Archiv der Kategorie: Gelesen

Armani wird versteigert (28)

Hamoun von Stand Up (vgl. Stand up und Stand up – nochmals) versteigert wieder etwas! Seine heissgeliebte Armani-Sonnenbrille soll zu einem guten Zweck an einen neuen Benutzer übergehen. Gebote können ganz unkompliziert über die Kommentare vom Post «Designerbrille zu versteigern» gemacht werden.

Was mich allerdings noch Wunder nehmen würde: Für was für einen guten Zweck wird denn der Erlös verwendet?

Lexikon des Unwissens ist auch ein Lexikon des Wissens (24)

Die Sammlung an Büchern, die die Welt nicht braucht, ist mit dem Lexikon des Unwissens nicht um ein Buch reicher geworden. Das Buch gehört in jede Bibliothek, die sich eine solche nennen will, schliesslich ist das Buch Schlüssel zu Wissenschaftsgeschichtlichem und stellt interessante Fragen (wieder). Bei Tink.ch mehr zum Buch.Aber Achtung! Die Fragen sind gefährlich… Und ja, wenn jemand eine Antwort darauf hat, weshalb es in der metro immer so heiss ist, bin ich äusserst dankbar (sie muss nicht einmal plausibel sein).Übrigens, sar1na, aus dem Moritz wird wohl nichts, der ist zur falschen Zeit am falschen Ort.

Schockierender Artikel über Putins Faschismus (23)

Das britische Blatt Daily Mail hat einen sehr schockierenden Artikel veröffentlicht, in dem es um Russlands neue Jugendlager geht. Der Bericht erzählt von Jugendorganisationen, die an die Hitlerjugend erinnern. New School Politics weist darauf hin, dass Russland so zu einem Problem für die Weltpolitik werden könnte, denn wie Amerika vom Öl des Nahen Ostens unabhängiger werden will, wird wohl eine grössere Abhängigkeit von Russland entstehen, das grosse Öl und Gas-Ressourcen aufweisen kann.Daily Mail: Sex for the motherland: Russian youths encouraged to procreate at camp

[via New School Politics]

Bücherpost

Heute sind die Bücher, die ich am Samstag bei amazon.de bestellt habe, schon angekommen. Da ist zum einen Gotthold Ephraim Werke in drei Bänden und Thomas Manns Buddenbrooks. Ich freu mich schon auf die Lektüre, wenngleich ich auch wohl noch länger mit diesen Werken beschäftigt sein werde.

Und zuerst muss natürlich auch Proust noch dranglauben. Die Sache mit dem mémoire volontaire und dem mémoire involontaire ist noch ziemlich spannend. Und die Sprache ziemlich anspruchsvoll.

Aber die Fülle an Büchern und Werken, die noch zu lesen sind oder die ich noch lesen will, ist immens. Deshalb klinke ich mich jetzt aus dem Netz aus und tauche in die Welten Prousts ab, lasse mich von den Beschreibungen von Combray, dessen Kirche und den speziellen Leuten rund um den Marcel, der sich wegen dem Geschmack des Madeleines plötzlich wieder unfreiwillig an Dinge erinnert, faszinieren.

Bagdad-Journal

Für tink.ch durfte ich das Bagdad Journal von Steve Mumford rezensieren. Der Artikel ist zwar schon for zwei Wochen erschienen, dennoch erscheint er mir immer noch nennenswert. Das Buch ist wirklich sehr interessant und spannend, denn man bekommt Eindrücke aus Bagdad, die man durch die Maschinerie der tagesaktuellen Medien nicht bekommt. Dass nämlich die Iraker Bewunderung für ihre Besetzer aufbringen, weil sie ihnen ermöglichen, wieder freie Kunst zu machen und vieles mehr.Vielleicht liegt dies auch an der Sichtweise des Portraitierenden: Manchmal portraitiert er die Leute aus der Sicht eines eingebetteten Künstlers, wie man es von eingebetteten Journalisten schon kennt.