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	<title>textworker &#187; Bibliothek</title>
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	<description>Ein digital zensierter Sudelblock.</description>
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		<title>Linkeria #35: Sammlungen (Woche 27, 2010)</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 07:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bookshelf Porn: Die Welt in B&#252;chergestellen. «Dear people who read Bookshelf Porn, I am sure you are all smart, super good-looking, talented, funny and you probably smell nice too.» [via swissmiss] meus: moments. pictures. attempts Heimweh – Der Quelltext ist &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/07/10/linkeria-35-sammlungen-woche-27-2010/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/07/buechergestell.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1948" title="DSCN1742" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/07/buechergestell-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<ul>
<li><a href="http://bookshelfporn.com/">Bookshelf Porn</a>: Die Welt in B&#252;chergestellen. «Dear people who  read Bookshelf Porn, I am sure you are all smart, super good-looking,  talented, funny and you probably smell nice too.» [via <a href="http://www.swiss-miss.com/2010/06/bookshelf-porn.html">swissmiss</a>]</li>
<li><a href="http://meus.posterous.com/">meus</a>: moments. pictures. attempts</li>
<li><a href="http://anmutunddemut.de/2010/07/08/heimweh-der-quelltext-ist-meine-oberfla">Heimweh – Der Quelltext ist meine Oberfl&#228;che</a>: ben_ denkt seine &#220;berlegungen weg vom CMS hin zur eigenen Ordnung mit richtigen selbstgestrickten HTML-Dateien weiter. Wichtige Gedanken zur Nachhaltigkeit von Daten.</li>
</ul>
<p><em>Jeden Samstag 3 Links und  K&#252;rzestzusammenfassungen zu  interessanten, vision&#228;ren, relevanten und  lesenswerten Texten aus dem  Web. Anregungen werden gerne per Mail  entgegengenommen: </em><a href="mailto:linkeria%20[affenschwanz]%20textworker%20[punkt]%20ch"><em>linkeria   [affenschwanz] textworker [punkt] ch</em></a></p>
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		<title>Das Web bauen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 08:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie nehmen die Architekturmetapher beim Wort: Morville und Rosenfeld zeigen in ihrem Standardwerk Information Architecture for the World Wide Web die Arbeit des Informationsarchitekten und schaffen damit eine Rechtfertigungsgrundlage f&#252;r den digitalen Bibliothekar. Der Informationsarchitekt wird vorgestellt als einer, der &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/06/29/das-web-bauen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/06/morvillerosenfeldinformationarchitecture.gif"><img class="alignright size-full wp-image-1908" title="morvillerosenfeldinformationarchitecture" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/06/morvillerosenfeldinformationarchitecture.gif" alt="" width="180" height="236" /></a>Sie nehmen die Architekturmetapher beim Wort: Morville und Rosenfeld zeigen in ihrem Standardwerk <em>Information Architecture for the World Wide Web</em> die Arbeit des Informationsarchitekten und schaffen damit eine Rechtfertigungsgrundlage f&#252;r den digitalen Bibliothekar.</p>
<p>Der Informationsarchitekt wird vorgestellt als einer, der D&#228;cher f&#252;r Informationen deckt. Jedes Haus wird f&#252;r einen bestimmten Zweck gebaut und muss umgebaut werden, wenn sich die Anforderungen &#228;ndern. Analog soll es mit den Strukturen geschehen, mit denen Informationen organisiert werden.</p>
<p>Dass es Informationsarchitekten braucht, wird von der Informationsseite her ziemlich schnell klar. Aber auch auf der Seite der finanziellen Interessegruppen wird mit Return on Investment-Studien gezeigt, dass sich Investitionen in Informationsarchitektur lohnen. Dabei gilt es zwei Aspekte zu beachten: Kunden finden sich auf einer Seite mit guter Informationsarchitektur schneller zurecht und finden eher die Dinge, wof&#252;r sie bereit sind, Geld auszugeben. Auf der anderen Seite l&#228;sst sich mit Informationsarchitektur viel Geld sparen: Mitarbeiter finden ihre Dokumente im Intranet schneller, wenn sie gut organisiert sind.</p>
<p>Diese beiden Argumente zeigen dann auch die Orientierung der Informationsarchitekten: Informationen sollen gefunden werden und zwar so, dass die Benutzer der Systeme nicht zuerst komplizierte Suchalgorithmen verstehen m&#252;ssen. An Beispielen wird gezeigt, wie Informationen nutzergerecht aufbereitet werden k&#246;nnen: Viele Webseiten kennen einen Aufbau nach Nutzergruppen. Universit&#228;ten beispielsweise haben oft eine Seite f&#252;r Studieninteressierte, f&#252;r Studierende oder Dozierende. Seiten von Computerherstellern dagegen enthalten oftmals Unterteilungen in Privatkunden, kleine Unternehmen und Grossunternehmen. Die Informationen werden nach diesen Nutzergruppen angeordnet, damit der Interessierte m&#246;glichst schnell zu den gew&#252;nschten Informationen kommt.</p>
<p>Es geht in der Informationsarchitektur also vor allem darum, sinnvolle Strukturen f&#252;r Webseiten zu bauen und dabei mit einer Kombination von Organisation, Labeling, Suchfunktionen und Navigationssystemen Information so zug&#228;nglich zu machen, dass die Nutzer von Webseiten m&#246;glichst schnell zu den Informationen kommen, die sie suchen. Wichtig ist es auch, den Kontext zu beachten: Man kann Informationsarchitekturen nicht in den luftleeren Raum hinaus bauen. Aus diesem Grund gilt es auch Unternehmensprozesse und Nutzerkreise zu kennen.</p>
<p>Informationsarchitekten nach dem Verst&#228;ndnis von Morville und Rosenfeld sind weder Programmierer noch Designer, sondern kommen von der Information her. Semantik ist daher eines der Zentren, um die sich die Informationsarchitektur dreht. Daher sind Metadaten, Vokabulare, Thesauri, Kategorisierungen, semantische Beziehungen dem Informationsarchitekten besonders wichtig.</p>
<p>Das Buch stellt verschiedene Arbeitsfelder vor: Informationsarchitekten visualisieren Datenstrukturen, entwickeln Vokabularien zur Beschreibung von Informationen, entwerfen Strategien zur Integration von Content in die bestehende Informationsarchitekturen, entwickeln Informationsstrategien und gehen empirisch vor. Sie arbeiten vor allem mit Webseiten und Intranets. Morville und Rosenfeld zeigen auch Werkzeuge, mit denen Informationsarchitekten Thesauri erstellen, wie Vokabulare gemanagt werden und was es zu beachten gibt, wenn Informationsarchitekturen implementiert werden. So werden verschiedene Verfahren zum Ermitteln von Vokabularen zum Labeln von Inhalten vorgestellt. Ein Beispiel ist <em>Play Cards:</em> Es geht darum, mit verschiedenen Benutzern Karten zu spielen, die als Labels dienen. Im Spiel wird ermittelt und dokumentiert, wie verschiedene Nutzer Informationen unterschiedlich mit Labels versehen. Auf diese Weise wird empirisch ein Vokabular erstellt, das die Nutzer einbezieht, die im Alltag mit dem Labelsystem zu tun haben werden.</p>
<p>Gerade die Nutzung im Alltag stellt den Informationsarchitekten vor Schwierigkeiten, weil eine Informationsarchitektur nicht etwas ist, was einmal eingesetzt wird und dann auf ewig l&#228;uft: Kommen neue Informationen hinzu, m&#252;ssen diese nach den Vorgaben ins bestehende System eingearbeitet werden. F&#252;r die t&#228;glichen Aufgaben m&#252;ssen Verantwortliche eingesetzt werden, die das System am Laufen halten und die Vokabulare konsequent auf Informationen vergeben und so die Webseiten oder das Intranet auf dem aktuellen Stand halten.</p>
<p>Morville und Rosenfeld zeichnen in ihrem Buch das Bild eines Informationsarchitekten, der den Plan f&#252;r ein Informationshaus erstellt und gleichzeitig Strategien entwickelt, mit denen das Haus auf einfache Weise erweitert werden kann. Dabei wird viel Gewicht auf die Metapher des Architekten gelegt, der haupts&#228;chlich konzeptuell arbeitet und weder selbst das Design f&#252;r eine Website erstellt, noch programmiert.</p>
<p>Morville, Peter/Rosenfeld, Louis: Information Architecture for the World Wide Web. 3. Auflage, O&#8217;Reilly: 2006.</p>
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		<title>Wie in einer Bibliothek</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die einen sind auf ihren Tastaturen unterwegs wie Flughunde. Die Bemerkung der Kollegin, sie komme sich in der Bibliothek vor wie im Grossraumb&#252;ro vollzieht sich nach, mit der Beif&#252;gung, aber eben auch ein bisschen wie im Wald, wo sich die &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/03/11/wie-in-einer-bibliothek/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1743"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Die einen sind auf ihren Tastaturen unterwegs wie Flughunde. Die Bemerkung der Kollegin, sie komme sich in der Bibliothek vor wie im Grossraumb&#252;ro vollzieht sich nach, mit der Beif&#252;gung, aber eben auch ein bisschen wie im Wald, wo sich die Hunde zu Hause f&#252;hlen. Und ein halber Wald ist es ja wirklich, so viel ist noch unelektronisch. Dann erinnert die Nachbarin nebenan allerdings  an Lady Gaga, also doch eher eine Disco mit St&#246;pseln.</p>
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		<title>Metafiktion</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 21:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bibliotheken, die sich eigene Buchbindereien leisten, gibt es ja nur noch selten. Selten sind die B&#252;cher vor ihren Lesern gesch&#252;tzt: Mit Plastikfolie, die Praktikanten lieben lernen, wenn sie sich wieder l&#246;sen l&#228;sst. Die Bibliotheken mit Buchbindereien jedenfalls wollen ein m&#246;glichst &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/02/23/metafiktion/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1710"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Bibliotheken, die sich eigene Buchbindereien leisten, gibt es ja nur noch selten. Selten sind die B&#252;cher vor ihren Lesern gesch&#252;tzt: Mit Plastikfolie, die Praktikanten lieben lernen, wenn sie sich wieder l&#246;sen l&#228;sst. Die Bibliotheken mit Buchbindereien jedenfalls wollen ein m&#246;glichst einheitliches Erscheinungsbild ihrer B&#252;cher sichern, sie schaffen sich damit sozusagen ihre Corporate Identity.</p>
<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/02/Mythenmetz.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1711" title="Mythenmetz" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/02/Mythenmetz.jpg" alt="Frau von Mythenmetz" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Ein Buch schl&#228;gt farblich stark aus dieser Corporate Identity heraus. Grau statt gr&#252;n-br&#228;unlich, aber mit der bekannten Signaturmarke, der Signaturschrift und der Beschriftung mit dem Autorennamen. Schlimmer als Katalogisieren muss es sein, dem Buch eine solche Identit&#228;t zu geben: Kataloge verleichen mit der Zeit, B&#252;cher verschwinden. Aber B&#252;cher verschwinden nicht aus ihrer Identit&#228;tsh&#252;lle. Sie nehmen nur manchmal seltsame H&#252;llen an wie im Fall der <em>Stadt der tr&#228;umenden B&#252;cher</em> von Walter Moers: Alles ist Fiktion. Und in diesem speziellen Fall ohnehin: Ein besonders eifriger Katalogisierer hat die fiktive Autorin, deren fiktiver &#220;bersetzer Walter Moers ist, zur Beschriftung des Buches gemacht. Gratuliere, Frau von Mythenmetz!</p>
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		<title>Linkeria #7 (Woche 42, 2009)</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 07:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[«Wir wollen fahren, bis wir 90 sind!»: Interview mit einem Ehepaar, das seit 25 Jahren auf R&#228;dern ist. Zuerst lebten sie von den Zinsen des Ersparten, dann vom Ersparten und einem unverhofften Erbe, jetzt von der Rente (mit der sie &#8230; <a href="http://textworker.ch/2009/10/17/linkeria-7-woche-42-2009/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1404"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><!--start: feature--> <!--start: content--><!--AB HIER IHR CONTENT--></p>
<ul>
<li><a href="http://www.zeit.de/reisen/2009-10/weltreise-auto-schmidt">«Wir wollen fahren, bis wir 90 sind!»</a>: Interview mit einem Ehepaar, das seit 25 Jahren auf R&#228;dern ist. Zuerst lebten sie von den Zinsen des Ersparten, dann vom Ersparten und einem unverhofften Erbe, jetzt von der Rente (mit der sie in der Schweiz Sozialf&#228;lle w&#228;ren).</li>
<li><a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/5758.html">Vier politische Variationen auf Jorge Luis Borges</a>: R&#252;diger Wischenbarts Rede zum &#246;sterreichischen Bibliothekarstag 2009: &#220;ber die Zukunft der Bibliothek und die Vereinfachung des Zugangs zum Wissen mit der digitalen Revolution.</li>
<li><a href="http://www.mare.de/index.php?article_id=402">Gefangen im Paradies</a>: Ein Essay &#252;ber den Inselkoller und gleichzeitig &#252;ber Grenzerfahrungen, die Welt und das Paradies, das sich der Mensch gerne als Insel vorstellt. «Der Inselkoller ist kein universales Ph&#228;nomen, er ist ein lokales, ein sehr lokales. Je kleiner die Welt, desto wilder tritt er auf.» (Leider nur teilweise online)</li>
</ul>
<p><em><a href="../../category/linkeria/">Linkeria</a>: Jeden Samstag 3 Links und K&#252;rzestzusammenfassungen zu interessanten, vision&#228;ren, relevanten und lesenswerten Texten aus dem Web. Anregungen werden gerne per Mail entgegengenommen: <a href="mailto:linkeria%20[affenschwanz]%20textworker%20[punkt]%20ch">linkeria [affenschwanz] textworker [punkt] ch</a></em></p>
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		<title>Linkeria #1 (Woche 36, 2009)</title>
		<link>http://textworker.ch/2009/09/05/linkeria-1-woche-39-2009/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 07:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drei Definitionen eines Lesers: Die ganze Evolution des Lesens: Ein Leser unter dem Baum, ein Leser als Arbeiter und zuletzt die Lesemaschine (dazu gibt es auch einen Link). Mandy Brown beschreibt sch&#246;n diese drei Stationen des Lesens in ihrer wunderbaren &#8230; <a href="http://textworker.ch/2009/09/05/linkeria-1-woche-39-2009/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1264"><!-- &nbsp; --></abbr>
<li><a href="http://aworkinglibrary.com/library/archives/three_definitions_of_reader/">Drei Definitionen eines Lesers</a>: Die ganze Evolution des Lesens: Ein Leser unter dem Baum, ein Leser als Arbeiter und zuletzt die Lesemaschine (dazu gibt es auch einen <a href="http://lesemaschine.de/">Link</a>). Mandy Brown beschreibt sch&#246;n diese drei Stationen des Lesens in ihrer wunderbaren <a href="http://aworkinglibrary.com/">Working Library</a>, die man am ehesten mit Pr&#228;senzbibliothek &#252;bersetzen k&#246;nnte, aber damit auch die ganze Bibliothek entmystifiziert, weil das Lesen aus dieser Art der Bibliothek so sehr nach Arbeit kl&#228;nge. Ausserdem ist der Artikel zu den Lesetypen auch ein Teil des <a href="http://aworkinglibrary.com/library/archives/on_feeding/">Argumentariums gegen Feedreader</a>.</li>
<li><a href="http://www.ivarhagendoorn.com/blog/photography/series-and-databases">Series and Databases</a>: Ivan Hagedoorn, selbst Fotograf, Choreograf  und Forscher, macht sich dar&#252;ber Gedanken, wie sich die Fotografie mit der Zuhilfenahme von Datenbanktechnik ver&#228;ndert. Dabei skizziert er den Weg vom traditionellen Take, der an einem Ort stattgefunden hat, bis zur Fotografie, die Fotos mit Tags versieht und &#252;ber Schlagworte Zusammenh&#228;nge herstellt.</li>
<li><a href="http://www.zeit.de/2009/37/Willemsen-Barbetta-37">Deutsch ist wie eine Hausfrau</a>: Surreale Fragen von Roger Willemsen an Maria Cecilia Barbetta, die aus Argentinien kam und deutsch schreibt: «Die deutsche Sprache fungiert als Aush&#228;ngeschild. Sie ist die T&#252;r in andere Wirklichkeiten, seien Sie sich dessen gewiss.»</li>
<p><em><a href="http://textworker.ch/category/linkeria/">Linkeria</a> ist eine neue Kategorie innerhalb dieses Weblogs: Jeden Samstag 3 Links und K&#252;rzestzusammenfassungen zu interessanten, vision&#228;ren, relevanten und lesenswerten Texten aus dem Web. Anregungen werden gerne per Mail entgegengenommen: <a href="mailto:linkeria [affenschwanz] textworker [punkt] ch">linkeria [affenschwanz] textworker [punkt] ch</a><br />
</em></p>
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		<title>Bibliothek f&#252;r Blogs</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 17:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[biene]]></category>
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		<description><![CDATA[In dieser Spalte ging es schon das eine oder andere Mal um Bibliotheken. Da habe ich mir Gedanken dar&#252;ber gemacht, wie eine ideale Bibliothek aussehen k&#246;nnte, beispielsweise so wie Bienenwaben. Waben haben mathematisch gesehen eine ideale Oberfl&#228;chenstruktur, habe ich mir &#8230; <a href="http://textworker.ch/2009/02/10/bibliothek-fuer-blogs/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=833"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>In dieser Spalte ging es schon das eine oder andere Mal um <a href="http://textworker.ch/tag/bibliothek/">Bibliotheken</a>. Da habe ich mir Gedanken dar&#252;ber gemacht, wie eine ideale Bibliothek aussehen k&#246;nnte, beispielsweise so wie <a href="http://textworker.ch/2008/04/28/bibliothek-im-wabenmuster-ueberarbeitet/">Bienenwaben</a>. Waben haben mathematisch gesehen eine ideale Oberfl&#228;chenstruktur, habe ich mir sagen lassen, nachdem ich den Artikel geschrieben hatte.</p>
<p>Aber das sind ja alles Altlasten. Heute soll hier ein Projekt genannt sein, das hohes Zukunftspotenzial f&#252;hrt: Die <a href="http://blogbibliothek.ch">Blogbibliothek</a>, lanciert von <a href="http://thinkabout.ch">Thinkabout</a> und <a href="http://yoda.ch">Yoda</a>, die beide Blogs als Orte (oder Nichtorte) f&#252;r gute Texte f&#246;rdern wollen.</p>
<p>Dabei sammeln sie Texte und Blogs, die man gerne liest, und die sich nicht «Bloggen &#252;bers Bloggen» auf die Fahne geschrieben haben. Die Bibliothek von Yoda und Thinkabout soll Perlen im grossen Blogmeer finden, gleichzeitig nat&#252;rlich auch Lesern die Perlen schmackhaft machen.</p>
<p>In einer ruhigen Minute findet man so in der Blogbibliothek interessante und vor allem lesenswerte Texte, die man bei gezieltem Suchen vielleicht nicht gefunden h&#228;tte, weil auch Texte vertreten sind, die in den Google-Resultaten nicht an prominentester Stelle erscheinen.</p>
<p>Und es kommt noch besser: Wer selbst lesenswerte Blogs und gute Texte aus Blogs gefunden hat, die er in der Bibliothek verewigen will, kann selbst Vorschl&#228;ge an das Redaktionsteam der Bibliothek schicken. So mehren sich die Perlen im eigenen K&#228;stchen. Ach ja, und nat&#252;rlich f&#252;hren die beiden einen <a href="http://blog.blogbibliothek.ch/">Blogbibliothek-Blog</a>.</p>
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		<title>Mehrkarteien-System</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 07:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Kartei]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Umberto Eco ist bekanntlich nicht nur ein renommierter Schriftsteller, der sich mit «Der Name der Rose» weltweit einen Namen gemacht hat: Er ist auch in der Wissenschaft ein Name, mit dem sich Sprach- und Literaturwissenschaftler auseinander setzen, vor allem dann, &#8230; <a href="http://textworker.ch/2008/09/11/mehrkarteien-system/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=622"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Umberto Eco ist bekanntlich nicht nur ein renommierter Schriftsteller, der sich mit «Der Name der Rose» weltweit einen Namen gemacht hat: Er ist auch in der Wissenschaft ein Name, mit dem sich Sprach- und Literaturwissenschaftler auseinander setzen, vor allem dann, wenn sie sich mit Semiotik besch&#228;ftigen.</p>
<p>In viel allgemeinerer Weise ist ein Buch Ecos im Umlauf, was auf Deutsch den Titel «Wie man eine wissenschaftliche Abschlu&#223;arbeit schreibt» tr&#228;gt. Ein Buch, das einem nicht nur f&#252;r die Abschlussarbeit n&#252;tzt; man sollte sich dieses nette B&#252;chlein am besten gleich am Anfang des Studiums zu Gem&#252;te f&#252;hren, schliesslich finden sich darin allgemeine Tipps zum richtigen Bibliografieren, der Organisation von Zusammenfassungen, Exzerpten und allerhand Dingen, die f&#252;r den wissenschaftlichen Alltag von Belang sind.</p>
<p>Dies geschieht nicht auf oberschulmeisterliche Art und Weise, sondern in einem Ton, der sich angenehm liest. Statt eines Drohfingers zeigt das Buch bloss Beispiele auf, die sogar der naive Wissenschaftler, der sich mit Wissenschaft noch gar nicht auskennt, als lustig empfindet.</p>
<p>Eco pl&#228;diert in seinem Buch daf&#252;r, dass man sich mehrere Karteien anlegt, w&#228;hrend man arbeitet: Eine Titel-Kartei, in der man alle Titel verzeichnet, die man suchen m&#246;chte und eine f&#252;r Notizen. Ob und wie sich diese Aufteilung halten l&#228;sst mit den elektronischen Hilfsmitteln, die in der 4. Auflage, die ich gerade vor Augen habe, noch nicht wahnsinnig verbreitet waren, bleibt zu diskutieren oder in einer neueren Auflage nachzuschauen.</p>
<p>Bibliografische Angaben: Eco, Umberto: Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften. 4. Auflage der deutschen Ausgabe, Heidelberg, 1991. (Seither sind schon unz&#228;hlige Auflagen nachgedruckt worden.)</p>
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		<title>Der Karteikasten im digitalen Zeitalter</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/07/14/der-karteikasten-im-digitalen-zeitalter/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 19:14:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[information]]></category>
		<category><![CDATA[Tags]]></category>
		<category><![CDATA[Zettelkasten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich gelegentlich Zitate aus Gelesenem notiert und die Notizen gerne weiterverwenden m&#246;chte, st&#246;sst analog schnell an seine Grenzen. Gedanken zu Zettelk&#228;sten und digitalen Zettelk&#228;sten weitergedacht. <a href="http://textworker.ch/2008/07/14/der-karteikasten-im-digitalen-zeitalter/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=409"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><em>Wer sich gelegentlich Zitate aus Gelesenem notiert und die Notizen gerne weiterverwenden m&#246;chte, st&#246;sst analog schnell an seine Grenzen. Gedanken zu Zettelk&#228;sten und digitalen Zettelk&#228;sten weitergedacht.</em></p>
<h3>Elektronische Weichware statt br&#252;chiges Papier</h3>
<p>Wenn man sich doch gleich von Anfang an f&#252;r eine Software begeistern und entscheiden k&#246;nnte, h&#228;tte man am Schluss nicht die doppelte Arbeit. Zuerst hatte ich ja gedacht, dass ich Zitate beim Lesen auf physischen Zetteln sammeln w&#252;rde. Da habe ich ja auch noch ein Pl&#228;doyer f&#252;r das gute alte Papier geschrieben. Zur&#252;ckziehen soll man solche Pl&#228;doyers nicht, denn sie haben immer noch einen Punkt, der nicht vernachl&#228;ssigt werden will: Das Suchen und zuf&#228;llige Finden eines Zettels, den man gar nicht gesucht h&#228;tte, indem man bl&#228;ttert, geht mit der elektronischen Verschlagwortung verloren. Ein Nachteil, den man wohl verschmerzen mag, wenn man die Vorteile eines elektronischen Zettelkastens sieht.</p>
<h3>Digitaler Datensalat</h3>
<p>Ein grosses Problem hat ein analoger, also papierner Zettelkasten, schnell einmal mit digitalen Daten, die sich auf unseren Festplatten in immer gr&#246;sseren Mengen anh&#228;ufen: Hier ein Schnipsel eines Musikst&#252;cks als mp3, da ein Bild, das man elektronisch gefunden hat, dort ein Digitalisat eines Films, den man auf Youtube heruntergeladen hat, sprich ein Haufen an verschiedenen Formaten, die alle an einen Ort gepresst werden wollen. Bilder k&#246;nnte man ja immerhin noch ausdrucken, solange sie Schwarz-Weiss sind, kein Problem in meinem Fall; sobald es aber farbige Bilder sind heisst es zum n&#228;chsten Copyshop rennen, denn der Laserdrucker vermag es nicht, farbige Bilder aus sich heraus zu zaubern.</p>
<h3>Multimedial organisiert</h3>
<p>&#220;ber Musikst&#252;cke soll man den h&#228;ndisch angelegten Zettelkasten gar nicht ausfragen, was soll der mit einem mp3-File anfangen? Der ge&#252;bte Musikus k&#246;nnte sich Akkordreihenfolgen notieren oder gar ganze Partituren vom geh&#246;rten Material anfertigen, aber wie denn solche Informationen in einen Index einarbeiten? Mit viel Phantasie w&#252;rde man sich ein Ordnungssystem aneignen, das einem im n&#228;chsten Moment wie eine Unordnung vorkommt: Die Akkorde sind irgendwo aufgeschrieben, die Partituren irgendwo gelagert, bloss wo?</p>
<p><a href="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/07/screenshot_litlink.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-410" title="screenshot_litlink" src="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/07/screenshot_litlink-300x215.png" alt="Litlink unter die Haube geschaut." width="300" height="215" /></a></p>
<address>Screenshot: Litlink organisiert die Buchdaten, Exzerpte und Kommentare.</address>
<h3>Elektronisch: Karteikasten f&#252;r den kleinen Ordnungshelden</h3>
<p>Und da sind wir denn auch schon beim springenden Punkt, der den Karteikasten aus dem Rennen ausscheiden l&#228;sst: der Index will fein-s&#228;uberlich nachgef&#252;hrt sein, Stichworte kontrolliert und die Karten an der richtigen Stelle im System eingeordnet sein. Wer dabei nicht der grosse Ordnungsheld ist, hat das Spiel schnell verloren, wenn er denn eine einigermassen grosse Zahl an Zitaten beisammen hat. Dies nat&#252;rlich auf Zetteln, die alle gleich aussehen, sich nur durch die Dinge unterscheiden lassen, die ins Papier eingepr&#228;gt sind. Kommt da mal etwas ein bisschen durcheinander, vertauscht beispielsweise Zettel 35/5a seinen Platz mit Zettel 27/3c und kommt ein Windstoss, der Zufallsgenerator spielt, so ist die ganze Arbeit schnell verloren oder ein grosser Stapel Arbeit wartet darauf, vollbracht zu werden: Eine Woche lang w&#252;rde dann auf der Pendenzenliste stehen, dass der Karteikasten eine Sortierung ben&#246;tige.</p>
<h3>Automatische Sortierung und Bibliografie-Stile nach Strickmuster</h3>
<p>Diese Sortierung &#252;bernimmt Litlink automatisch. Man braucht lediglich Schlagw&#246;rter anzugeben, kann Notizen und Zitate den Buch- und Personeneintr&#228;gen zuordnen, wobei diese miteinander verlinkt werden. Sucht man nun nach einem bestimmten Schlagwort, kann man immer noch auf zuf&#228;llige Dinge stossen, recherchiert man gr&#252;ndlich in der Kartei, kann man sogar Gedanken finden, von denen man gar nicht mehr weiss, dass man sie je einmal gehabt hatte. Und der gr&#246;sste Vorteil: Es lassen sich verschiedene Bibliografie-Stile einrichten, mit denen man die Ausgabe von Bibliografien automatisieren kann und je nach Anforderung anpassen kann, ohne m&#252;hsam jeden Eintrag manuell abzu&#228;ndern.</p>
<h3>Der steinige Weg zur digitalen Sammlung</h3>
<p>Bis man allerdings alles in seiner digitalen Form hat, vergeht eine gewisse Zeit. Die Monografien, Sammelb&#228;nde und Aufs&#228;tze wollen zuerst aus irgendeinem Bibliothekskatalog importiert und mit den eigenen Bemerkungen annotiert sein, dann erst hilft einem die Datenbank etwas. Funktioniert einmal alles, soll man von einer tollen Ged&#228;chtnisst&#252;tze profitieren k&#246;nnen. Ganz nach dem Luhmannschen Zettelkasten, mit dem man sogar kommunizieren k&#246;nne.</p>
<h3>Literaturhinweise und Download-Links:</h3>
<p>[1] Alte Gedanken zu Zettelk&#228;sten: 19.8.2007: <a href="http://textworker.ch/2007/08/19/zettelkasten-oder-tags/">Zettelkasten oder Tags?</a>; 1.5.2008: <a href="http://textworker.ch/2008/05/01/lieber-zettelkasten-statt-tags/">Lieber Zettelkasten statt Tags</a>.<br />
[2] <a href="http://www.lit-link.ch/">Lit-Link</a>: Zettelkasten-System, das auf einer Filemaker-Datenbank basiert. Wird an der Universit&#228;t Z&#252;rich entwickelt und stetig verbessert.<br />
[3] Luhmann, Niklas (1992): Kommunikation mit Zettelk&#228;sten. Ein Erfahrungsbericht. In: Derselbe: Universit&#228;t als Milieu, Bielefeld: Haux, 53–61.</p>
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		<title>Krieg gegen sich selbst?</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/06/16/krieg-gegen-sich-selbst/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 20:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Buchpreisbindung, Bibliotheken und dem Erz&#228;hlen. <a href="http://textworker.ch/2008/06/16/krieg-gegen-sich-selbst/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=395"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Ob Grossbritannien Krieg gegen sich selbst f&#252;hre, fragt A. L. Kennedy pointiert. Dass es sich um einen geistigen Krieg handeln muss, der sich gegen den Abbau von Zug&#228;ngen zur Kultur richtet und zur Wehr setzt, wird schnell klar.</p>
<p>Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nennt A. L. Kennedy, die soeben den 1. Internationalen Eifel-Literaturpreis entgegennehmen konnte, eine der wichtigsten Autorinnen der Gegenwart. Wenn ihre B&#252;cher auch so reflektiert sind wie die Dankesrede f&#252;r den Preis (die ich zu lesen jedem ans Herz lege!), scheint dies tats&#228;chlich der Fall zu sein.</p>
<p>Ganz im Gegensatz zu meinem Entwurf der <a href="http://textworker.ch/2008/04/28/bibliothek-im-wabenmuster-ueberarbeitet/">idealen Bibliothek</a>, die im Wabenmuster aufgebaut ist, konstatiert die Literatin Erschreckendes: «Wir haben unser Bibliothekswesen zerst&#246;rt, wir haben unsere eigenen B&#252;cher entfernt, Geb&#228;ude geschlossen und &#214;ffnungszeiten reduziert. Wir verbrennen keine B&#252;cher, das nicht, aber wir lassen sie still und leise verschwinden.»</p>
<p>In Grossbritannien ist mit dem Wegfall der Buchpreisbindung auch im Buchhandel ein riesigies Problem entstanden, wie mir meine Buchh&#228;ndlerin erkl&#228;rte. Zwei Jahre nach der Aufhebung der Buchpreisbindung habe man noch nicht viel davon gesp&#252;rt, aber jetzt, wo auch die Superm&#228;rkte eingestiegen sind, verdr&#228;ngten Bestseller immer mehr die Auswahl vom Markt.</p>
<p>Eine Situation, die nicht wirklich einleuchten mag, denn gerade der Wettbewerb sollte doch, so das Wort der neoliberalen Wunderheiler der Marktwirtschaft, auch f&#252;r mehr Vielfalt sorgen.</p>
<p>A. L. Kennedy bezieht auch klare Position zu diesem Thema, viel mehr aber betont sie auch, «dass Lesen etwas in sich hat, was, wie ich sagen w&#252;rde, von Natur aus gut ist.» Ob Lesen gut oder schlecht ist, sei dahingestellt. Vielmehr bleibt darauf hinzuweisen, dass in der Schweiz die Buchpreisbindung im August zur Debatte stehen wird. Die Schweizer Buchh&#228;ndler und Verleger versuchen momentan ihr Bestes daf&#252;r, damit sich die Buchvielfalt bewahren l&#228;sst. Bis zum August, wo definitiv entschieden werden wird, ob die Buchpreisbindung bleibt oder nicht, bleibt nur zu lesen.</p>
<p>Einige weiterf&#252;hrende Links zum Thema:</p>
<ol>
<li><a href="http://books.guardian.co.uk/graphic/0,,2098853,00.html">Arbeitszimmer</a> von A. L. Kennedy (sieht ein bisschen aus wie eine psychoanalytische Praxis)</li>
<li>A. L. <a href="http://www.a-l-kennedy.co.uk/">Kennedys</a> Homepage</li>
<li>Gek&#252;rzte Fassung der <a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E9031E5C3B3AB46B4BC3C2B0DB7ED56C9~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Dankensrede</a> bei der FAZ</li>
<li><a href="http://www.buchvielfalt-bewahren.ch/">Buchvielfalt</a> bewahren.</li>
</ol>
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		<title>Lieber Zettelkasten statt Tags</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/05/01/lieber-zettelkasten-statt-tags/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 18:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
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		<category><![CDATA[Tags]]></category>
		<category><![CDATA[Zettelkasten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Pl&#228;doyer f&#252;r den Erhalt der Karteikarte als Informationsspeicher und ein Suchen, welches das Sehen erm&#246;glicht. <a href="http://textworker.ch/2008/05/01/lieber-zettelkasten-statt-tags/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=336"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><strong>Am 14.7.2008 erschienen neue Gedanken zum Thema Zettelkasten: <a href="http://textworker.ch/2008/07/14/der-karteikasten-im-digitalen-zeitalter/">Der Karteikasten im digitalen Zeitalter</a></strong>.</p>
<p>Die einfachste Art, sich eine Ged&#228;chtnisst&#252;tze aufzubauen ist wohl diejenige mit dem guten alten Zettelkasten. So antiquiert einem das vorkommen mag, er hat gegen&#252;ber den Computerverwaltungssysteme einen vortrefflichen Vorteil: Die Zettel k&#246;nnen so beschriftet werden wie man will.</p>
<p>Mit den Wundermitteln der modernen Computertechnik, Datenbanken und was auch immer man da noch kennt, hat man n&#228;mlich einen entscheidenden Nachteil: Die Verwaltungsprogramme lassen sich ohne Programmierkenntnisse meist nicht auf den eigenen Bedarf anpassen. Und wer kann schon von sich behaupten, dass er, bloss weil er Informationen zu verwalten hat, noch eine Programmiersprache lernen m&#246;chte oder sich gar mit den kompliziertesten Datenbankanwendung auseinandersetzen m&#246;chte?</p>
<p>Sich ein Archiv herzustellen mit den wichtigsten Sachen, die man st&#228;ndig braucht oder die man in der Zukunft vielleicht einmal brauchen kann, geht mit den guten alten Papierzetteln noch einfacher als mit den unz&#228;hligen Datenbanksystemen, die auf dem Markt vorhanden sind. Ein grosser Teil der Programme ist gratis oder gar als OpenSource erh&#228;ltlich und haben einen Vorteil: Braucht man sie f&#252;r ein Zitat – und das braucht man ja meist elektronisch – kann per Copy Paste der Text eingef&#252;gt werden und gleich noch die Literaturangaben beigef&#252;gt werden.</p>
<p>Macht man das mit einem handschriftlichen Zettelarchiv, braucht dies ein bisschen mehr Zeit. Erstens braucht man h&#228;ndisch einen Index zu erstellen, in dem man sich Begriffe notiert, mit denen man ein Zitat irgendwann einmal in Verbindung bringen k&#246;nnte. Zettel m&#252;ssen konsequent in diesen Index eingetragen, sonst kann man das Exzerpieren gleich lassen, denn Zettel in einem Archiv, die nicht im Index enthalten sind, verlieren ihren Wert. H&#246;chstens durch einen guten Zufall kommt man wieder zur Information, die man eigentlich gesucht hatte.</p>
<p>Die Karteisammlung, die mit dem Papiersystem immer wieder nach dem richtigen Eintrag abgesucht werden muss, hat n&#228;mlich – trotz der Langsamkeit dieses Vorgehens – einen Vorteil, den man nicht mehr missen will, sobald die Sammlung eine gewisse Gr&#246;sse erreicht hat: Beim gem&#252;tlichen Suchen der Karte, auf der das erhoffte Zitat steckt, trifft man andere Karten an, die einen auf andere Gedanken f&#252;hren k&#246;nnen und die Recherche in einen breiten Rahmen einbetten.</p>
<p><img src="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/05/bibliotheksbuecher-kl.jpg" border="0" alt="bibliotheksbuecher_kl.jpg" width="400" height="660" /></p>
<p>Auf diese Weise wird auch der Weg der Suche wichtig, und es ist so, wie wenn man in einer Bibliothek &#252;ber die Buchr&#252;cken streift, um das gesuchte Buch zu finden: Manchmal sieht man gleich noch einen weiteren spannenden Band, den man nach Hause mitnimmt, um gem&#252;tlich darin zu schm&#246;ckern, der dann die treffende Idee bringt. Wenn man nur den richtigen Titel gefunden h&#228;tte, w&#228;re einem das Wesentliche nicht &#252;ber den Weg gelaufen: Das n&#228;mlich, was auf den ersten Blick falsch geschienen hatte, dessen Wert man nicht von Anfang an einsch&#228;tzen konnte.</p>
<p>Wer sich im Computer eine Datenbank anlegt, hat diese Effekt des Durchbl&#228;tterns nicht mehr. Ein Effekt, der in den Gehirnrinden Verbindungen herstellt, die vielleicht nur durch das haptische Erlebnis erm&#246;glicht wurde.</p>
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		<title>Bibliothek im Wabenmuster (&#252;berarbeitet) (130)</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/04/28/bibliothek-im-wabenmuster-ueberarbeitet/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 14:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
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		<category><![CDATA[wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissensarchitektur nach dem Vorbild der Bienen <a href="http://textworker.ch/2008/04/28/bibliothek-im-wabenmuster-ueberarbeitet/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=331"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Wissensarchitektur nach dem Vorbild der Bienen</p>
<p>Die Idee schwirrt schon lange im Kopf herum: Es m&#252;sste doch m&#246;glich sein, eine wabenf&#246;rmige Bibliothek zu bauen. In ihrer Form sind Bienenwaben n&#228;mlich &#228;usserst gelungene Fabrikate. Ein sechseckiger Grundriss f&#252;r eine jede Zelle, man stelle sich die vielf&#228;ltigen Einrichtungsm&#246;glichkeiten vor! In dieser nahezu perfekten Gestalt schmiegt sich Zelle an Zelle, in denen Larven aufgezogen, Honig und Pollen gelagert werden.</p>
<p>Das Modell, das uns die Bienen mit ihren Waben aufdr&#228;ngen, sollten wir f&#252;r die Organisation unseres Wissens genauer ansehen. An einem einzigen Ort werden die wichtigsten Aufgaben eines Bienenvolkes gel&#246;st: Das Problem des Nachwuchses, die Versorgung mit Energie und die M&#246;glichkeit, sich selbst weiterzuentwickeln. Der Nachwuchs ist schon von Anfang an mitgeplant: Die Bienen verbringen einen Grossteil ihres Lebens damit, ihren Nachwuchs zu f&#252;ttern und aufzup&#228;ppeln, ganz darauf bedacht, ihr Wissen an die n&#228;chste Generation weiterzugeben. Eine Gesellschaft, deren Rohstoff Wissen und Ausbildung ist, sollte – wie die Bienen – mit Nachdruck daf&#252;r sorgen, dass der Nachwuchs mit seinen Rohstoffen und mit seinen Aufgaben sozialisiert wird.</p>
<p>Honigs&#252;sse Energie lagert in den Bienenwaben, welche die Voraussetzung jedes Bienenlebens darstellen. Lebenswichtig sind auch die ruhigen Stunden innerhalb der Bienenwaben. Es sind Stunden, in denen die Nachwuchs-Bienen angeleitet werden, bevor es in den gesch&#228;ftigen Alltag geht: Hier ein Schl&#252;ckchen Nektar, da auf der sch&#246;nen Bl&#252;te noch kurz ausruhen, um wieder in die aktive Umgebung der Waben zur&#252;ckzukehren.</p>
<p>Wer sich Wissen und Erfahrung aneignen will, soll einen Zugang dazu bekommen. Er soll sich von der Energie, die in den Waben gespeichert ist, ern&#228;hren und mit dieser Nahrung eine Grundlage f&#252;r sein eigenes Leben schaffen. Eine Gesellschaft, in der Wissen eine wichtige, ja gar eine prim&#228;re Rolle spielt, sollte das honigs&#252;sse Wissen mit der gleichen Sorgfalt behandeln wie die Bienen ihren Honig.</p>
<p>Der Erwerb von Wissen und von F&#228;higkeiten, sich selbst den Zugang zu allem M&#246;glichen zu verschaffen geh&#246;rt in einem solchen Umfeld dazu. So wie sich die Bienen gegenseitig helfen, eine neue Zelle innerhalb der Wabe zu erschaffen, sollte es dazu geh&#246;ren, dass sich die Wissens(er)arbeiter gegenseitig unter die Arme greifen und in ihren Zielen unterst&#252;tzen. Jeder sollte vom Honig der n&#228;chsten Zelle kosten d&#252;rfen, eine gegenseitige Anstachelung zu immer besserem Honig f&#252;hren.</p>
<p>So skizziert sich die Idee der Bibliothek im Wabenmuster. Sie geht aber noch weiter, denn nicht nur die M&#246;glichkeit der gegenseitigen Hilfe ist in dieser Bibliothek wichtig, sondern auch die M&#246;glichkeit, sich aus sich selbst heraus zu erweitern. So wie die Bienen unerm&#252;dlich neue Zellen an die Waben anschliessen, um sich ver&#228;nderten Bedingungen anzupassen, muss sich eine Bibliothek, die sich auch als Archivarin von zeitgen&#246;ssischem Schaffen sieht, unentwegt den kulturellen Bedingungen anpassen. Sie soll dazu bereit sein, eine neue Zelle in das bestehende Wabenmuster einzubauen, auch dies wiederum in der gegenseitigen Hilfe.</p>
<p>Die Bibliothek im Wabenmuster m&#252;sste eine offene St&#228;tte sein f&#252;r alle Arten von Bienen, die sich innerhalb der Wabenw&#228;nde wohlf&#252;hlen und am gemeinsamen Werk mitarbeiten wollen. Eine Werkst&#228;tte der gegenseitigen Hilfe, die jedes Individuum in seinen Projekten unterst&#252;tzt. Ein Ort, an den es sich nach H&#246;henfl&#252;gen zur&#252;ckzukehren lohnt, weil die kommende Generation darauf wartet, aus den Startl&#246;chern zu kommen und selbst zu H&#246;henfl&#252;gen anzusetzen.</p>
<p>Auf, dass sie ausfliegen!</p>
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		<title>Bibliothek im Wabenmuster</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/03/05/bibliothek-im-wabenmuster/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 19:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissensarchitektur nach dem Vorbild der Bienen. <a href="http://textworker.ch/2008/03/05/bibliothek-im-wabenmuster/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/2008/03/05/bibliothek-im-wabenmuster/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Die Idee schwirrt schon lange im Kopf herum. Es m&#252;sste doch m&#246;glich sein, eine wabenf&#246;rmige Bibliothek zu bauen. Bienenwaben sind in ihrer Form n&#228;mlich &#228;usserst gelungene Fabrikate. Sechs Ecken und jede Wabe f&#252;gt sich aus den einzelnen Zellen zusammen, die sich in einer nahezu perfekten Gestalt aneinanderschmiegen. In diesen Zellen werden Larven aufgezogen, Honig und Pollen gelagert.</p>
<p><a title="bienenwabe.jpg" href="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/03/bienenwabe.jpg"><img src="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/03/bienenwabe.jpg" alt="bienenwabe.jpg" /></a></p>
<p>Das Modell, das uns die Bienen mit ihren Waben aufdr&#228;ngen, sollten wir f&#252;r die Organisation unseres Wissens genauer ansehen. An einem einzigen Ort werden die wichtigsten Aufgaben eines Bienenvolkes gel&#246;st: Das Problem des Nachwuchses, die Versorgung mit Energie und die M&#246;glichkeit, sich selbst weiterzuentwickeln. Um die Problematik des Nachwuchses k&#252;mmern sich die Bienen schon von Anfang an, sie leben ihr Leben zu einem grossen Teil daf&#252;r, ihren Nachwuchs zu f&#252;ttern und aufzup&#228;ppeln. Eine Gesellschaft, deren Rohstoff Wissen und Ausbildung ist, sollte – wie die Bienen – mit Nachdruck daf&#252;r sorgen, dass ihr Nachwuchs in einer guten Form mit ihrem Rohstoff und mit ihren Aufgaben sozialisiert werden.</p>
<p>Die Versorgung mit der Energie, die in der Bienenwabe mit dem Honig in einer s&#252;ssen Form vorliegt, muss in der Gesellschaft unter &#228;usserster Anstrengung gesucht werden. Wer sich Wissen aneignen will, soll eine Zugang dazu bekommen und sich von der Energie, die in den Waben gespeichert ist, ern&#228;hren und mit dieser Nahrung eine Grundlage f&#252;rs Leben schaffen. In einer Gesellschaft, in der Wissen eine wichtige, ja gar eine prim&#228;re Rolle spielt, sollte das honigs&#252;sse Wissen auch so behandelt werden. Niemand soll verk&#252;mmern m&#252;ssen, Information und Wissen soll zug&#228;nglich sein.</p>
<p>Der Erwerb von Wissen und von F&#228;higkeiten, sich selbst den Zugang zu allem M&#246;glichen zu verschaffen geh&#246;rt in einem solchen Umfeld auch dazu. So wie sich die Bienen gegenseitig helfen, eine neue Zelle innerhalb der Wabe zu erschaffen, sollte es dazu geh&#246;ren, dass sich die Wissens(er)arbeiter gegenseitig unter die Arme greifen und in ihren Zielen unterst&#252;tzen.</p>
<p>Das also ist die Idee von der Bibliothek im Wabenmuster, aber sie geht noch weiter, denn nicht nur die M&#246;glichkeit der gegenseitigen Hilfe ist in dieser Bibliothek wichtig, sondern auch die M&#246;glichkeit, sich aus sich selbst zu erweitern. So wie die Bienen immer wieder neue Zellen an die Waben anschliessen, um sich den ver&#228;nderten Bedingungen anzupassen, muss eine Bibliothek, die sich auch als Archivarin von zeitgen&#246;ssischem Schaffen sieht, immer wieder den kulturellen Bedingungen anpassen. Sie soll dazu bereit sein, eine neue Zelle in das bestehende Wabenmuster einzubauen, auch dies in der gegenseitigen Hilfe.</p>
<p>Die Bibliothek im Wabenmuster m&#252;sste eine offene St&#228;tte sein f&#252;r alle Arten von Bienen, die sich innerhalb der Wabenw&#228;nde wohl f&#252;hlen und am gemeinsamen Werk mitarbeiten wollen.</p>
<p>So viel zu den schwirrenden Waben.</p>
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		</item>
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		<title>Blogparade: Lekt&#252;re auf dem Nachttisch – mein Beitrag (108)</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/02/28/blogparade-lektuere-auf-dem-nachttisch-mein-beitrag/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 20:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Lektüre]]></category>

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		<description><![CDATA[Der obligatorische Beitrag zur eigenen Blogparade. <a href="http://textworker.ch/2008/02/28/blogparade-lektuere-auf-dem-nachttisch-mein-beitrag/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/2008/02/28/blogparade-lektuere-auf-dem-nachttisch-mein-beitrag/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Die Blogparade zur <a href="http://textworker.ch/2008/01/09/blogparade-lektuere-auf-dem-nachttisch/">Lekt&#252;re auf dem Nachttisch</a> geht morgen um 24:00 zu Ende. Vielen Dank schon mal denjenigen, die bis dato mitgemacht haben; es sind ganz interessante Listen entstanden. Weil ich irgendwo gelesen habe, dass die Veranstalter selbst auch bei der Blogparade mitmachen sollen, beantworte ich meine Fragen auch noch selbst.</p>
<p><a title="B&#252;cherstapel auf dem Nachttisch" href="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/02/buecherstapel.png"><img src="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/02/buecherstapel.png" alt="B&#252;cherstapel auf dem Nachttisch" /></a></p>
<ol>
<li><strong>Wie viele B&#252;cher warten darauf, endlich fertig gelesen zu werden?<br />
</strong>Wenn ich das w&#252;sste, w&#228;re ich meinem <a href="http://textworker.ch/2007/08/04/lexikon-des-unwissens-ist-auch-ein-lexikon-des-wissens/">Unwissen</a> einen Schritt weiter an den Kragen gegangen… Aber halt, eins, zwei, drei, vier, f&#252;nf, sechs, sieben, … Vieles ist vom Nachttisch schon wieder ins B&#252;cherregal gewandert.</li>
<li><strong>Was sch&#228;tzt du an den B&#252;chern, die auf dem Nachttischchen liegen?<br />
</strong>Sie liegen da so sch&#246;n, und wenn man vor dem Einschlafen nicht mehr aufstehen mag, reicht ein Griff zu den B&#252;chern. Wenn eine M&#252;cke herumschwirrt, kann man sie gleich zwischen den Buchdeckeln einklemmen, ohne einen fiesen Stachelstich zu riskieren.</li>
<li><strong>Welche der B&#252;cher, die du noch fertig lesen willst, empfiehlst du, auch zu lesen?<br />
</strong>Also den Eric Emmanuel Schmitt, der zuoberst auf der Beige auf dem Foto liegt, wahrscheinlich nicht, der ist &#228;usserst m&#252;hsam zu lesen. Der Titel war vielversprechender, die Umsetzung bis jetzt &#228;usserst entt&#228;uschend. Und ich glaube, nicht jeder wird 200 Seiten zur&#252;cklegen, um das zu bemerken.</p>
<p>Den James Joyce (A Portrait of the Artist as a Young Man) will ich dann irgendwann mal anfangen zu lesen, eine Empfehlung kann ich aber noch nicht abgeben, weil ich noch nicht einmal reingelesen habe und auch James Joyce noch ein unbeschriebenes Blatt f&#252;r mich ist. Im B&#252;chergestell steht – noch jungfr&#228;ulich – der Ulysses, der wird aber noch etwas warten d&#252;rfen, genauso wie die Buddenbrooks, obwohl ich den Zauberberg, der vor zwei Monaten noch auf dem Nachttisch lag, &#228;usserst interessant war.</p>
<p>Beim Proust will ich endlich mal noch die Mitte lesen, Anfang und Ende sind schon gelesen, aber der eignet sich f&#252;r mich nicht als Bettlekt&#252;re. Zu viele W&#246;rter wollen nachgeschaut sein und zu komplex sind die Gedankenspinnweben; die Bef&#252;rchtung habe ich ja bei Joyce auch noch.</p>
<p>Zuunterst ist – wie die Empfehlung von einigen Blogparaden-Teilnehmern empfohlen – die Bibel, das Buch der B&#252;cher, sozusagen als Fundament f&#252;r die Weltliteratur. Nicht dass das der Gustav Schwab mit seinen Sagen nicht auch w&#228;re oder die Tausendundeinenacht, die ich leider noch nicht besitze, aber unbedingt mal kaufen m&#246;chte.</li>
<li><strong>Was wird das n&#228;chste Buch auf dem Nachttisch?<br />
</strong>Dar&#252;ber mache ich mir noch keine Gedanken. Wenn ich das n&#228;chste Mal eine Buchhandlung betreten werde, ist da bestimmt ein Buch, das mit mir nach Hause kommen m&#246;chte, da habe ich gar keine Sorgen. Hauptsache ist, es gibt immer genug Ungelesenes zu Hause, dann wird es bestimmt nie langweilig (nat&#252;rlich auch sonst nicht, aber so noch weniger).</li>
<li><strong>Was f&#252;r B&#252;cher liest du sonst so, die du empfehlen willst?<br />
</strong>Eigentlich eine dumme Frage, wenn man die beantworten muss. Aber wie war das nochmals, «es gibt keine dummen Fragen nur dumme Antworten?» Dann soll dies eine dumme Antwort sein… Nein, ganz klar nat&#252;rlich Joseph Roth, unbedingt das Berliner Bilderbuch (was es leider nur in der Gesamtausgabe gibt, aber gute Bibliotheken f&#252;hren eine solche Ausgabe), ausserdem Stefan Zweig mit seiner Clarissa, Ibsens Puppenhaus und die Gespenster, Bichsels Eisenbahnfahren, unverzichtbar: Erich K&#228;stners Drei M&#228;nner im Schnee oder Modicks Moos, was ich immer noch nicht verstehe.</li>
</ol>
<p>Am Wochenende werde ich dann noch eine Liste der Teilnehmer und Teilnehmerinnen ver&#246;ffentlichen.</p>
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		<title>Kartengeschichten (86)</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/02/08/kartengeschichten/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 13:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chaos im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://textworker.ch/2008/02/08/kartengeschichten/</guid>
		<description><![CDATA[Neue Karten und ihre Datenbanken. Wenn Studenten die UZH Card validieren oder in Winterthur eine neue Bibliothekskarte kaufen. <a href="http://textworker.ch/2008/02/08/kartengeschichten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/2008/02/08/kartengeschichten/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>«Bitte schieben Sie Ihre Karte gem&#228;ss Abbildung auf der Validierstation in den Einschiebeschlitz», kann man auf der Homepage der <a href="http://www.uzhcard.uzh.ch/validierungsvorgang.html">UZH Card</a>, der neuen Legi der Uni Z&#252;rich bzw. UZH, lesen. Man soll die Karte in einen Schlitz schieben, der ganz allein f&#252;rs Einschieben gemacht wurde, da nimmt es einen Wunder, wo denn die Karte wieder rauskommt, damit das neue Leben mit der validierten UZH Card beginnen kann.</p>
<p>Man kann die Karte auch verkehrt hineinschieben, dann kommt sie unverz&#252;glich wieder aus dem Einschiebeschlitz heraus, mit der Bitte, die Karte doch so einzuschieben wie abgebildet. Sch&#246;n, das Ger&#228;t hilft einem Schritt f&#252;r Schritt dabei, die richtigen Daten auf den Thermostreifen zu drucken.</p>
<p>Den haben Studentinnen und Studenten der UZH jetzt auch immer dabei: den Thermostreifen, denn die Karte ist eine f&#252;r alles: Bibliotheksausweis, Legi, ASVZ-Ausweis, Chipkarte (f&#252;r was dieser Chip auch immer eingesetzt werden wird? – Vielleicht f&#252;r eine automatische Zeitstempelmaschine? Damit die Arbeitszeiten der Studentinnen und Studenten minuti&#246;s erfasst werden kann und die Arbeitszeiten nicht mehr m&#252;hsam mit der Uhr erfasst werden m&#252;ssen? Vielleicht auch f&#252;r das Essen in der Mensa? Oder doch nur als ECTS-Verwalter, damit diese Punkte, so wie bei Migros und Coop, noch ein Plastikk&#228;rtli bekommen?). Das Praktische an der Karte: Sie wird nur einmal, am Anfang des Studiums zugeschickt, danach kann der Thermostreifen beliebig oft wieder- und umbedruckt werden. Genau so wie die Thermoskanne beliebig oft wieder- und umgef&#252;llt werden kann.</p>
<p>Leider hat die praktische Seite auch eine eher unpraktische Schwester: Bei Verlust der Karte wird es um die 25 Franken kosten, um die Karte ersetzen zu lassen. Der klebrige Papierstreifen war da bedeutend g&#252;nstiger: Gerade mal 5 Franken kostete der Ersatz, als ich die Karte letztes Mal vermeintlich in der Mensa liegengelassen hatte. Schlussendlich fand sich die Karte wieder, sie wollte im Herbst Winterschlaf beantragen und suchte sich ein Versteck zwischen Vorlesungsskripten, wie auch immer die Karte da hingekomen sein mag.</p>
<p>Das gleiche Problem hatte ich mit meiner anderen Bibliothekskarte, denn die UZH Card funktioniert in <a href="http://www.bibliotheken.winterthur.ch/">Winterthurs Stadtbibliothek</a> nicht, nur in denjenigen der <a href="http://www.zhaw.ch/">ZHAW</a> (haben die eine ZHAW Card? – dann klingt ja sogar UZH Card noch &#228;sthetischer…). Ich wollte endlich mal fortschrittlich werden und kaufte mir eine Karte mit Chip drin. <em>Der</em> Chip l&#228;sst sich n&#228;mlich schon benutzen. Und dies auch f&#252;r mehrere Dinge gleichzeitig: Einerseits als Benutzerausweis, den man einfach an die Maschine ranhalten kann, die B&#252;cher auf ein Tischchen legen und schwupsidiwups sind die B&#252;cher auf dem Konto (mit Selbstausleihe), als Ausweis f&#252;r die R&#252;ckgabe, wenn man mal ausserhalb der &#214;ffnungszeiten etwas zur&#252;ckbringen m&#246;chte, als Geldkarte f&#252;r den Kopierer und als Geldkarte f&#252;r den Kaffeeautomaten oder den Getr&#228;nkeautomaten, was will man noch mehr?</p>
<p>Damit w&#228;re ich ja schon gl&#252;cklich gewesen, aber meine alte Karte war – meines Wissens – zu Hause liegen geblieben, aber das war kein Problem, das Konto der alten Karte wurde auf das Konto der neuen Karte &#252;berschrieben, alle Sachen, die auf der alten Karte waren sind auch auf der neuen. Aber nur mit dem Chip! Die neue Benutzernummer funktioniert nicht, die geh&#246;rt jetzt einer Dame, die auf den gleichen Nachnamen wie ich h&#246;rt, sie weiss aber wohl noch nichts von ihrem Gl&#252;ck. Meine alte Karte funktioniert nicht mehr. Und jetzt kann ich ohne Chip nicht auf meine Kontodaten zugreifen. Sch&#246;n, wenn die Datenbank Datenchaos anrichtet! Das ist richtig am&#252;sant. Aber lieber bei der Bibliothek ein Datenchaos als an der UZH.</p>
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		<title>Von Bibliotheken (63)</title>
		<link>http://textworker.ch/2007/12/01/von-bibliotheken/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 16:51:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Die NZZ hat heute (Lebens-)berichte von Autoren und Wissenschaftlern mit ihren B&#252;chersammlungen gebracht. Viele gehen auf die Erlebnisse mit ihren ersten B&#252;chern (oder den ersten Frauen) ein, die nicht immer einfach waren. Die Textarchive sind bei den meisten nicht so &#8230; <a href="http://textworker.ch/2007/12/01/von-bibliotheken/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://server14.cyon.ch/~textwork/cgi-bin/blog/2007/12/01/von-bibliotheken/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Die NZZ hat heute (Lebens-)berichte von Autoren und Wissenschaftlern mit ihren B&#252;chersammlungen gebracht. Viele gehen auf die Erlebnisse mit ihren ersten B&#252;chern (oder den ersten Frauen) ein, die nicht immer einfach waren.</p>
<p>Die Textarchive sind bei den meisten nicht so sehr geordnet, dass auf Anhieb dasjenige gefunden wird, was der eigentliche Beweggrund f&#252;r die Suche in der B&#252;chersammlung gewesen w&#228;re; auf der Suche wird noch viel mehr wiedergefunden und neuentdeckt.</p>
<p>Sch&#246;n, dass die NZZ Blicke in die privaten Bibliotheken von Damen und Herren gew&#228;hrt. Gleichzeitig zeigen die Berichte, dass Unordnung auch eine Ordnung sein kann und man sich beim B&#228;ndigen der eigenen, wenngleich auch viel bescheideneren, B&#252;chersammlung Zeit lassen kann, bis sich die Ordnung von alleine ergibt.</p>
<p>Folgend noch die Links zu den lesenswerten Artikeln, die in der NZZ erschienen sind:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/sammeln_und_ordnen_1.592357.html">Sammeln und ordnen</a> (zu den Bildern in der Beilage)</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/meine_bibliothek_1.592355.html">Meine Bibliothek</a> (&#252;ber die Beilage)</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/ich_habe_nur_buecher_1.592346.html">Ich habe nur B&#252;cher</a> (Cees Noteboom &#252;ber seine B&#252;cher)</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/die_dritte_bibliothek_1.592316.html">Die dritte Bibliothek</a> (Mircea Cartarescu und seine bibliophile Veranlagung)</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/zur_verteidigung_meiner_bibliothek_1.592315.html">Zur Verteidigung meiner Bibliothek</a> (Richard Wagner &#252;ber seine Bibliothek)</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/auf_der_suche_nach_tristram_1.592314.html">Auf der Suche nach Tristram</a> (Peter Bichsel &#252;ber seinen Shakespeare und den nicht mehr findbaren Tristram)</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/gefaehrten_der_jetztzeit_1.592275.html">Gef&#228;hrten der Jetztzeit</a> (Alexander Kluge &#252;ber B&#252;cherhaufen)</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/meine_bibliothek_und_mein_leben_1.592288.html">Meine Bibliothek und mein Leben</a> (Arthur C. Danto &#252;ber viele geschriebene B&#252;cher)</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/bibliotheca_mystica_et_philosophica_1.592281.html">Bibliotheca Mystica et Philosophica</a> (Alois M. Haas &#252;ber die Schenkung seiner Bibliothek)</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/buecher_und_noten_1.592266.html">B&#252;cher und Noten</a> (Alfred Benkels Bibliothek)</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/buecher_als_lebensstoff_und_lebenslast_1.592263.html">B&#252;cher als Lebensstoff und Lebenslast</a> (David Lodge &#252;ber seine 9000 B&#252;cher)</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/ein-_und_zwei-buch-bibliotheken_1.592259.html">Ein- und Zwei-Buch Bibliotheken</a> (Kiran Nagarkar &#252;ber den Reichtum, B&#252;cher zu besitzen)</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/wir_hatten_alle_haende_voll_damit_zu_tun_feldblumen_zu_pfluecken_1.592258.html">«wir hatten alle H&#228;nde voll damit zu tun, Feldblumen zu pfl&#252;cken»</a> (Friederike Mayr&#246;cker &#252;ber B&#252;cher und das Exzerpieren als Teil ihrer Schreibarbeit)</li>
</ul>
<p><span style="font-weight: bold">Update</span> vom 2.12.07: Passend dazu auch der Text, der am 21. April 2006 bei der Wiener Zeitung erschien: <a href="http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?TabID=3946&amp;Alias=wzo&amp;lexikon=Literatur&amp;letter=L&amp;cob=228540">Wer hat meine B&#252;cher</a>?</p>
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