Archiv der Kategorie: Gedanken

Tetris

Wie geeky ist das denn? In jedem Mac steckt ein Tetris drin. Und zwar in Emacs, dem Schreibprogramm für noch viel geekigere Menschen. Dazu gibt man im Terminal emacs ein, um in die emacs-Umgebung hineinzukommen. Dann drückt man esc und m, tippt dann tetris und bestätigt mit enter. Und schon beginnen die Klötze aus dem Himmel zu fallen.

Das sieht so ähnlich aus wie auf den Computern unserer Kindheit. Und man muss auch ähnlich kryptische Dinge eingeben, damit die Spiele beginnen. Ist da irgendwo noch Lemmings versteckt?

Bildschirmfoto 2013-01-11 um 15.01.25

via Mac OS X Hints

Tuten und Blinken

Im dunklen, nebligen Wald, wo ich Hoffnung suchte, hörte ich plötzlich ein Rauschen. Als ich näher kam, stellte sich das Rauschen als Orientierungshilfe heraus, die Autobahn zwischen Zürich und Effretikon. Ich wusste endlich wieder, dass ich mich auf der richtigen Strecke befand. Zuvor hatte ich ein Grunzen im Wald gehört, von dem ich mich nicht richtig überzeugen konnte, ob es gefährlich oder einfach Kulissengeräusch war.

Nach dem Rauschen kam ein plötzliches Tuten auf der Grossbaustelle der Durchmesserlinie. Der Betonlastwagen und der Bagger nahmen sich dieses Getute zu Herzen und verschwanden wieder im Wald, die Baumenschen bewegten sich rechtzeitig weg. Dieses Getute und Geblinke stellte sich nämlich als Ankündigung des nächsten Zuges heraus. Als ich richtig hinhörte, Tutete und blinkte es plötzlich ziemlich oft. Intercity, S-Bahn, Intercity, S-Bahn, Intercity, Neigezug. Alle tuteten sie.

Weil der Wald von dieser Strasse und der Zugstrecke, die mir als Orientierungshilfe gespalten war, und ich nirgends eine Brücke zur Überquerung fand, ging ich eine lange Zeit zwischen Gleis und Autobahn. Was man da alles hört, wenn man nicht im Wagen sitzt! Und was für einen Wind diese Maschinen produzieren. Das hätte man früher im Wagen drin vielleicht auch gespürt.

Jedenfalls folgte ich dem Gleis und wie das Tuten anfing, hörte es wieder auf. Die Blinklichter blinkten auch nicht immer, sondern nur wenn ein Zug herannahte oder durchfuhr. Und manchmal war das Licht ganz an, ohne zu blinken. Das beobachtete ich dann aber aus dem Inneren, und der Lärm war da gleich weniger.

Javascript können

Man müsste Javascript können. Dann könnte man nämlich eigenhändig Finger an Zotero anlegen. Vieles ist da ja in Javascript geschrieben. Jetzt geht es aber gerade darum, das Feature RTF-Scan zu verbessern. Man kann damit kryptische Textbausteine wie {Köbele, 2009, S. xy} in ein volles Zitat umwandeln, das für die Bibliografie berücksichtigt wird. Der Vorteil des RTF-Scans besteht darin, dass man kein Word benutzen muss, dass man zum Beispiel Scrivener für wissenschaftliches Schreiben brauchen könnte, und dass man sich nicht schon im Voraus auf einen Zitierstil festlegen muss.

Nun gibt es allerdings ein Problem mit den Sonderzeichen. Irgendwie will der RTF-Scan die Sonderzeichen nicht so auflösen wie ich das gerne hätte. Ich habe dazu bereits im Zotero-Forum einen Post gestartet, der auf offene Ohren gestossen ist. Nur findet sich niemand, der das umsetzen könnte oder wollte. Ich würde das ja schon machen, wenn ich mich mit Javascript auskennen würde. Ich habe mir auch eine tolle Javascript-Referenz gekauft, nur finde ich nicht die Zeit, mich damit auseinanderzusetzen, damit das innert nützlicher Frist noch zu etwas werden könnte. Drum: Wer Lust hat, melde sich im Forum!

Archivbilder

Zwei Tage im Archiv gesessen und Protokolle zum Waldmann-Denkmal angeschaut. Beim ersten Mal natürlich nur unbedarft ausgerüstet, woher soll man wissen, dass man Fotografien anfertigen darf. Bei zweiten Mal dann mit geladenem Akku, aber wieder mit wenig Erfahrung beladen: Wer soll die 450 Bilder verarbeiten?

DenkmalNun ist der grösste Teil dieser Schönheit nur für die Vorgeschichte, die zwar interessant, aber doch nicht allzu spannend wäre. Deshalb wird jetzt grosszügig alles in eine Excel-Tabelle eingetragen, nach Datum sortiert und fleissig ausgemistet, was nicht gebraucht wird. Die Dropbox erfreut sich nämlich der Bilder und überbietet sich mit Angeboten für Upgrades.

Merci Beaucoup, uns reicht das, ist schliesslich nur vorübergehend. Aber behalte bitte den Zeitungsartikel mit Waldmann und Napoleon-Käppli und die Erstapril-Aktion. Das werden wir noch brauchen.

Wolfsköpfe

Da, wo die Tiere zu Hause sind, hört man die Flieger gut. Sie fliegen oben an ihnen vorbei. Der Ton der Flieger lupft die Wolfsköpfe sachte hoch, bis sie sich einfach wieder nach unten senken, wie wenn nichts gewesen wäre. Dabei sind es mehr als fünfhundert Tonnen, die sich oben drüber bewegt haben. Die würden staunen, wenn sie wüssten.