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	<title>textworker &#187; Gedanken</title>
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	<description>Ein digital zensierter Sudelblock.</description>
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		<title>Elektronische Briefk&#228;sten</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:23:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum rennt man eigentlich viertelst&#252;ndlich zum elektronischern Briefkasten? Weil man auf Antworten wartet, und weil man so gerne wahrnehmen w&#252;rde, dass man wahrgenommen wurde. Letztlich also, weil man ein kommunikatives Wesen ist.]]></description>
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<p>Warum rennt man eigentlich viertelst&#252;ndlich zum elektronischern Briefkasten? Weil man auf Antworten wartet, und weil man so gerne wahrnehmen w&#252;rde, dass man wahrgenommen wurde. Letztlich also, weil man ein kommunikatives Wesen ist.</p>
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		<title>Computer und kognitive Begl&#252;ckung</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[«Die Computer tun nichts anderes, als mit der menschlichen Faszination der Suche zu spielen, mal zu ihrem Vorteil, mal zu ihrem Verderben. Aber Gl&#252;cksbotenstoffe wie Dopamin werden nicht nur durch googeln freigesetzt; jeder, der einen Gedanken oder eine L&#246;sung gefunden &#8230; <a href="http://textworker.ch/2012/01/25/computer-und-kognitive-begluckung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2313"><!-- &nbsp; --></abbr>
<blockquote><p>«Die Computer tun nichts anderes, als mit der menschlichen Faszination der Suche zu spielen, mal zu ihrem Vorteil, mal zu ihrem Verderben. Aber Gl&#252;cksbotenstoffe wie Dopamin werden nicht nur durch googeln freigesetzt; jeder, der einen Gedanken oder eine L&#246;sung gefunden hat, ein Kunstwerk geschaffen oder eine Erkenntnis verinnerlicht hat, kennt das ‹Heureka› kognitiver Begl&#252;ckung.»(S. 209)</p></blockquote>
<p>Schirrmacher, Frank. Payback: Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle &#252;ber unser Denken zur&#252;ckgewinnen. 1. Aufl. Karl Blessing Verlag, 2009.</p>
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		<title>Workflows</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 22:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Workflow]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann sich gut und lange &#252;berlegen, mit welchen Programmen man arbeitet. Man kann sich noch viel besser und viel l&#228;nger &#252;berlegen, mit welchen Ger&#228;ten man arbeitet. Aber am besten &#252;berlegt man sich so lange die beiden ersten Dinge, dass &#8230; <a href="http://textworker.ch/2012/01/19/workflows/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2308"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Man kann sich gut und lange &#252;berlegen, mit welchen Programmen man arbeitet. Man kann sich noch viel besser und viel l&#228;nger &#252;berlegen, mit welchen Ger&#228;ten man arbeitet. Aber am besten &#252;berlegt man sich so lange die beiden ersten Dinge, dass man gar nicht dazu kommt &#252;berhaupt etwas zu machen.</p>
<p>Gewisse Dinge muss man dann einfach machen (zum Beispiel ein iPad kaufen). Dann findet man es ganz toll, so ein Teil zu besitzen. Dann liest man irgendwo, dass es vielleicht doch nicht so toll ist, weil man da sehr gebunden ist an das, was einem f&#252;r das Ger&#228;t angeboten wird. Und dann zeigt man seiner Liebsten, wie viel Elektroschrott man da so auft&#252;rmen kann auf dem Tisch. Da schreibt man Essays &#252;ber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Michailowitsch_Bachtin">Bachtin</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Humboldt">Humboldt</a> darauf. In der Bibliothek sieht man aber all die mit ihren riesigen Macbook Pros, so ohne gl&#228;nzigen Schirm. Und pl&#246;tzlich kommt einem die Idee wieder: Viel besser w&#228;re ein Ger&#228;t f&#252;r alles.</p>
<p>Aber meine lieben Kinder, das gibt&#8217;s nicht. Einfach war wohl gestern. Und deshalb bringts auch gar nichts, sich tausend Mal zu &#252;berlegen, was man eigentlich h&#228;tte tun sollen. Denn das Pad ist schon gekauft, und es ist unglaublich leicht und mit externer Tastatur sehr gut zu betippen (&#252;brigens auch ohne).</p>
<p>Und schliesslich kommt&#8217;s auf die <a href="http://www.musikzimmer.ch/wordpress/archives/176">Workflows</a> an, die man sich f&#252;r die Ger&#228;te zusammenschustert. Und f&#252;r all die Programme und Apps. Und das hiesse dann: Schreiben mit dem iPad, auszeichnen mit Formatvorlagen in Word, aber heiss gestrickt und dann einmal in <a href="http://www.tustep.uni-tuebingen.de/">Tustep</a> reinlassen und sch&#246;n ist. Oder: Feeds mit dem Google <a href="http://reader.google.com">Reader</a> lesen und weiterempfehlen auf den Social Networks. Oder B&#252;cher kaufen, ISBN-Nummern mit <a href="http://zotero.org">Zotero</a> erfassen und erst dann ins B&#252;chergestell legen.</p>
<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2012/01/20120119-233646.jpg"><img src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2012/01/20120119-233646.jpg" alt="20120119-233646.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
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		<title>Wordeln f&#252;r bessere Texte</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 11:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Stechlin]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Wordle macht sch&#246;ne Tag-Clouds. Es fasst mit seinen Wolken aber auch wichtige bzw. h&#228;ufige Begriffe aus Texten heraus und stellt sie visuell dar. Das habe ich mit dem Stechlin etwa gemacht, der so unglaublich &#252;berblickbar wirkt. Nach diesem Wordle kommen &#8230; <a href="http://textworker.ch/2012/01/05/wordeln-fur-bessere-texte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2234"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><a href="http://www.wordle.net/">Wordle</a> macht sch&#246;ne Tag-Clouds. Es fasst mit seinen Wolken aber auch wichtige bzw. h&#228;ufige Begriffe aus Texten heraus und stellt sie visuell dar. Das habe ich mit dem <a href="http://textworker.ch/2010/12/18/stechlin-gewordlet/">Stechlin</a> etwa gemacht, der so unglaublich &#252;berblickbar wirkt. Nach diesem Wordle kommen die W&#246;rter <em>ja</em> oder <em>immer</em> relativ h&#228;ufig vor.</p>
<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/12/Stechlin-Wordle-alf.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2025" title="Stechlin Wordle" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/12/Stechlin-Wordle-alf.png" alt="Der Stechlin dargestellt von Wordle" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Dies brachte mich auf die Idee, Seminararbeiten zur &#220;berabeitung zu wordeln: Ich kopierte den gesamten Text einer Seminarbeit in Wordle hinein, das mir dann schnell sehr h&#228;ufige W&#246;rter zeigte. Interessanterweise war es nicht Terminologie, die geh&#228;uft vorkam, sondern W&#246;rter wie <em>zeigen</em> oder <em>sich zeigen</em>.</p>
<p>Mit dieser Liste h&#228;ufig vorkommender W&#246;rtern l&#228;sst sich nun gut nach dem Stilprinzip <em>variatio delectat</em> vorgehen. Die sehr h&#228;ufig vorkommenden W&#246;rter sucht man in der Textverarbeitung und markiert sie farblich oder typografisch. Ausgedruckt (aber auch am Bildschirm) eruiert man dann die H&#228;ufungen, erschrickt &#252;ber sich selbst und die eigene Schreibe. In einem zweiten Schritt lassen sich meistens treffendere W&#246;rter finden, viele lassen sich aber auch einfach streichen.</p>
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		<title>«Er ist wieder so, wie er war, vor langer Zeit, der schwarze Panther.»</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 18:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Keel]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus seinem Verlag sind viele B&#252;cher in meinem Gestell. Ein Portr&#228;t von Daniel Keel liest sich im Archiv der Zeit. Viele grossartige Leseerfahrungen w&#228;ren ohne ihn nicht m&#246;glich geworden. Das Parfum von Patrik S&#252;skind etwa, Der Besuch der alten Dame &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/09/13/er-ist-wieder-so-wie-er-war-vor-langer-zeit-der-schwarze-panther/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2224"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Aus seinem Verlag sind viele B&#252;cher in meinem Gestell. Ein <a href="http://www.zeit.de/2001/24/200124_l-diogenes1.xml">Portr&#228;t von Daniel Keel</a> liest sich im Archiv der Zeit. Viele grossartige Leseerfahrungen w&#228;ren ohne ihn nicht m&#246;glich geworden. <em>Das Parfum</em> von Patrik S&#252;skind etwa, <em>Der Besuch der alten Dame</em> neben anderen D&#252;rrenmatts, <em><a title="An den Fl&#252;ssen" href="http://textworker.ch/2009/09/09/an-den-fluessen/">War meine Zeit meine Zeit</a></em> von Loetscher, die Reihe w&#228;re noch unendlich fortzusetzen. Denkt man.</p>
<p>Jetzt lebt <a href="http://www.diogenes.ch">sein Verlag</a> ohne ihn weiter. Daniel Keel ist heute mit 80 Jahren gestorben, mit ihm ein grosser Literat.</p>
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		<title>Schreibmaschinenmenschen</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 14:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Fokusmodus habe ich lange vermisst. Erst vor kurzem habe ich ihn auf dem Papier wiedergefunden: Papier schluckt alles und lenkt mit gar nichts ab, wenn noch nichts drauf steht. Im Computer drin gibts so viel Ablenkung: Aufs&#228;tze, die noch &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/06/04/schreibmaschinenmenschen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2163"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2011/06/Bildschirmfoto-2011-06-04-um-16.31.39.png"><img class="alignright size-medium wp-image-2165" title="Bildschirmfoto 2011-06-04 um 16.31.39" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2011/06/Bildschirmfoto-2011-06-04-um-16.31.39-300x187.png" alt="Fokussiert" width="300" height="187" /></a>Den Fokusmodus habe ich lange vermisst. Erst vor kurzem habe ich ihn auf dem Papier wiedergefunden: Papier schluckt alles und lenkt mit gar nichts ab, wenn noch nichts drauf steht. Im Computer drin gibts so viel Ablenkung: Aufs&#228;tze, die noch nicht gelesen sind, Datenbanken, die Abfragen schlucken wollen, das Internet, das Besch&#228;ftigung braucht. Die Links sind da, um beklickt zu werden, sonst sch&#246;pft man nicht das ganze Lesbarkeitspotenzial aus.</p>
<p>So verrinnt Stunde um Stunde, ganz unproduktiv produktiv genutzt, in denen man schon Texte konstruiert, indem man sie n&#228;mlich liest, aber gleichzeitig keine Texte konstruiert, indem man keine schreibt, weil man vor dem Schreiben doch immer noch etwas und noch etwas lesen sollte. So sitzt man dann stundenlang vor dem Schirm, l&#228;hmt sich selbst und klagt am Ende &#252;ber Nackenschmerzen und M&#252;digkeit, die davon herr&#252;hrt, dass nichts Lesbares zustande kommt.</p>
<p>Da waren die <a title="Text &#252;ber Text &#252;ber Text" href="http://textworker.ch/2011/05/27/text-ueber-text-ueber-text/">Schreibmaschinenleute</a> wie gesagt noch produktiver. Ihnen war klar, dass erst etwas auf dem Papier steht, wenn etwas auf dem Papier steht. Nur bei uns steht schon etwas auf dem Schirm, wenn eigentlich und unvoreingenommen besehen noch nichts da steht.</p>
<p>Die <a title="iA Writer" href="http://www.iawriter.com/">Informationsarchitekten</a> haben sich gesagt, dass wir alle wieder Schreibmaschinenleute werden sollen. Sie haben eine Software gebastelt, mit der man alles wegmachen kann, ausser den Text, den man gerade schreiben will. Sie haben sich richtig M&#252;he gegeben und etwas Tolles geschaffen, mit dem man wieder lineare Texte schreiben kann, die man sich vorher &#252;berlegt hat, oder die im Schreiben entstehen, weil schreiben nicht sich ablenken heisst. Fokussiert ist nur der eine Satz, an dem man gerade schreibt, die anderen sind halb weg, nicht dass man immer wieder zur&#252;ckgeht und &#228;ndert und nochmals &#228;ndert, bloss weil man das kann.</p>
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		<title>Entkoppelung</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 10:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Entkoppelung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>

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		<description><![CDATA[Entkoppelung ist das Wort der Stunde. Seit bekannt ist, dass die Schweiz (extrem) langfristig aus dem Atomstrom aussteigen will, &#252;berh&#228;ufen sich die Berichte in den Zeitungen, wie das zu schaffen sei. Industriezweige, die besonders energiehungrig sind, mobilisieren ihre Lobbys. Fuck &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/05/28/entkoppelung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2152"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2011/05/P6260785.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2153" title="Entkoppeln" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2011/05/P6260785-150x150.jpg" alt="Entkoppeln des Stroms vom Verbrauch" width="150" height="150" /></a>Entkoppelung ist das Wort der Stunde. Seit bekannt ist, dass die Schweiz (extrem) langfristig aus dem Atomstrom aussteigen will, &#252;berh&#228;ufen sich die Berichte in den Zeitungen, wie das zu schaffen sei. Industriezweige, die besonders energiehungrig sind, mobilisieren ihre Lobbys. Fuck you, Papiertiger!</p>
<p>Wir wollen da raus, wir wollen nicht l&#228;nger das Risiko tragen, das ihr mit dem Atomstrom eingegangen seid. Das Risiko m&#252;sstet ihr auch in den Strompreis einrechnen und dann w&#228;re der Strom auch teurer, denn selbst die teuerste Versicherung will den Super-GAU nicht versichern und das heisst etwas, wenn eine Industrie, die sonst alles versichern l&#228;sst, was &#252;berhaupt geht, etwas nicht versichert.</p>
<p>Sobald die Meiler vom Netz sind, m&#252;ssen wir weniger Strom brauchen. Und dazu ist Entkoppelung das Wort: Die Preise m&#252;ssen von der <a title="Beispiel Kalifornien" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Ein-Drittel-des-Stroms-kann-gespart-werden/story/17766549">Stromproduktion entkoppelt</a> werden, wie dies in Kalifornien l&#228;ngst der Fall ist. Nicht mehr massiver Stromverbrauch soll g&#252;nstige Preise machen; gut fahren soll, wer weniger Energie braucht!</p>
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		<title>Gelesen: Im Schaufenster im Fr&#252;hling</title>
		<link>http://textworker.ch/2011/04/25/gelesen-im-schaufenster-im-fruehling/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 16:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Abonji]]></category>
		<category><![CDATA[Lektüren]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Roman von Melinda Nadj Abonji, die letztes Jahr den Deutschen und den Schweizer Buchpreis gewann. Sehr ber&#252;hrende bis verst&#246;renden Erz&#228;hlung von Luisa in einer furiosen poetischen Sprache erz&#228;hlt. Die Uhr tickte im Korridor, sonst war alles still. Luisa &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/04/25/gelesen-im-schaufenster-im-fruehling/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2130"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Der erste Roman von Melinda Nadj Abonji, die letztes Jahr den Deutschen und den Schweizer Buchpreis gewann. Sehr ber&#252;hrende bis verst&#246;renden Erz&#228;hlung von Luisa in einer furiosen poetischen Sprache erz&#228;hlt.</p>
<blockquote><p>Die Uhr tickte im Korridor, sonst war alles still. Luisa &#246;ffnete die Zimmert&#252;r und dr&#252;ckte sich der Wand entlang bis zum Wohnzimmer, der Vater schlief. Seine H&#228;nde lagen in seinem Scho&#223; und der G&#252;rtel neben ihm, auf dem Sofa. Die Mutter kam aus der K&#252;che und hielt den Zeigfinger auf die Lippen. Der Vater pfiff leise durch den Mund. Es klang friedlich. (67–68)</p></blockquote>
<p>Nadj Abonji, Melinda. Im Schaufenster im Fr&#252;hling. Roman. 2. Aufl. Salzburg/Wien: Jung und Jung, 2011.</p>
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		<title>b&#228;s&#228;hund</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 19:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Te quiero muchísimo.]]></description>
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<p>Te quiero muchísimo.</p>
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		<title>Stechlin gewordlet</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 15:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Fontane]]></category>
		<category><![CDATA[Stechlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Und sowas passiert, wenn man den Stechlin in Wordle Hochzeit feiern l&#228;sst:]]></description>
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<p>Und sowas passiert, wenn man den Stechlin in <a href="http://www.wordle.net/">Wordle</a> Hochzeit feiern l&#228;sst:</p>
<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/12/Stechlin-Wordle-alf.png"></a><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/12/Stechlin-Wordle-alf.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2025" title="Stechlin Wordle" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/12/Stechlin-Wordle-alf.png" alt="Der Stechlin dargestellt von Wordle" width="500" height="375" /></a></p>
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		<title>Altes und Neues</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 14:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Alt]]></category>
		<category><![CDATA[Computerphilologie]]></category>
		<category><![CDATA[Fontane]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Stechlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich besch&#228;ftige mich im Moment gerade mit dem Thema des Alten und Neuen im Stechlin f&#252;r eine Seminararbeit. W&#228;hrend des Referats habe ich schon herausgefunden, dass es nicht so einfach ist, das Alte und das Neue eindeutig einer Gruppe von &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/12/18/altes-und-neues/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2020"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Ich besch&#228;ftige mich im Moment gerade mit dem Thema des <em>Alten und Neuen im Stechlin</em> f&#252;r eine Seminararbeit. W&#228;hrend des Referats habe ich schon herausgefunden, dass es nicht so einfach ist, das Alte und das Neue eindeutig einer Gruppe von Figuren zuzuordnen, wie ich mir das vor der Lekt&#252;re vorgestellt hatte. Dies liegt wohl am Modus, in dem das Alte und Neue im Roman verhandelt werden: Es ist nicht der Erz&#228;hler, der explizite Zuweisungen macht, sondern die Figuren, die im Gespr&#228;ch &#252;ber die Positionen verhandeln.</p>
<p>Nun habe ich einen elektronischen Volltext gesucht, damit ich den Text auch computerphilologisch abfragen kann und so einfacher treffende Stellen finde. Bei <a href="http://de.wikisource.org/">Wikisource</a> habe ich dabei eine (mir) neue Funktion entdeckt. Nat&#252;rlich gibt es den <em>Stechlin</em>, Fontanes Alterswerk im <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Index:Der_Stechlin">Volltext online</a>, aber nur in Kapitel zerst&#252;ckelt. Bei Wikisource ist es nun aber m&#246;glich, ein Buch aus den verschiedenen Wiki-Seiten zu machen (unter «Drucken/exportieren), das man sich dann als PDF oder Openoffice-Dokument herunterladen kann. So ist man dann auch schon gerettet: Das Openoffice-Dokument l&#228;sst sich in .rtf-Dokument umwandeln, das ich dann in Tustep importieren kann, mit dem wiederum ich die Textabfragen machen kann.</p>
<p>Immer wieder unglaublich, wie das Internet das Alte und das Neue n&#228;her zusammenr&#252;ckt.</p>
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		<title>Desk</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 19:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Desk &#8211; Music and Sound Design from Aaron Trinder Film:Motion:Music on Vimeo.]]></description>
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<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3239496&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3239496&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/3239496">Desk &#8211; Music and Sound Design</a> from <a href="http://vimeo.com/aarontrinder">Aaron Trinder  Film:Motion:Music</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Wandern, didaktisch</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 06:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[AT]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Esel]]></category>
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		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Philologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Da lerne ich etwas &#252;ber die Wanderungen der Daniter, die in Richter 18 beschrieben werden, kann es mir nie richtig merken, da bietet mir eine Appenzellerin die Eselsbr&#252;cke vom wandernden Jogurt im Alpstein an. Ich stelle mir vor, Jogurt im &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/09/27/wandern-didaktisch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/2010/09/27/wandern-didaktisch/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Da lerne ich etwas &#252;ber die Wanderungen der Daniter, die in Richter 18 beschrieben werden, kann es mir nie richtig merken, da bietet mir eine Appenzellerin die Eselsbr&#252;cke vom wandernden Jogurt im Alpstein an. Ich stelle mir vor, Jogurt im ganzen Alpstein, darf das Jogurt das? Oder verbieten die Appenzeller das schon bald? Jedenfalls ist mir das seither geblieben, dass bei dieser Stelle gewandert wird und wenn ich mich nicht daran erinnere, wer da wandert, erinnere ich mich an den Grosskonzern mit den Jogurts, die mich dann an Frankreich und Ferien erinnern.</p>
<p>Das ist bestimmt besser als das mit dem Herrn R&#252;bezahl, der mal meine Eselsbr&#252;cke war: Da ging es in der Chemie darum, analytische Prinzipien besser zu verstehen. Die haben ja ganz viele Elemente herausgefunden, die dann in einem Periodensystem zusammengefasst wurden. Ich habe mir dann vorgestellt, dass Herr R&#252;bezahl im Chemiezimmer sei, der alles, was darin ist, zerschneidet und so die Elemente findet. Dumm ist dann nur, wenn man sich die Eselsbr&#252;cke zu bildlich vorstellt und einem statt dem, wohin die Br&#252;cke eigentlich h&#228;tte f&#252;hren sollen nur noch die Br&#252;cke sieht und das dann auf den Zettel schreibt. Drum schreib ich das mit den Jogurts jetzt hin, weil ich es dann schon einmal aufgeschrieben habe und ich dann nicht Gefahr laufe, das nochmals aufzuschreiben… Der Chemiker hat das Ganze mit Humor genommen, ein Altachtundsechziger mit einer Uhr der sozialdemokratischen Partei und kommentiert, er h&#228;tte selten so gelacht und f&#252;rs Lachen einen Punkt verteilt.</p>
<p>Und wenn wir es gerade von Eselsbr&#252;cken haben: Bei 1 Sam 10 kommt Saul und die Eselinnen vor. Irgendwie ist das alles ziemlich miteinander verflochten.</p>
<p>Ah ja, und weshalb ich das Ganze eigentlich angefangen zu schreiben habe: Rumwandern beim Lernen ist eine tolle Sache, mit der Bewegung kommen die Dinge einfacher in den Kopf rein. Frau C. meinte, das sei ja logisch, wir h&#228;tten ja auch von dieser tollen didaktischen Errungenschaft des Wanderdiktats oder Wanderwerkstattarbeit profitiert. Und man sitzt vor allem nicht die ganze Zeit auf dem immer unbequemer werdenden Stuhl, auf dem man schon seit vier Wochen sitzt, um ihn f&#252;r einen Tag auszutauschen mit einem Stuhl, auf dem man noch nie zuvor gesessen hat, um Zettel entgegenzunehmen, auf denen Fragen stehen, um zu schauen, ob das, was man w&#228;hrend der letzten vier Wochen gemacht hat, irgendeinen Nutzen hatte.</p>
<p>Und dann, ja dann endlich kann das neue Semester beginnen. Mit Computerphilologie, Sp&#228;trealismus und Spanien.</p>
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		<title>Katalogisieren</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 13:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliografie]]></category>
		<category><![CDATA[Index]]></category>
		<category><![CDATA[Katalog]]></category>
		<category><![CDATA[Zotero]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitungsartikel, Aufs&#228;tze, B&#252;cher, Webseiten und was mir sonst noch in den Sinn kommen k&#246;nnte. Das alles katalogisiere ich seit einer Weile mit Zotero, einem tollen Firefox-Plugin, das einem viel Arbeit erspart. Ich h&#228;nge PDFs an, die mit einem weiteren Plugin &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/09/21/katalogisieren/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/2010/09/21/katalogisieren/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Zeitungsartikel, Aufs&#228;tze, B&#252;cher, Webseiten und was mir sonst noch in den Sinn kommen k&#246;nnte. Das alles katalogisiere ich seit einer Weile mit <a href="http://www.zotero.org">Zotero</a>, einem tollen Firefox-Plugin, das einem viel Arbeit erspart. Ich h&#228;nge PDFs an, die mit einem weiteren Plugin automatisch indexiert und so durchsuchbar werden, kann mir Timelines anzeigen lassen, zu welchen Zeiten ich Eintr&#228;ge in der Datenbank habe und nat&#252;rlich kann ich die Literatur, die ich in der Datenbank habe direkt in Word-, Openoffice- und weitere Dokumente einspeisen und mir Bibliografien machen lassen. Zu guter letzt wird meine Datenbank auch auf dem Zotero-Server gespeichert, wodurch ich von &#252;berall her Zugriff darauf habe und auf verschiedenen Computern den gleichen Stand meiner Datenbank habe.</p>
<p>Was das aber bedeutet, alles von vier Jahren Studium und einer gewissen Neigung zum Sammeln zu katalogisieren und in diese Datenbank hineinzubekommen… Gut hat mich da niemand vorgewarnt!</p>
<p>Mit ein bisschen Gl&#252;ck werde ich daf&#252;r aber mit einer API auf die Datenbank zugreifen k&#246;nnen und diesen Blog mit Leselisten zu den Themen, die mich besch&#228;ftigen, bef&#252;llen k&#246;nnen. Und beim Fussnotenschreiben wird mir die Arbeit ungemein erleichtert.</p>
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		<title>F&#252;nf Seen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 08:18:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Einblick in die F&#252;nf Seen-Wanderung auf dem Pizol.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1980"><!-- &nbsp; --></abbr>
<div id="attachment_1981" class="wp-caption alignright" style="width: 650px"><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/08/DSCN1785.jpg"><img class="size-large wp-image-1981" title="Badesee" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/08/DSCN1785-1024x768.jpg" alt="Badesee" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Ein See, in dem man am liebsten baden w&#252;rde.</p></div>
<p>Ein Einblick in die F&#252;nf Seen-Wanderung auf dem Pizol.</p>
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		<item>
		<title>Linkeria #34: Konzentriert (Woche 26, 2010)</title>
		<link>http://textworker.ch/2010/07/03/linkeria-34-konzentriert-woche-26-2010/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 10:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[On Distraction: Alain de Botton macht sich Gedanken &#252;ber die Konzentrationsschwierigkkeit unserer Zeit: «We are continuously challenged to discover new works of culture—and, in the process, we don’t allow any one of them to assume a weight in our minds.» &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/07/03/linkeria-34-konzentriert-woche-26-2010/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1917"><!-- &nbsp; --></abbr>
<div id="attachment_1924" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/07/le-penseur-paris.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1924" title="le penseur paris" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/07/le-penseur-paris-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Le Penseur – (Foto: Mark Paciga)</p></div>
<ul>
<li><a href="http://www.city-journal.org/2010/20_2_snd-concentration.html">On Distraction</a>: Alain de Botton macht sich Gedanken &#252;ber die Konzentrationsschwierigkkeit unserer Zeit: «We are continuously challenged to discover new works of culture—and, in  the process, we don’t allow any one of them to assume a weight in our  minds.» Er pl&#228;diert f&#252;r eine Kopffastenzeit. [via <a href="http://blog.iso50.com/2010/06/29/culture-fasting/">ISO 50 Blog</a>]</li>
<li><a href="http://davidturnbull.com/reclaiming-attention/">Reclaiming Attention</a>: David Turnbulls 13-Punkte-Liste, mit der wir unsere Aufmerksamkeit zur&#252;ckgewinnen.</li>
<li><a href="http://twitter.com/tiny_tales">tiny tales</a>: Sehr kurze Geschichten von Florian Meimberg. K&#252;rzlich mit dem <a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=988">Grimme Online Award</a> ausgezeichnet. [via <a href="http://www.ats20.de/blog/index.php?/archives/952-Ausgezeichnete-tiny-tales..html">ats20</a>]</li>
</ul>
<p><em>Jeden Samstag 3 Links und  K&#252;rzestzusammenfassungen zu interessanten, vision&#228;ren, relevanten und  lesenswerten Texten aus dem Web. Anregungen werden gerne per Mail  entgegengenommen: </em><a href="mailto:linkeria%20[affenschwanz]%20textworker%20[punkt]%20ch"><em>linkeria  [affenschwanz] textworker [punkt] ch</em></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Befristet</title>
		<link>http://textworker.ch/2010/06/22/befristet/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 09:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Ausweis]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfung]]></category>

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		<description><![CDATA[«Sie haben bestanden!», sagte der Herr zu mir, den ich eine gute halbe Stunde herumchauffiert hatte. Es war eine Autofahrt nach zahllosen &#220;bungsstunden: Koordinieren Sie Gas, Kupplung, Blinkanlage, Gangschaltung und Blick mit der Aussenwelt in der n&#246;tigen Konzentration. Er liess &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/06/22/befristet/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1898"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>«Sie haben bestanden!», sagte der Herr zu mir, den ich eine gute halbe Stunde herumchauffiert hatte. Es war eine Autofahrt nach zahllosen &#220;bungsstunden: Koordinieren Sie Gas, Kupplung, Blinkanlage, Gangschaltung und Blick mit der Aussenwelt in der n&#246;tigen Konzentration.</p>
<p>Er liess mich in einen Parkplatz fahren, der mit einem Parkverbotsschild versehen war. Eine letzte Fangfrage, um mir den eben verk&#252;ndeten Ausweis wieder abzusprechen? Nein, ich solle da jetzt hineinfahren. Der Pr&#252;fer wollte nicht nass werden und ich w&#252;rde ja dann gleich wieder wegfahren: «Holen Sie Ihren Fahrlehrer ab, das d&#252;rfen Sie ja jetzt allein!»</p>
<p>Das ist jetzt ganze drei Jahre her. Ich weiss noch, wie der Regen mich &#252;berrascht hat, ein riesiger Platzregen, dass ich fast nichts mehr sehen konnte. Oder diese enge Strasse, auf der M&#252;tter mit Kinderwagen gingen und die gr&#246;sseren Kinder nebenher tollten.</p>
<p>Gestern ist der Fahrausweis auf Probe abgelaufen. Ein fristloser ist in der Post.</p>
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		<title>Oszillierende Ruhe</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 15:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sommer bringt Freuden mit sich: Sch&#246;nes Wetter, Lust Zeit draussen zu verbringen und Zeitn&#246;te, die man sich nicht erkl&#228;ren kann. Pl&#246;tzlich t&#252;rmen sich noch nicht geschriebene Arbeiten aufeinander und Pr&#252;fungen warten. Aus diesem Grund ruht hier jetzt alles (auch &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/04/25/oszillierende-ruhe/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1849"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Der Sommer bringt Freuden mit sich: Sch&#246;nes Wetter, Lust Zeit draussen zu verbringen und Zeitn&#246;te, die man sich nicht erkl&#228;ren kann. Pl&#246;tzlich t&#252;rmen sich noch nicht geschriebene Arbeiten aufeinander und Pr&#252;fungen warten. Aus diesem Grund ruht hier jetzt alles (auch die Kommentare).</p>
<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/04/pause.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1850" title="Sommerpause" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/04/pause.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Haben Sie einen sch&#246;nen Sommer!</p>
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		</item>
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		<title>Linkeria #33: Vatertage (Woche 16, 2010)</title>
		<link>http://textworker.ch/2010/04/24/linkeria-33-vatertage-woche-16-2010/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 04:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Days with My Father: Philipp Toledanos unglaublich eindr&#252;ckliche und ber&#252;hrende Fotogeschichte. [via anmutunddemut]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1818"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><a href="http://www.dayswithmyfather.com/">Days with My Father</a>: Philipp Toledanos unglaublich eindr&#252;ckliche und ber&#252;hrende Fotogeschichte.</p>
<p>[via <a href="http://anmutunddemut.de/2009/10/05/days-with-my-father">anmutunddemut</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Seichenprobleme</title>
		<link>http://textworker.ch/2010/03/25/seichenprobleme/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 08:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Muster]]></category>
		<category><![CDATA[Sarrasine]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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<p>Diese Zeichenprobleme. Es hat niemand behauptet, dass Zeichen an sich unproblematisch seien; nur manchmal w&#252;rde man sich gerne der Illusion hingeben, weil sie einem das Leben erleichtern w&#252;rde, solange man mit Zeichen zu tun hat. Nun gibt es diese Vorgabe von 60&#8217;000 und ich fixiere mich so gerne daran, kontrolliere abends den Zeichenz&#228;hler und freue mich, wenn sich wieder einige Zeichen mehr angesammelt haben in dieser zweitletzten Arbeite, die noch ohne Diplom geschrieben werden muss.</p>
<p>Zum Gl&#252;ck erinnern mich heute aber Textilinteressierte daran, dass es gar nicht so sehr auf die Zeichen darauf ankommt. Sie ergeben Muster, die sch&#246;n anzuschauen sind, und um die gehe es. Ich muss mich mehr auf die Muster, auf die Argumente konzentrieren als auf die Zeichenzahl. Zum achtzehnten Geburtstag ihrer Tochter, erz&#228;hlt die Katalogisiererin von Textilien, h&#228;tte sie alle Freundinnen und Freunde einen Stoff mitbringen lassen und die dann aufgeh&#228;ngt. «Mindestens einen Meter, damit man daraus etwas machen kann.» Auf einem war eine Sarrasine drauf, Aristocholia longa.</p>
<p>Warum also beim Schreiben nicht viel mehr von diesen Mustern ausgehen, die F&#228;den schlagen und in die richtige Form bringen? Jede Farbe am richtigen Ort, gut vern&#228;hen, da wo es sich geh&#246;rt und dann, erst zum Schluss, abschneiden nach Metermass? Dann sollten diese Sechzigtausend, von denen Vierzigtausend hoffentlich schon geschrieben sind, auch zu schaffen sein.</p>
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