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	<description>Ein digital zensierter Sudelblock.</description>
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		<title>Computer und kognitive Begl&#252;ckung</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[«Die Computer tun nichts anderes, als mit der menschlichen Faszination der Suche zu spielen, mal zu ihrem Vorteil, mal zu ihrem Verderben. Aber Gl&#252;cksbotenstoffe wie Dopamin werden nicht nur durch googeln freigesetzt; jeder, der einen Gedanken oder eine L&#246;sung gefunden &#8230; <a href="http://textworker.ch/2012/01/25/computer-und-kognitive-begluckung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2313"><!-- &nbsp; --></abbr>
<blockquote><p>«Die Computer tun nichts anderes, als mit der menschlichen Faszination der Suche zu spielen, mal zu ihrem Vorteil, mal zu ihrem Verderben. Aber Gl&#252;cksbotenstoffe wie Dopamin werden nicht nur durch googeln freigesetzt; jeder, der einen Gedanken oder eine L&#246;sung gefunden hat, ein Kunstwerk geschaffen oder eine Erkenntnis verinnerlicht hat, kennt das ‹Heureka› kognitiver Begl&#252;ckung.»(S. 209)</p></blockquote>
<p>Schirrmacher, Frank. Payback: Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle &#252;ber unser Denken zur&#252;ckgewinnen. 1. Aufl. Karl Blessing Verlag, 2009.</p>
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		<title>Workflows</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 22:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Workflow]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann sich gut und lange &#252;berlegen, mit welchen Programmen man arbeitet. Man kann sich noch viel besser und viel l&#228;nger &#252;berlegen, mit welchen Ger&#228;ten man arbeitet. Aber am besten &#252;berlegt man sich so lange die beiden ersten Dinge, dass &#8230; <a href="http://textworker.ch/2012/01/19/workflows/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2308"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Man kann sich gut und lange &#252;berlegen, mit welchen Programmen man arbeitet. Man kann sich noch viel besser und viel l&#228;nger &#252;berlegen, mit welchen Ger&#228;ten man arbeitet. Aber am besten &#252;berlegt man sich so lange die beiden ersten Dinge, dass man gar nicht dazu kommt &#252;berhaupt etwas zu machen.</p>
<p>Gewisse Dinge muss man dann einfach machen (zum Beispiel ein iPad kaufen). Dann findet man es ganz toll, so ein Teil zu besitzen. Dann liest man irgendwo, dass es vielleicht doch nicht so toll ist, weil man da sehr gebunden ist an das, was einem f&#252;r das Ger&#228;t angeboten wird. Und dann zeigt man seiner Liebsten, wie viel Elektroschrott man da so auft&#252;rmen kann auf dem Tisch. Da schreibt man Essays &#252;ber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Michailowitsch_Bachtin">Bachtin</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Humboldt">Humboldt</a> darauf. In der Bibliothek sieht man aber all die mit ihren riesigen Macbook Pros, so ohne gl&#228;nzigen Schirm. Und pl&#246;tzlich kommt einem die Idee wieder: Viel besser w&#228;re ein Ger&#228;t f&#252;r alles.</p>
<p>Aber meine lieben Kinder, das gibt&#8217;s nicht. Einfach war wohl gestern. Und deshalb bringts auch gar nichts, sich tausend Mal zu &#252;berlegen, was man eigentlich h&#228;tte tun sollen. Denn das Pad ist schon gekauft, und es ist unglaublich leicht und mit externer Tastatur sehr gut zu betippen (&#252;brigens auch ohne).</p>
<p>Und schliesslich kommt&#8217;s auf die <a href="http://www.musikzimmer.ch/wordpress/archives/176">Workflows</a> an, die man sich f&#252;r die Ger&#228;te zusammenschustert. Und f&#252;r all die Programme und Apps. Und das hiesse dann: Schreiben mit dem iPad, auszeichnen mit Formatvorlagen in Word, aber heiss gestrickt und dann einmal in <a href="http://www.tustep.uni-tuebingen.de/">Tustep</a> reinlassen und sch&#246;n ist. Oder: Feeds mit dem Google <a href="http://reader.google.com">Reader</a> lesen und weiterempfehlen auf den Social Networks. Oder B&#252;cher kaufen, ISBN-Nummern mit <a href="http://zotero.org">Zotero</a> erfassen und erst dann ins B&#252;chergestell legen.</p>
<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2012/01/20120119-233646.jpg"><img src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2012/01/20120119-233646.jpg" alt="20120119-233646.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
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		<title>Wordeln f&#252;r bessere Texte</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 11:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Stechlin]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Wordle macht sch&#246;ne Tag-Clouds. Es fasst mit seinen Wolken aber auch wichtige bzw. h&#228;ufige Begriffe aus Texten heraus und stellt sie visuell dar. Das habe ich mit dem Stechlin etwa gemacht, der so unglaublich &#252;berblickbar wirkt. Nach diesem Wordle kommen &#8230; <a href="http://textworker.ch/2012/01/05/wordeln-fur-bessere-texte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2234"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><a href="http://www.wordle.net/">Wordle</a> macht sch&#246;ne Tag-Clouds. Es fasst mit seinen Wolken aber auch wichtige bzw. h&#228;ufige Begriffe aus Texten heraus und stellt sie visuell dar. Das habe ich mit dem <a href="http://textworker.ch/2010/12/18/stechlin-gewordlet/">Stechlin</a> etwa gemacht, der so unglaublich &#252;berblickbar wirkt. Nach diesem Wordle kommen die W&#246;rter <em>ja</em> oder <em>immer</em> relativ h&#228;ufig vor.</p>
<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/12/Stechlin-Wordle-alf.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2025" title="Stechlin Wordle" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/12/Stechlin-Wordle-alf.png" alt="Der Stechlin dargestellt von Wordle" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Dies brachte mich auf die Idee, Seminararbeiten zur &#220;berabeitung zu wordeln: Ich kopierte den gesamten Text einer Seminarbeit in Wordle hinein, das mir dann schnell sehr h&#228;ufige W&#246;rter zeigte. Interessanterweise war es nicht Terminologie, die geh&#228;uft vorkam, sondern W&#246;rter wie <em>zeigen</em> oder <em>sich zeigen</em>.</p>
<p>Mit dieser Liste h&#228;ufig vorkommender W&#246;rtern l&#228;sst sich nun gut nach dem Stilprinzip <em>variatio delectat</em> vorgehen. Die sehr h&#228;ufig vorkommenden W&#246;rter sucht man in der Textverarbeitung und markiert sie farblich oder typografisch. Ausgedruckt (aber auch am Bildschirm) eruiert man dann die H&#228;ufungen, erschrickt &#252;ber sich selbst und die eigene Schreibe. In einem zweiten Schritt lassen sich meistens treffendere W&#246;rter finden, viele lassen sich aber auch einfach streichen.</p>
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		<title>45 Stichw&#246;rter f&#252;r 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 09:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meta]]></category>

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		<description><![CDATA[Vermessung des Gesichts / Neuerwerbungsliste / Goldene Hochzeit / Grossvater h&#246;rt auf zu Erz&#228;hlen / Wahlwerbung einpacken / Bachelorfeier / Anleitung Tustep auf Mac / OLAT@UZH / «Der Teufel ist ein Macho» / Das Alte und Neue in Fontanes Stechlin &#8230; <a href="http://textworker.ch/2012/01/05/45-stichwoerter-fur-2011/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2285"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Vermessung des Gesichts / Neuerwerbungsliste / Goldene Hochzeit / Grossvater h&#246;rt auf zu Erz&#228;hlen / Wahlwerbung einpacken / Bachelorfeier / <a title="Tustep auf Mac (PDF)" href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2012/01/Anleitung-Tustep-auf-Mac.pdf" target="_blank">Anleitung Tustep auf Mac</a> / OLAT@UZH / «Der Teufel ist ein Macho» / Das Alte und Neue in Fontanes Stechlin / Pedalo / Wandern / Schaukel abbauen / Paris / Geistliches Spiel / Brunchen bis zum Rollen / Lesbarkeit / Masoala by Night / Wanderratten-Transkript / Lausannes Schreibmaschinen / OLAT Community Meeting / <a href="http://www.fotomuseum.ch/index.php?id=540" target="_blank">Ai Weiwei@Fotomuseum</a> / Openair-Kino / <a title="Flickr-Fotogalerie" href="http://www.flickr.com/photos/claudionotz/sets/72157627539469450/" target="_blank">Stockholm</a> / <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MfM9gQkfwyg">Thank you for the Music</a>: Eksh&#228;rad / 22.7.2011 Oslo – Utøya / <a href="http://www.musikfestwochen.ch/de/programm-detail---0--0--0--143--0--0.html" target="_blank">Musikfestwochen</a>: 77 Bombay Street / Kochrezepte aus der Vadiana / Zotero / Konrad von W&#252;rzburg / Kulturen des Kalten Krieges / Wien: <a href="http://www.albertina.at/die_sammlung/sammlung_forberg" target="_blank">Sammlung Forberg</a> / Kulturtheorien / Silensor / Kommunikations- und Zeichentheorien / Stimmbildung / iPad / Mystik / Wissenschaftssprache / 125 Jahre DS@UZH / <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wenzelsbibel" target="_blank">Wenzelsbibel</a> / Versteigerung / <a href="http://www.rietberg.ch/de-ch/ausstellungen/mystik-extra.aspx">Ladders to Heaven</a> / Brunckhorst / Jungle Speed</p>
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		<title>Schneeknirschen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 07:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eindrücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Schnee macht alles leise. Flugzeuge scheinen weiter entfernt, Autos fahren langsamer und leiser. Motorenrauschen verschwindet im Schneetreiben. Unter Schuhen knirscht es auf diese schneeige Weise, um uns herum ist alles weiss. Nur manchmal wird das alles unterbrochen. Dann macht Schnee &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/12/20/schneeknirschen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2259"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Schnee macht alles leise. Flugzeuge scheinen weiter entfernt, Autos fahren langsamer und leiser. Motorenrauschen verschwindet im Schneetreiben. Unter Schuhen knirscht es auf diese schneeige Weise, um uns herum ist alles weiss.</p>
<p>Nur manchmal wird das alles unterbrochen. Dann macht Schnee Krach. Morgens, wenn wir im Bett liegen, weckt uns Motorenger&#228;usch. Jemand rennt hinter der Maschine her und r&#228;umt die Decke weg.</p>
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		<title>Planen</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 17:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chaos im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Schreiben planen d&#252;nkt mich immer noch eine der schwierigsten Aufgaben. Eine Schreibberaterin hat mir einmal dabei geholfen, damals ging es ganz gut. Das Rezept war so einfach wie umsetzbar: Schreiben Sie alles auf, was Sie machen m&#252;ssen. Zuerst streichen Sie &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/11/11/planen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2255"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Schreiben planen d&#252;nkt mich immer noch eine der schwierigsten Aufgaben. Eine Schreibberaterin hat mir einmal dabei geholfen, damals ging es ganz gut. Das Rezept war so einfach wie umsetzbar: Schreiben Sie alles auf, was Sie machen m&#252;ssen. Zuerst streichen Sie alle Termine ab, die Sie wahrnehmen m&#252;ssen. Und darum herum planen Sie dann. Damals habe ich mir Zeitpl&#228;ne ausgedruckt und jede Woche zehn Minuten in die Planung investiert. Das war gut.</p>
<p>Heute habe ich mich daran erinnert und leere Pl&#228;ne aus iCal ausgedruckt, in die ich meine Seminare im Voraus eingetragen habe. Dann habe ich mir die Abgabefristen angeschaut und im &#220;berblick bemerkt, dass es in den n&#228;chsten Wochen ganz sch&#246;n eng aussieht. Dass es eng werden w&#252;rde, das habe ich mir vorgestellt oder erahnt. Aber dass es gleich so aussehen w&#252;rde, das h&#228;tte ich mir nicht erdacht. Dann habe ich bemerkt, dass ich schon unglaublich lange nicht mehr gebloggt habe. Es stellte sich heraus, dass dies der Zeitpunkt ist, endlich etwas &#252;bers Planen zu schreiben, damit ich mich im Blog wieder daran erinnern k&#246;nnte, dass ich mit diesen &#252;bersichtlichen Pl&#228;nen arbeiten muss, damit ich die Zeit richtig einsch&#228;tzen kann.</p>
<p>Und die Schreibberaterin meinte, ich m&#252;sse auch mal hart mit mir sein, wenn ich mir so enge Termingrenzen setze. Dann gebe es nichts Anderes als im Ungl&#252;cksfall auch einmal etwas abzusagen.</p>
<p>Aber es regt sich Widerstand: Ich will doch auch spontan bleiben. Der Plan: So spontan wie ein Korsett!</p>
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		<title>Ergon und Energeia</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 05:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Transitiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sprache, in ihrem wirklichen Wesen aufgefasst, ist etwas best&#228;ndig und in jedem Augenblicke Vor&#252;bergehendes. Selbst ihre Erhaltung durch die Schrift ist immer nur eine unvollst&#228;ndige, mumienartige Aufbewahrung, die es doch erst wieder bedarf, dass man dabei den lebendigen Vortrag &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/10/06/ergon-und-energeia/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2242"><!-- &nbsp; --></abbr>
<blockquote><p>Die Sprache, in ihrem wirklichen Wesen aufgefasst, ist etwas best&#228;ndig und in jedem Augenblicke Vor&#252;bergehendes. Selbst ihre Erhaltung durch die Schrift ist immer nur eine unvollst&#228;ndige, mumienartige Aufbewahrung, die es doch erst wieder bedarf, dass man dabei den lebendigen Vortrag zu versinnlichen sucht. Sie selbst ist kein Werk (Ergon), sondern eine Th&#228;tigkeit (Energeia).</p></blockquote>
<p>Humboldt, Wilhelm von: Sprachbau und Entwicklung des Menschengeschlechts. In: Werke III. Hrsg. von Andreas Flitner und Klaus Giel. Stuttgart, 1963. S. 418.</p>
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		<title>Grenzen bauen</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 05:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eindrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Gitter]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>
		<category><![CDATA[Schilderwald]]></category>

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		<description><![CDATA[Neuerdings haben die St&#228;dtischen Werke ein «Gitterdepot», wie sie es nennen. Der Weg dorthin ist ausgeschildert. «Eingang Gitterdepot», steht auf einer Tafel, die eigens f&#252;r diesen Zweck in den Boden eingelassen wurde. Der Weg f&#252;hrt &#252;ber einen Parkplatz, der selbst &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/10/06/grenzen-bauen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2238"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Neuerdings haben die St&#228;dtischen Werke ein «Gitterdepot», wie sie es nennen. Der Weg dorthin ist ausgeschildert. «Eingang Gitterdepot», steht auf einer Tafel, die eigens f&#252;r diesen Zweck in den Boden eingelassen wurde. Der Weg f&#252;hrt &#252;ber einen Parkplatz, der selbst mit Gittern aus diesem Gitterdepot eingez&#228;unt ist.</p>
<p>Nach diesem Parkplatz steht man an einer Umz&#228;unung, die an die Pferde erinnert, die vor den Gittern auf diesem Gel&#228;nde waren. Darin lagert alles, was das Herz eines Begrenzers begehrt. Gitter, Tafeln, Achtungsignale, m&#246;glicherweise Stacheldraht. Dies h&#228;ngt vom Gebrauch ab. T&#228;glich wird eingefahren mit einem Lastauto, das in sich diese Gitter aufnehmen kann, weil eine Stadt wie die unsrige sich begrenzen muss.</p>
<p>Der Weg ist frisch geteert, der Kontrast zwischen dem Kies und dem Teer l&#228;sst dies erkennen. Da ist noch diese Linie. Sie dr&#252;ckt die Perfektion der Umgrenzung aus, die in beamtischer Voraussicht und &#196;sthetik konstruiert wurde. Sie zeigt, wo der Weg fertig ist: Eine Linie zwischen hochreinem Weg und dem bedrohenden Kies.</p>
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		<title>«Er ist wieder so, wie er war, vor langer Zeit, der schwarze Panther.»</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 18:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Keel]]></category>
		<category><![CDATA[Diogenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus seinem Verlag sind viele B&#252;cher in meinem Gestell. Ein Portr&#228;t von Daniel Keel liest sich im Archiv der Zeit. Viele grossartige Leseerfahrungen w&#228;ren ohne ihn nicht m&#246;glich geworden. Das Parfum von Patrik S&#252;skind etwa, Der Besuch der alten Dame &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/09/13/er-ist-wieder-so-wie-er-war-vor-langer-zeit-der-schwarze-panther/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2224"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Aus seinem Verlag sind viele B&#252;cher in meinem Gestell. Ein <a href="http://www.zeit.de/2001/24/200124_l-diogenes1.xml">Portr&#228;t von Daniel Keel</a> liest sich im Archiv der Zeit. Viele grossartige Leseerfahrungen w&#228;ren ohne ihn nicht m&#246;glich geworden. <em>Das Parfum</em> von Patrik S&#252;skind etwa, <em>Der Besuch der alten Dame</em> neben anderen D&#252;rrenmatts, <em><a title="An den Fl&#252;ssen" href="http://textworker.ch/2009/09/09/an-den-fluessen/">War meine Zeit meine Zeit</a></em> von Loetscher, die Reihe w&#228;re noch unendlich fortzusetzen. Denkt man.</p>
<p>Jetzt lebt <a href="http://www.diogenes.ch">sein Verlag</a> ohne ihn weiter. Daniel Keel ist heute mit 80 Jahren gestorben, mit ihm ein grosser Literat.</p>
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		<title>Fremdh&#246;ren</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 09:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ferienbild]]></category>
		<category><![CDATA[Linguistik]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessant, dass man von der Sprache der Grossmutter dann doch mehr versteht, als man zun&#228;chst gedacht h&#228;tte. Dass sich da ein &#228;sthetisches Ideal herausbildet mit Gew&#246;hnung an das Lauten einer Sprache. Die einen im Land klingen, als ob sie eine &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/08/29/fremdhoeren/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2215"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Interessant, dass man von der Sprache der Grossmutter dann doch mehr versteht, als man zun&#228;chst gedacht h&#228;tte. Dass sich da ein &#228;sthetisches Ideal herausbildet mit Gew&#246;hnung an das Lauten einer Sprache. Die einen im Land klingen, als ob sie eine Rachenkrankheit h&#228;tten, und zwar in einer ganzen Region. Wie wenn die die ganze Zeit Zahnwasser gurgeln w&#252;rden. Da wundert man sich, dass dies selbst die Leute sagen, die diese Sprache in einer anderen Variante sprechen.</p>
<p>Und wenn man dann auch nicht viel versteht, so ist es doch sch&#246;n, sich dar&#252;ber zu wundern, solche Feinheiten mitzuh&#246;ren. Da bedankt man sich f&#252;r ein linguistisch ausgebildetes Geh&#246;r.</p>
<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2011/08/1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2217" title="Aurlandfjord" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2011/08/1.jpg" alt="Aurlandfjord, Norway" width="640" height="480" /></a></p>
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		<title>Gelesen: Gardens</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 20:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Gardens ist ein Essay von Robert Pogue Harrison, Italienischprofessor an der Stanford Universit&#228;t. Er zeigt in seinem Essay den literarischen und kulturhistorischen Topos des Gartens. Harrison f&#252;hrt seinen Leser von Gartengeschichten mit Eva im Garten &#252;ber Orte des freien Denkens &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/08/18/gelesen-gardens/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2203"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Gardens ist ein Essay von<a title="Harrison" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Pogue_Harrison" target="_blank"> Robert Pogue Harrison</a>, Italienischprofessor an der Stanford Universit&#228;t. Er zeigt in seinem Essay den literarischen und kulturhistorischen Topos des Gartens. Harrison f&#252;hrt seinen Leser von Gartengeschichten mit Eva im Garten &#252;ber Orte des freien Denkens zu Paradiesvorstellungen des Christentums und des Islams.</p>
<p>Am Topos des Gartens interessiert ihn die Abgeschiedenheit von der restlichen Welt und das Bed&#252;rfnis der Menschen, Geschichten zu erz&#228;hlen: &#8220;For Camus it was the sun, but more often than not in Western culture it has been the garden, whether real or imaginary, that has provided sanctuary from the frenzy and tumult of history.&#8221; (ix) Genau dieses <em>sanctuary</em> versucht er aufzusp&#252;ren und macht dies sehr &#252;berzeugend.</p>
<p>&#220;ber das urg&#228;rtnerische Symptom des Kultivierens findet Harrison einen Weg durch verschiedene G&#228;rten der Kultur- und Literaturgeschichte und zeigt in der Lekt&#252;re dieser G&#228;rten literarische Spitzfindigkeiten. Er spricht davon, dass in G&#228;rten Potenzialit&#228;ten angelegt werden, die kultiviert werden m&#252;ssen von einem G&#228;rtner, der sich k&#252;mmert um die Pflanzen und um den Garten.</p>
<p>Harrison analysiert mit scharfem Sinn und zeigt auch die wesentlichen M&#228;ngel von Prunkg&#228;rten auf, die einzig der Machtdemonstration dienen. Mit spannenden Anekdoten verschattet er den Garten des Sonnenk&#246;nigs, nimmt sein eigenes Urteil aber mit Bescheidenheit zur&#252;ck.</p>
<p>Harrison, Robert Pogue: Gardens. An Essay on the Human Condition.The University of Chicago Press, 2009.</p>
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		<title>Gelesen: Wofür es sich zu leben lohnt</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 12:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Genuss]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Pfaller]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Robert Pfaller h&#246;rte man in letzter Zeit oft, wenn es um Rauch- oder Minarettverbote ging. Bei Radio Stadtfilter hatte er ein Interview zu diesen Themen, das als Podcast herunterzuladen ist. In seinem Buch «Wof&#252;r es sich zu leben lohnt» &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/06/17/gelesen-wofuer-es-sich-zu-leben-lohnt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2185"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Von Robert Pfaller h&#246;rte man in letzter Zeit oft, wenn es um Rauch- oder Minarettverbote ging. Bei <a title="Radio Stadtfilter Winterthur" href="http://www.stadtfilter.ch/">Radio Stadtfilter</a> hatte er ein Interview zu diesen Themen, das als <a title="Podcast Robert Pfaller" href="http://www.stadtfilter.ch/WissenUndVermutenPodcast/WissenUndVermuten20100510">Podcast</a> herunterzuladen ist. In seinem Buch «Wof&#252;r es sich zu leben lohnt» analysiert er die Tendenzen in der Gesellschaft, die zu solchen Ver&#228;nderungen f&#252;hren.</p>
<p>Er spricht von einem Beleuchtungswechsel, der einen Unterschied in der Wahrnehmung provoziert. Zwar hatten die Dinge ihre Sch&#228;dlichkeit schon bevor sie verboten wurden, die Sch&#228;dlichkeitsfaktoren werden immer mehr in den Vordergrund gestellt.</p>
<p>In seiner Argumentation scheint Pfaller immer wieder zu kreisen. Immer wieder die gleichen Beispiele bringt er in unterschiedlichen Blickwinkeln, ohne dabei viel Substanz herauszuholen. Fast mantraartig scheint er sich mit dem Rauchen, der Gesundheit und neoliberaler Kosteneffizienz zu wiederholen.</p>
<p>Er zeigt immer wieder, wie die Postmoderne eigentlich genussfeindlich ist und so gar nichts mehr mit der 68er-Bewegung zu tun hat. Wichtig war f&#252;r mich vor allem das Kapitel, in dem er auch auf die Dialektik der Dinge zu sprechen kommt, denn da zeigt er, dass Verdoppelung ein wichtiger Faktor ist, dass Vernunft nur dann vern&#252;nftig ist, wenn sie auch unvern&#252;nftig sein kann, dass ein Erwachsener nur dann erwachsen ist, wenn er auch erwachsen Erwachsen ist, also nicht so wie ein Kind erwachsen. Die Doppelung mit Adjektiv scheint ihm der wichtigste Punkt, denn nur so wird Genuss genussvoll, auch schon in der vorangegangenen Argumentation macht sich Pfaller stark daf&#252;r, dass Masslosigkeit im Mass gehalten wird oder dass die Vernunft im Zaum gehalten werden muss, damit das Leben lebenswert bleibt.</p>
<p>Eine bereichernde <a title="Meine Lekt&#252;ren" href="http://textworker.ch/lektueren/">Lekt&#252;re</a>.</p>
<p>Pfaller, Robert. Wof&#252;r es sich zu leben lohnt. Elemente materialistischer Philosophie. 3. Aufl. Frankfurt am Main: Fischer, 2011.</p>
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		<title>Schreibmaschinenmenschen</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 14:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Fokusmodus habe ich lange vermisst. Erst vor kurzem habe ich ihn auf dem Papier wiedergefunden: Papier schluckt alles und lenkt mit gar nichts ab, wenn noch nichts drauf steht. Im Computer drin gibts so viel Ablenkung: Aufs&#228;tze, die noch &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/06/04/schreibmaschinenmenschen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2163"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2011/06/Bildschirmfoto-2011-06-04-um-16.31.39.png"><img class="alignright size-medium wp-image-2165" title="Bildschirmfoto 2011-06-04 um 16.31.39" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2011/06/Bildschirmfoto-2011-06-04-um-16.31.39-300x187.png" alt="Fokussiert" width="300" height="187" /></a>Den Fokusmodus habe ich lange vermisst. Erst vor kurzem habe ich ihn auf dem Papier wiedergefunden: Papier schluckt alles und lenkt mit gar nichts ab, wenn noch nichts drauf steht. Im Computer drin gibts so viel Ablenkung: Aufs&#228;tze, die noch nicht gelesen sind, Datenbanken, die Abfragen schlucken wollen, das Internet, das Besch&#228;ftigung braucht. Die Links sind da, um beklickt zu werden, sonst sch&#246;pft man nicht das ganze Lesbarkeitspotenzial aus.</p>
<p>So verrinnt Stunde um Stunde, ganz unproduktiv produktiv genutzt, in denen man schon Texte konstruiert, indem man sie n&#228;mlich liest, aber gleichzeitig keine Texte konstruiert, indem man keine schreibt, weil man vor dem Schreiben doch immer noch etwas und noch etwas lesen sollte. So sitzt man dann stundenlang vor dem Schirm, l&#228;hmt sich selbst und klagt am Ende &#252;ber Nackenschmerzen und M&#252;digkeit, die davon herr&#252;hrt, dass nichts Lesbares zustande kommt.</p>
<p>Da waren die <a title="Text &#252;ber Text &#252;ber Text" href="http://textworker.ch/2011/05/27/text-ueber-text-ueber-text/">Schreibmaschinenleute</a> wie gesagt noch produktiver. Ihnen war klar, dass erst etwas auf dem Papier steht, wenn etwas auf dem Papier steht. Nur bei uns steht schon etwas auf dem Schirm, wenn eigentlich und unvoreingenommen besehen noch nichts da steht.</p>
<p>Die <a title="iA Writer" href="http://www.iawriter.com/">Informationsarchitekten</a> haben sich gesagt, dass wir alle wieder Schreibmaschinenleute werden sollen. Sie haben eine Software gebastelt, mit der man alles wegmachen kann, ausser den Text, den man gerade schreiben will. Sie haben sich richtig M&#252;he gegeben und etwas Tolles geschaffen, mit dem man wieder lineare Texte schreiben kann, die man sich vorher &#252;berlegt hat, oder die im Schreiben entstehen, weil schreiben nicht sich ablenken heisst. Fokussiert ist nur der eine Satz, an dem man gerade schreibt, die anderen sind halb weg, nicht dass man immer wieder zur&#252;ckgeht und &#228;ndert und nochmals &#228;ndert, bloss weil man das kann.</p>
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		<title>Entkoppelung</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 10:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Entkoppelung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>

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		<description><![CDATA[Entkoppelung ist das Wort der Stunde. Seit bekannt ist, dass die Schweiz (extrem) langfristig aus dem Atomstrom aussteigen will, &#252;berh&#228;ufen sich die Berichte in den Zeitungen, wie das zu schaffen sei. Industriezweige, die besonders energiehungrig sind, mobilisieren ihre Lobbys. Fuck &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/05/28/entkoppelung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2152"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2011/05/P6260785.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2153" title="Entkoppeln" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2011/05/P6260785-150x150.jpg" alt="Entkoppeln des Stroms vom Verbrauch" width="150" height="150" /></a>Entkoppelung ist das Wort der Stunde. Seit bekannt ist, dass die Schweiz (extrem) langfristig aus dem Atomstrom aussteigen will, &#252;berh&#228;ufen sich die Berichte in den Zeitungen, wie das zu schaffen sei. Industriezweige, die besonders energiehungrig sind, mobilisieren ihre Lobbys. Fuck you, Papiertiger!</p>
<p>Wir wollen da raus, wir wollen nicht l&#228;nger das Risiko tragen, das ihr mit dem Atomstrom eingegangen seid. Das Risiko m&#252;sstet ihr auch in den Strompreis einrechnen und dann w&#228;re der Strom auch teurer, denn selbst die teuerste Versicherung will den Super-GAU nicht versichern und das heisst etwas, wenn eine Industrie, die sonst alles versichern l&#228;sst, was &#252;berhaupt geht, etwas nicht versichert.</p>
<p>Sobald die Meiler vom Netz sind, m&#252;ssen wir weniger Strom brauchen. Und dazu ist Entkoppelung das Wort: Die Preise m&#252;ssen von der <a title="Beispiel Kalifornien" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Ein-Drittel-des-Stroms-kann-gespart-werden/story/17766549">Stromproduktion entkoppelt</a> werden, wie dies in Kalifornien l&#228;ngst der Fall ist. Nicht mehr massiver Stromverbrauch soll g&#252;nstige Preise machen; gut fahren soll, wer weniger Energie braucht!</p>
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		<title>Text &#252;ber Text &#252;ber Text</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 15:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eindrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Lausanne]]></category>
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		<description><![CDATA[Just in der Woche, nachdem die letzte Schreibmaschinenfabrik in Indien schloss, waren wir im Museum. Unglaublich, diese vielen Modelle, die es zu bestaunen gab: Hermes und auch die Baby war da, Kugelk&#246;pfe und anderes vormodernes Zeugs. Und ein Mann mit &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/05/27/text-ueber-text-ueber-text/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2124"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Just in der Woche, nachdem die letzte Schreibmaschinenfabrik in Indien schloss, waren wir im <a href="http://perrier-sa.ch/musee.html">Museum</a>. Unglaublich, diese vielen Modelle, die es zu bestaunen gab: Hermes und auch die Baby war da, Kugelk&#246;pfe und anderes vormodernes Zeugs. Und ein Mann mit Leidenschaften.</p>
<p>Er veranstalte Wettbewerbe auf mechanischen Schreibmaschinen. Er hat mich eingeladen, da auch mitzumachen, ich h&#228;tte ein bisschen Talent, auf diesen alten Dingern schnell zu schreiben. Es klapperte auch, und ich konnte verstehen, weshalb wieder auf Schreibmaschine umsteigt, wer Text in seiner Materialit&#228;t liebt.</p>
<p>Es klopft, wenn ich auf die Taste haue, der Papierwagen verschiebt sich um einen Buchstaben nach links und sobald ich die Zeile vollgeschrieben habe, muss ich die linke Hand von der Tastatur nehmen, den Zeilenschalter bet&#228;tigen und den Wagen nach rechts schieben. Eine grandiose Erfindung. Sp&#252;rst du den Text?</p>
<p>Manchmal aber auch nicht so: F&#252;r den computergewandten Schreiber, macht sich doch das mechanische Manko bemerkbar: Immer wieder kommen sich die Typen in die Quere, weil die Computergewohnheit ganze W&#246;rter schnell schreiben l&#228;sst und nicht nur einzelne Buchstaben. Die Bewegungsabl&#228;ufe sind viel mehr vom Wort oder gar vom Satz her gedacht als bei diesem mechanischen Ding.</p>
<p>Wof&#252;r die Schreibmaschinenfetischisten ihre Maschine aber lieben, das ist wohl die Analogit&#228;t, die Linearit&#228;t und die Singularit&#228;t. Denn ja, es ist so etwas richtig Analoges, an dem man die rohe Gewalt ausleben kann (Rohkost soll gesund sein), manchmal spielt die Maschine sogar Gegner: N&#228;mlich dann, wenn man sich die Finger so richtig sch&#246;n zwischen den Tasten einklemmt.</p>
<p>Aber Konzentration aufs Wesentliche: Kein Schirm, der flackert oder konkurrenzierende Buchstaben in die Augen brennt. Auf dem Schreibtisch steht allein die Schreibmaschine mit eingespanntem Papier und zwingt einen zu Linearit&#228;t. Nicht dass nicht die Softwareentwickler darauf reagiert und Programme entwickelt h&#228;tten, nein, bei der Schreibmaschine schreibt man nur in der einen Linie, in der man eben gerade schreibt. Einfach so kurz ein Wort verschieben oder am Ende einer Zeile weiter oben etwas einf&#252;gen, das geht nicht. Es geh&#246;rt an der Schreibmaschine zur gr&#246;ssten Kunst, wieder auf richtiger Zeilenh&#246;he einzuf&#228;deln, wenn man einmal beschlossen hat zu wechseln.</p>
<p>Statt Softwareupdates gibt es bei der Maschine neue Farbb&#228;nder, oder wenn man so ein IBM-Ding mit Kugelkopf ausgesucht hat, auch neue K&#246;pfe mit anderen Schriften. Und Papier, da muss man dauernd updaten, sonst schreibt man Text &#252;ber Text &#252;ber Text.</p>
<p>Und zur Singularit&#228;t? Ja, das ist es: Das Dokument existiert genau ein Mal, nicht in Tausend Ausdrucken. Den Text gibts auf Papier mit dieser Tinte durchs Band aufs Blatt geschlagen. Aber auch da begeistert die Trickkiste: Mit Durchschlagpapier kann man gleichzeitig mehrere Bl&#228;tter beschreiben.</p>
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		<title>Gelesen: Ein Amateur</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 16:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Art zeitgen&#246;ssischer Entwicklungsroman von Walter Kappacher, in dem Simon vom Motorradmechaniker &#252;ber den Schauspieler und Reiseverk&#228;ufer zum Schreiber wird. Auf einmal fiel ihm auf, da&#223; er schauen konnte, auf zweierlei Art schauen: einfach die Wolken betrachten, wie sie ihre &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/05/13/gelesen-ein-amateur/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2144"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Eine Art zeitgen&#246;ssischer Entwicklungsroman von Walter Kappacher, in dem Simon vom Motorradmechaniker &#252;ber den Schauspieler und Reiseverk&#228;ufer zum Schreiber wird.</p>
<blockquote><p>Auf einmal fiel ihm auf, da&#223; er schauen konnte, auf zweierlei Art schauen: einfach die Wolken betrachten, wie sie ihre Form ver&#228;ndernd am Himmel vor&#252;berzogen, oder die bewaldeten H&#252;gel, einfach schauen; oder aber im Schauen, w&#228;hrend er die Landschaft betrachtete, innerlich ganz andere Bilder entstehen lassen, sie verfolgen. Hier durfte er schauen, es war nicht wie in der Bude, wo er, kaum schaute er einmal aus dem verschmutzten Fenster und dachte an etwas, gescholten wurde: Was ist, Schauer! … Was schaust denn schon wieder, bring mir lieber die Kombizange! … Tr&#228;umst schon wieder! (74)</p></blockquote>
<p>Kappacher, Walter. Ein Amateur. Roman. M&#252;nchen: dtv, 2011.</p>
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		<title>Gelesen: Fahrenheit 451</title>
		<link>http://textworker.ch/2011/04/30/gelesen-fahrenheit-451/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 16:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Bradbury]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ray Bradburys Dystopie einer Welt ohne B&#252;cher, daf&#252;r mit totaler Kontrolle. Die Feuerwehr hat pl&#246;tzlich nichts Anderes mehr zu tun als B&#252;cherpolizei zu spielen und die B&#252;cher, die noch existieren und die Menschen, die sie besitzen, zu verbrennen und so &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/04/30/gelesen-fahrenheit-451/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2142"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Ray Bradburys Dystopie einer Welt ohne B&#252;cher, daf&#252;r mit totaler Kontrolle. Die Feuerwehr hat pl&#246;tzlich nichts Anderes mehr zu tun als B&#252;cherpolizei zu spielen und die B&#252;cher, die noch existieren und die Menschen, die sie besitzen, zu verbrennen und so die Erinnerung auszul&#246;schen.</p>
<blockquote><p>«Du musst begreifen, bei der Gr&#246;&#223;e unserer Zivilisation kann keinerlei Beunruhigung der Minderheiten geduldet werden. Sag selbst, was ist unser aller Lebensziel? Die Menschen wollen doch gl&#252;cklich sein, nicht? Hast du je etwas anderes geh&#246;rt? Ich will gl&#252;cklich sein, sagt ein jeder. Und ist er es nicht? Sorgen wir nicht st&#228;ndig f&#252;r Unterhaltung und Betrieb? Dazu sind wir doch da, nicht? Zum Vergn&#252;gen, f&#252;r den Sinnenkitzel? Und wirst du zugeben, dass daran in unserer Kulturwelt kein Mangel herrscht.»</p>
<p>«Nein» (S. 84–85)</p></blockquote>
<p>Bradbury, Ray. Fahrenheit 451. Roman. Z&#252;rich: Diogenes, 2008.</p>
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		<title>Gelesen: Im Schaufenster im Fr&#252;hling</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 16:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Abonji]]></category>
		<category><![CDATA[Lektüren]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Roman von Melinda Nadj Abonji, die letztes Jahr den Deutschen und den Schweizer Buchpreis gewann. Sehr ber&#252;hrende bis verst&#246;renden Erz&#228;hlung von Luisa in einer furiosen poetischen Sprache erz&#228;hlt. Die Uhr tickte im Korridor, sonst war alles still. Luisa &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/04/25/gelesen-im-schaufenster-im-fruehling/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Der erste Roman von Melinda Nadj Abonji, die letztes Jahr den Deutschen und den Schweizer Buchpreis gewann. Sehr ber&#252;hrende bis verst&#246;renden Erz&#228;hlung von Luisa in einer furiosen poetischen Sprache erz&#228;hlt.</p>
<blockquote><p>Die Uhr tickte im Korridor, sonst war alles still. Luisa &#246;ffnete die Zimmert&#252;r und dr&#252;ckte sich der Wand entlang bis zum Wohnzimmer, der Vater schlief. Seine H&#228;nde lagen in seinem Scho&#223; und der G&#252;rtel neben ihm, auf dem Sofa. Die Mutter kam aus der K&#252;che und hielt den Zeigfinger auf die Lippen. Der Vater pfiff leise durch den Mund. Es klang friedlich. (67–68)</p></blockquote>
<p>Nadj Abonji, Melinda. Im Schaufenster im Fr&#252;hling. Roman. 2. Aufl. Salzburg/Wien: Jung und Jung, 2011.</p>
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		<title>Gelesen: Die schwarze Spinne</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 16:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Eichhörnchen]]></category>
		<category><![CDATA[Gotthelf]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Teufel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schullekt&#252;re von Gotthelf. Lustig, was man dazu sagen kann, zum Beispiel: «Der Teufel ist ein Macho.» Als er vom Kilchstalden kam, sah er von dort die Buchen auffahren vom Boden, jede von zwei feurigen Eichh&#246;rnchen gezogen, und nebenbei sah &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/04/14/gelesen-die-schwarze-spinne/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2138"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Die Schullekt&#252;re von Gotthelf. Lustig, was man dazu sagen kann, zum Beispiel: «Der Teufel ist ein Macho.»</p>
<blockquote><p>Als er vom Kilchstalden kam, sah er von dort die Buchen auffahren vom Boden, jede von zwei feurigen Eichh&#246;rnchen gezogen, und nebenbei sah er reiten auf schwarzem Bocke einen gr&#252;nen Mann, eine feurige Gei&#223;el hatte er in der Hand, einen feurigen Bart im Gesichte, und auf dem Hute schwankte glutrot eine Feder. (52)</p></blockquote>
<p>Besonders interessant ist die Lekt&#252;re mit einem Fokus auf die Frauenrolle, die in der Erz&#228;hlung konstruiert wird.</p>
<p>Gotthelf, Jeremias. Die schwarze Spinne. Erzählung. Stuttgart: P. Reclam, 2002.</p>
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		<title>Handschriften</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 20:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chaos im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Handschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Heine]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Walser]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Handschriften geht eines der Seminare dieses Semesters. Endlich mal lesen lernen! Das ist doch etwas f&#252;r Literaturwissenschaftler. Und dann immer auch noch ein bisschen versuchen, genetische Rekonstruktionen herzustellen, so richtig handfestes Zeugs mit psychoanalytischem Potenzial. Aber die Abgr&#252;nde der &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/04/12/handschriften/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/2011/04/12/handschriften/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Zu Handschriften geht eines der Seminare dieses Semesters. Endlich mal lesen lernen! Das ist doch etwas f&#252;r Literaturwissenschaftler. Und dann immer auch noch ein bisschen versuchen, genetische Rekonstruktionen herzustellen, so richtig handfestes Zeugs mit psychoanalytischem Potenzial.</p>
<p>Aber die Abgr&#252;nde der Entstehung dieser Handschriften interessieren ja nur die Auditoren, die’s im Seminar nicht gibt. Und weil die <em>Kurrentschrift</em> bei jedem Autor anders aussieht, so war das mit Handschriften eben, lesen wir uns bei verschiedenen ein: Walser, Goethe, Heine.</p>
<p>Das sch&#246;ne daran: Nach der Knobelei stehen nicht ausgef&#252;llte Kreuzwortr&#228;tsel oder Sudokus, sondern Texte, an denen wir uns nach dem Entziffern erst recht die Z&#228;hne ausbeissen.</p>
<p>Damals nannte man das noch Philologie.</p>
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