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	<title>textworker &#187; Dialekt</title>
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	<description>Ein digital zensierter Sudelblock.</description>
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		<title>Aber der Zug rollt doch noch (79)</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 18:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute am Bahnhof: Es herrscht eine riesige Aufregung. Nein, diesmal nicht, weil der Strom ausgefallen w&#228;re (wie am Tag zuvor), sondern – was einem Pendler oder einer Pendlerin gar nicht als bemerkenswert auffallen w&#252;rde – weil sich der Zug noch &#8230; <a href="http://textworker.ch/2008/01/23/aber-der-zug-rollt-doch-noch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/2008/01/23/aber-der-zug-rollt-doch-noch/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Heute am Bahnhof: Es herrscht eine riesige Aufregung. Nein, diesmal nicht, weil der Strom ausgefallen w&#228;re (wie am Tag zuvor), sondern – was einem Pendler oder einer Pendlerin gar nicht als bemerkenswert auffallen<br />
w&#252;rde – weil sich der Zug noch im Rollen befindet, w&#228;hrenddem sich die T&#252;ren &#246;ffnen.</p>
<p>Das Gespr&#228;ch – leider nicht O-Ton, sondern ein aus dem Ged&#228;chtnis rekonstruiertes Transkript. Ich weiss, dass ich mich damit in Teufels K&#252;che begebe, denn kein Ged&#228;chtnis kann ein Gespr&#228;ch so gut in Erinnerung behalten, dass es dem tats&#228;chlichen Gespr&#228;ch entspricht; dies sei mir hier aber verziehen. Abgesehen vom inhaltlichen Dilemma der Gespr&#228;chswiedergabe stellt sich auch eine sprachliche Schwierigkeit: Meine Erinnerungen sind in einem Z&#252;rcher-Dialekt, obwohl sich die beiden Gespr&#228;chspartner in einem Thurgauer-Dialekt unterhielten.</p>
<p>Aber auch das wollen wir hier als Nebensache behandeln. Ausschlaggebend, auch f&#252;r diesen Blog-Beitrag, ist das Faktum, dass das Gespr&#228;ch etwas Allt&#228;gliches zum Extraordin&#228;ren macht. Der Alltag wird dadurch spannender, nachdenklicher und bestimmt auch lebenswerter, denn «normal» geglaubte Strukturen werden aufgebrochen und hinterfragt.</p>
<blockquote><p>M&#228;dchen: Aber d&#228; fahrt ja no.</p>
<p>Mutter: Ja, das schtimmt.</p>
<p>M&#228;dchen: D&#228; Maa isch ab&#228;r vorh&#228;r uusgschtig&#228; und d&#228; Zug isch no gfahr&#228;.</p>
<p>Mutter: Aber nur ganz langsam, das isch d&#228;nn nid so schlimm.</p>
<p>M&#228;dchen: Aber jetzt h&#228;t &#228;r ganz aghalte. Jetzt ch&#246;mmer usschtige.</p></blockquote>
<p>Dies der Kommentar einer jungen Zugfahrerin und ihrer Mutter, als die S8 aus der Richtung Frauenfeld kommend, bevor sie ausstieg und der Beobachter dieser Begebenheit sehns&#252;chtig darauf wartete, endlich aufs Trittbrett aufzuspringen.</p>
<p>Leider nicht ganz so spektakul&#228;r wie die Br&#252;der in Indien auf den Darjeeling Limited aufgesprungen sind, daf&#252;r aber f&#252;r eine umso k&#252;rzere Bahnfahrt, die ausser einigen «gut» riechenden Mitfahrenden, und dies sogar im Winter!, nicht wahnsinnig Spektakul&#228;res oder Sinnliches zu Tage gef&#246;rdert hat.</p>
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		<title>Oma erkl&#228;rt Mehrklassengesellschaft im Zug (31)</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 14:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon wieder (vgl. Opa erkl&#228;rt SBB-Anzeigetafeln) so ein interessantes Gespr&#228;ch aufgeschnappt. Zugfahren ist eben doch lustig! Und wenn ganz junge Menschen mit dem Zugfahren sozialisiert werden noch lustiger! Diesmal hat eine Oma die Aufgabe &#252;bernommen, mit ihrem Enkel einen Tagesausflug &#8230; <a href="http://textworker.ch/2007/08/14/oma-erklaert-mehrklassengesellschaft-im-zug/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://server14.cyon.ch/~textwork/cgi-bin/blog/2007/08/14/oma-erklaert-mehrklassengesellschaft-im-zug/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Schon wieder (vgl. <a href="http://textworker.ch/2007/07/06/opa-erklaert-sbb-anzeigetafeln/">Opa erkl&#228;rt SBB-Anzeigetafeln</a>) so ein interessantes Gespr&#228;ch aufgeschnappt. Zugfahren ist eben doch lustig! Und wenn ganz junge Menschen mit dem Zugfahren sozialisiert werden noch lustiger! Diesmal hat eine Oma die Aufgabe &#252;bernommen, mit ihrem Enkel einen Tagesausflug mit DarVida im Rucksack zu unternehmen. So oder &#228;hnlich hat sich das Gespr&#228;ch auf der Strecke Winterthur–Z&#252;rich in der S12 abgespielt. Ich entschuldige mich daf&#252;r, dass die richtigen Dialekte leider bei der Transkription verloren gegangen sind.</p>
<blockquote><p>Enkel: Wieso h&#228;ts det &#228;ne so wenig L&#252;t?Oma: Das isch &#228;be erschti Klass.Enkel: Wieso?Oma: Gsehsch das 1 det n&#228;bed de T&#252;re?Enkel: Ah ja.Oma: Und lueg &#252;berall isch Nichtraucher (auf eines der unz&#228;hligen durchgestrichene-Zigarette-Piktogramme zeigend).</p></blockquote>
<p>Ganz wenig sp&#228;ter, immer noch auf der selben Strecke, dieselben Personen – die Begr&#252;ssung in der S12 ist noch nicht gekommen (und wird noch eine Weile nicht kommen).</p>
<blockquote><p>Enkel: Simmer etzt schn&#228;ller als d&#8217;Autobahn?Oma: Ja.Enkel: Isch das det &#228;ne d&#8217;Autobahn?Oma: Nei.</p></blockquote>
<p>Weil der Zug so schnell f&#228;hrt, kommen wir doch noch an der Autobahn vorbei.</p>
<blockquote><p>Oma: Log da die Pfiiler, das isch d&#8217;Autobahn.Enkel: Aber m&#228;ngisch isch mer mit em Auto glich schneller, lueg.Oma: Ja, aber mit em Zug chunt mer nid in Stau, und au nid in Fiirabigvercher.Enkel: Und mer mues ken Parkplatz sueche.</p></blockquote>
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		<title>Chuchich&#228;schtli-Orak&#228;l</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jun 2007 07:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Dialekt]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachatlas]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank Tobi bin ich aufs Chochich&#228;stli-Orakel gestossen. Fast so lustig wie im Sprachatlas deutsche Schweiz kann man herausfinden, aus welcher Region der Dialekt stammt, den man spricht. Leider gibt es da keine Tonbandaufnahmen, aber f&#252;r das Identifizieren der eigenen Identit&#228;t &#8230; <a href="http://textworker.ch/2007/06/25/chuchichaschtli-orakal/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://server14.cyon.ch/~textwork/cgi-bin/blog/2007/06/25/chuchichaschtli-orakal/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Dank <a href="http://www.tobistar.com/archiv/000745.php">Tobi</a> bin ich aufs <a href="http://dialects.from.ch/">Chochich&#228;stli-Orakel</a> gestossen. Fast so lustig wie im Sprachatlas deutsche Schweiz kann man herausfinden, aus welcher Region der Dialekt stammt, den man spricht. Leider gibt es da keine Tonbandaufnahmen, aber f&#252;r das Identifizieren der eigenen Identit&#228;t reicht das Material gerade noch so knapp.Update: Jetzt lese ich in der FAQ, dass die Auswertung mit den Daten aus dem «Sprachatlas der deutschen Schweiz» gemacht wird.</p>
<blockquote><p>Woher stammen die Daten, die f&#252;r die Auswertung verwendet werden? 	Die Analyse basiert auf dem &#8220;Sprachatlas der deutschen Schweiz&#8221; von R. Hotzenk&#246;cherle, einem achtb&#228;ndigen Standardwerk der Schweizer Mundarten (A. Francke Verlag, Gerbergasse 48, 4001 Basel). Gew&#228;hrsleute f&#252;r Spezialfragen waren A. K&#246;lbener und A. Jenal &#8211; vielen Dank!</p></blockquote>
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