&#252;hling m&#252;ssen sie sich nicht besch&#228;ftigen, denn die kleinen V&#246;gelchen sagen es ihnen, wenn die Zeit gekommen ist.</p>
<h3>Das Bild zum Text</h3>
<p>Welches Flickr-Bildchen geh&#246;rt dazu?</p>
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		<title>Farbe verbindet (76)</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/01/12/farbe-verbindet/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2008 08:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[ziitigsbündel]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie fordert auf, Farbe zu bekennen. Dabei geht es darum, Geschmack zu zeigen. Auf eine farbige Schweiz, setzen intelligente Leute mit schwarzen Lettern. Fertig mit Schwarz-Weiss-Klischierung. Das Papier bekennt Farbe. Aber nicht roter Grund und weisses Symbol. F&#228;rblein, wir brauchen &#8230; <a href="http://textworker.ch/2008/01/12/farbe-verbindet/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/2008/01/12/farbe-verbindet/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Sie fordert auf, Farbe zu bekennen. Dabei geht es darum, Geschmack zu zeigen. <strong>Auf eine farbige Schweiz</strong>, setzen intelligente Leute mit schwarzen Lettern. Fertig mit Schwarz-Weiss-Klischierung. Das Papier bekennt Farbe. Aber nicht roter Grund und weisses Symbol. F&#228;rblein, wir brauchen F&#228;rblein.</p>
<p>Logo-Anpassungen verhelfen den verbindenden Firmen zu einem farbigeren Image. Farbverl&#228;ufe sind pl&#246;tzlich in! Farben &#252;berall, wie Gummib&#228;lle in den Strassen. Wie Meerestiere auf der Shopping-Tour, einfach farbiger.</p>
<p>Beim Shoppen helfen noch andere. <strong>Notenbanken pumpen Milliarden ins System</strong>. Scheine fast wie eine Wiese im Fr&#252;hling mit Krokussen, Narzissen. N&#246;rdlich der Gallia Cisalpina. Narzisstischer als Narziss. Und farbiger als Narzissen.</p>
<p>Es bl&#252;ht sch&#246;n, immer sch&#246;ner. Die Bl&#252;ten wandern akzeptiert, von Narziss zu Narziss. Zu viel Pump. Noch mehr Blut auf der Bank. Fertig, Millizsystem, wo ist die Farbe? Zu kreativ, nicht geladen? Fertig Schnee, die Grenzlinien sind aufgehoben.</p>
<p>Wir warten auf Zeus, mit Europa. Offene Arme statt Farbkessel.</p>
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		<title>B&#252;cher aus Abfall (71)</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/01/06/buecher-aus-abfall/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 14:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Abfall]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Abfall kann nicht nur eine ganze Armee im Sinne eines Kunstwerkes bzw. mehrerer Aktionen entstehen, auch B&#252;cher sollen aus Abfall entstehen. Kathrin Schadt hat bei der Zeit eine lesenswerte Reportage ver&#246;ffentlicht, die beschreibt, wie in Buenos Aires B&#252;cher in &#8230; <a href="http://textworker.ch/2008/01/06/buecher-aus-abfall/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/2008/01/06/buecher-aus-abfall/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Aus Abfall kann nicht nur eine ganze <a href="http://textworker.ch/2007/10/12/abfall-armee/">Armee</a> im Sinne eines Kunstwerkes bzw. mehrerer Aktionen entstehen, auch B&#252;cher sollen aus Abfall entstehen.</p>
<p>Kathrin Schadt hat bei der Zeit eine lesenswerte <a href="http://www.zeit.de/online/2008/01/eloisa-reportage">Reportage</a> ver&#246;ffentlicht, die beschreibt, wie in Buenos Aires B&#252;cher in Handarbeit entstehen. Viele <em>Cartoneros</em> arbeiten im Projekt <em>Eloísa Cartonera</em> mit. Und es entstehen &#228;usserst bunte, bisweilen auch individuelle Buchumschl&#228;ge.</p>
<p>Der Kleinverlag druckt ihre eigenen Anthologien und ver&#246;ffentlicht die Avantgarde der lateinamerikanischen Literatur. Interessante Zusammenstellungen:  Poesie und Kurzprosa, was den Literaten eben gerade einf&#228;llt.</p>
<p>So schnell werden diese B&#252;cher wohl nicht wieder zu Abfall. Die B&#252;cher sind schon Kunstwerk genug, dass sie nicht wiederverwertet werden brauchen.</p>
<p>(Kunstwerke aus B&#252;chern: via <a href="http://siebensachen.twoday.net/stories/4584748/">siebensachen</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Weihnachten, weisse (68)</title>
		<link>http://textworker.ch/2007/12/25/weihnachten-weisse/</link>
		<comments>http://textworker.ch/2007/12/25/weihnachten-weisse/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Dec 2007 16:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wettervorhersagen f&#252;r dieses Weihnachtsfest lassen den Verdacht auf eine realit&#228;tsfremde Sprache erh&#228;rten. Weshalb konserviert die Sprache mit dem stehenden Begriff der «weissen Weihnachten» eine Realit&#228;t, die l&#228;ngst nur mehr Wunschvorstellung oder gelebte Fiktion ist Warum finde ich im Duden &#8230; <a href="http://textworker.ch/2007/12/25/weihnachten-weisse/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://server14.cyon.ch/~textwork/cgi-bin/blog/2007/12/25/weihnachten-weisse/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Die Wettervorhersagen f&#252;r dieses Weihnachtsfest lassen den Verdacht auf eine realit&#228;tsfremde Sprache erh&#228;rten. Weshalb konserviert die Sprache mit dem stehenden Begriff der «weissen Weihnachten» eine Realit&#228;t, die l&#228;ngst nur mehr Wunschvorstellung oder gelebte Fiktion ist<br />
Warum finde ich im Duden nicht Folgendes:</p>
<p>Weihnachten, weisse: die; -; veraltend f&#252;r durch Schnee gepr&#228;gte Weihnachten, nur noch in Alpen- oder Industriegebieten gebr&#228;uchlich.</p>
<p>So oder &#228;hnlich n&#228;mlich k&#246;nnte man sich einen Eintrag im W&#246;rterbuch vorstellen. Dies aber nur, wenn man den Vorhersehungsk&#252;nstlern im Fernsehen (oder andernorts) Glauben schenkt. Schliesslich sollen die Weihnachten dieses Jahr in den meisten Gebieten nicht mehr weiss werden. Wenn man seine <a href="http://siebensachen.twoday.net/stories/4560760/">Siebensachen</a> packt, kann man dennoch Schnee sehen.</p>
<p>Falls Weihnachten mit echtem Schnee tats&#228;chlich ein Auslaufmodell sein sollten, kann man sich immer noch mit <a href="http://www.sueddeutsche.de/,ra20m1/immobilien/artikel/666/149308/">k&#252;nstlichem Schnee</a> beliefern lassen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Herr Bucheli kann dann am TV-Ger&#228;t erz&#228;hlen, was er will, die Weihnachten werden trotzdem weiss. Der Kreativit&#228;t sind keine Grenzen gesetzt. Nur eines darf nicht passieren: Weihnachten nicht weiss oder der Stempel veraltend im Duden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kreative Karten (66)</title>
		<link>http://textworker.ch/2007/12/22/kreative-karten/</link>
		<comments>http://textworker.ch/2007/12/22/kreative-karten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2007 14:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Karte]]></category>
		<category><![CDATA[kreativ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://server14.cyon.ch/~textwork/cgi-bin/blog/2007/12/22/kreative-karten/</guid>
		<description><![CDATA[Eine Ausstellung mit Pfeifenrauchblasen und mehr. <a href="http://textworker.ch/2007/12/22/kreative-karten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://server14.cyon.ch/~textwork/cgi-bin/blog/2007/12/22/kreative-karten/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Zurzeit sind im <a href="http://www.fotomuseum.ch/">Fotomuseum</a> zu Winterthur kreative Ansichtskarten als frankierte Fantastereien zu bestaunen. Bilder von Avantgarde-K&#252;nstler ziehen den Bann auf sich, jedes einzelne f&#252;r sich sprechend, teilweise aber auch innerhalb einer Gruppe von Karten mehr aussagend.</p>
<p>Erstaunlich ist vor allem eines: Trotz der technischen M&#246;glichkeiten, die heute mit Photoshop und &#228;hnlichen Softwarepaketen sind die Karten heute nicht unbedingt kreativer geworden. Collagen, die wohl noch wirklich etwas mit Leim zu tun hatten, zeigen &#228;usserst skurrile Sujets und Zukunftsvisionen von bekannten Grossst&#228;dten wie Berlin, Hamburg oder Paris.</p>
<p>Und noch eines: Die Imaginationen im Pfeifenrauch oder in der Seifenblase. Die leere Seifenblase mit der Aufschrift «Ce qui nous manque à tous.» Und dieses fehlt uns wohl heute noch mehr denn je. Postkarten k&#246;nnten anstelle von allzu kitschigen Portraitaufnahmen der Sehensw&#252;rdigkeiten einer repr&#228;sentationsw&#252;rdigen Stadt ruhig noch ein bisschen mehr Kreativit&#228;t vertragen, denn gerade diese Alltagspostkarten zeigen es, dass die Fotomontage nicht Ausgeburt des Digitalen sind. Vielleicht zeigen die Karten aber auch, dass Kreativit&#228;t nicht aus dem Computer kommt?</p>
<p>Immer wieder besuchenswert, dieses Fotomuseum.</p>
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		<title>Von der gr&#252;nen Fee und Sontga Margriata</title>
		<link>http://textworker.ch/2007/11/21/von-der-grunen-fee-und-sontga-margriata/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 06:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Legende]]></category>
		<category><![CDATA[Mythos]]></category>
		<category><![CDATA[Sage]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine andere Sicht der Mythen als diejenige von Dannie mit dem Swiss Myth zeigt das Schweizer Fernsehen mit ihrer Produktion «Mysteri&#246;se Schweiz». Sie ist weniger der politischen Vereinnahmung der Sagenwelt als vielmehr dem kulturellen Aspekt der Sagenwelt verpflichtet. In dieser &#8230; <a href="http://textworker.ch/2007/11/21/von-der-grunen-fee-und-sontga-margriata/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://server14.cyon.ch/~textwork/cgi-bin/blog/2007/11/21/von-der-grunen-fee-und-sontga-margriata/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Eine andere Sicht der Mythen als diejenige von Dannie mit dem <a href="http://textworker.ch/2007/10/20/ueber-den-swiss-myth/">Swiss Myth</a> zeigt das Schweizer Fernsehen mit ihrer Produktion «<a href="http://www.sf.tv/sf1/suissemyst/manualx.php?docid=folgen">Mysteri&#246;se Schweiz</a>». Sie ist weniger der politischen Vereinnahmung der Sagenwelt als vielmehr dem kulturellen Aspekt der Sagenwelt verpflichtet.</p>
<p>In dieser Serie von dreizehn Geschichten werden Sagen, Mythen und Geschichten erz&#228;hlt, die mit verschiedenen Orten der Schweiz verbunden sind. Oft handelt es sich um Geschichten mit Feen und anderen sagenumwobenen Wesen, die Einfluss auf die Bewohner oder Besucher dieser Orte auswirken sollen.</p>
<p>Teilweise werden sie gar geschildert als magische Wesen, die Gegenst&#228;nde bewegen k&#246;nnen oder gar Ger&#252;che ausbreiten, die den Tod eines Gemeindemitglieds ank&#252;ndigen.</p>
<p>Die dreizehn Kurzsendungen zum Thema der Mythen, des Mystischen und der Sagen versucht, verschiedene Regionen der Schweiz mit ihren Kameras aufzudecken. So macht die Kamera nicht halt vor der Sontga Margriata, einer Alpeng&#246;ttin, die in einem uralten r&#228;toromanischen Lied besungen wird oder der gr&#252;nen Fee, die im neuenburgischen Val-de-Travers auftaucht, wenn Absinth mit Absinthl&#246;ffel und W&#252;rfelzucker genossen wird, was auch der Anreiz f&#252;r die Schwarzbrennerei gewesen sei.</p>
<p>Die Sendung kann auch als <a href="http://www.sf.tv/podcasts/feed.php?docid=suissemyst">Podcast</a> abonniert und heruntergeladen werden.</p>
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		<title>Blog Action Day: Artikelsammlung beim Wanderer (49)</title>
		<link>http://textworker.ch/2007/10/17/blog-action-day-artikelsammlung-beim-wanderer/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 08:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wanderer von Arlesheim hat netterweise in den Kommentaren zu seinem Blog Action Day-Artikel eine Samlung von Artikeln aus der CH-Blogosph&#228;re gemacht. Wer also interessiert ist, was so geschrieben wurde, sich in technorati wegen der unz&#228;hligen Artikel nicht zurechtfindet, kann &#8230; <a href="http://textworker.ch/2007/10/17/blog-action-day-artikelsammlung-beim-wanderer/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://server14.cyon.ch/~textwork/cgi-bin/blog/2007/10/17/blog-action-day-artikelsammlung-beim-wanderer/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Der Wanderer von Arlesheim hat netterweise in den Kommentaren zu seinem Blog Action Day-Artikel eine Samlung von Artikeln aus der CH-Blogosph&#228;re gemacht. Wer also interessiert ist, was so geschrieben wurde, sich in technorati wegen der unz&#228;hligen Artikel nicht zurechtfindet, kann in Arlesheim eine nette <a href="http://wandererarlesheim.twoday.net/stories/4350039/#comments">Artikelsammlung</a> (eben zum Gl&#252;ck ausgew&#228;hlt!) ansehen.</p>
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		<title>Abfall Armee (47)</title>
		<link>http://textworker.ch/2007/10/12/abfall-armee/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 15:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Abfall]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seinen «Trash People» veranstaltet HA Schult Paraden in der ganzen Welt. Sein Heer Abfallm&#228;nner hat schon manchen Ort der Welt okkupiert. Die Armee der M&#228;nner aus Abfall ist schon weiter gereist als derjenige, der diesen Beitrag verfasst. So war &#8230; <a href="http://textworker.ch/2007/10/12/abfall-armee/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://server14.cyon.ch/~textwork/cgi-bin/blog/2007/10/12/abfall-armee/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Mit seinen «Trash People» veranstaltet <a href="http://www.haschult.de/">HA Schult</a> Paraden in der ganzen Welt. Sein Heer Abfallm&#228;nner hat schon manchen Ort der Welt okkupiert. Die Armee der M&#228;nner aus Abfall ist schon weiter gereist als derjenige, der diesen Beitrag verfasst. So war die Masse schon vor den Pyramiden von Gizeh aufgestellt, bevor sie nach Rom an den Piazza del Popolo, zum Pariser B&#252;roviertel La Défense, zum Roten Platz Moskaus, an die Chinesische Mauer oder New York in Verschiebung gingen.</p>
<p><a href="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/01/zermatt-foto-03-big.jpg" title="arme_aus_abfall"><img src="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/01/zermatt-foto-03-big.thumbnail.jpg" alt="arme_aus_abfall" /></a></p>
<p>Foto: Die Armee der Trash People in Zermatt vor dem Matterhorn. (© <a href="http://www.haschult.de/">HASchult</a>)</p>
<p>Abfall kann es <a href="http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc%7EE87D7DD581A284A3198DCF7104F761E0A%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">weit bringen</a> in der Welt. Davon sprechen auch die Flaschen, die am Meer angesp&#252;lt werden. Im 2008 sollen die Abfallsoldaten auch die Antarktis noch erobern (bevor es eine andere Armee tut).</p>
<p>Ist Abfall eine Armee? Ist die Armee nur aus Abfall? Oder ist Armee Abfall? – Fragen &#252;ber Fragen, die weder vom Abfall noch der Armee beantwortet werden.</p>
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		<title>Daumenkino f&#252;rs Netz (46)</title>
		<link>http://textworker.ch/2007/10/09/daumenkino-fuers-netz/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 12:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Tink.ch]]></category>

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		<description><![CDATA[Tink.ch hat eine originelle Daumenkino-Serie am Laufen. Kunststudenten der Hochschule f&#252;r Gestaltung und Kunst Luzern zeigen dort eine Sammlung von Daumenkinos. Tausendmal besser, am&#252;santer und sch&#246;ner als unz&#228;hlige Youtube-Videos, die im Netz herumgeistern. Von Aquarell &#252;ber Bleistift findet man vieles &#8230; <a href="http://textworker.ch/2007/10/09/daumenkino-fuers-netz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://server14.cyon.ch/~textwork/cgi-bin/blog/2007/10/09/daumenkino-fuers-netz/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><a href="http://www.tink.ch">Tink.ch</a> hat eine originelle Daumenkino-Serie am Laufen. Kunststudenten der Hochschule f&#252;r Gestaltung und Kunst Luzern zeigen dort eine Sammlung von Daumenkinos. Tausendmal besser, am&#252;santer und sch&#246;ner als unz&#228;hlige Youtube-Videos, die im Netz herumgeistern.</p>
<p>Von Aquarell &#252;ber Bleistift findet man vieles an Techniken. An Geschichten noch viel mehr. Da kann man nur noch sagen, <a href="http://www.tink.ch/schweiz/multimedia/videos/daumenkino/">Film ab</a>!</p>
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