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Linkeria

Linkeria #1 (Woche 36, 2009)

  • Drei Definitionen eines Lesers: Die ganze Evolution des Lesens: Ein Leser unter dem Baum, ein Leser als Arbeiter und zuletzt die Lesemaschine (dazu gibt es auch einen Link). Mandy Brown beschreibt schön diese drei Stationen des Lesens in ihrer wunderbaren Working Library, die man am ehesten mit Präsenzbibliothek übersetzen könnte, aber damit auch die ganze Bibliothek entmystifiziert, weil das Lesen aus dieser Art der Bibliothek so sehr nach Arbeit klänge. Ausserdem ist der Artikel zu den Lesetypen auch ein Teil des Argumentariums gegen Feedreader.
  • Series and Databases: Ivan Hagedoorn, selbst Fotograf, Choreograf  und Forscher, macht sich darüber Gedanken, wie sich die Fotografie mit der Zuhilfenahme von Datenbanktechnik verändert. Dabei skizziert er den Weg vom traditionellen Take, der an einem Ort stattgefunden hat, bis zur Fotografie, die Fotos mit Tags versieht und über Schlagworte Zusammenhänge herstellt.
  • Deutsch ist wie eine Hausfrau: Surreale Fragen von Roger Willemsen an Maria Cecilia Barbetta, die aus Argentinien kam und deutsch schreibt: «Die deutsche Sprache fungiert als Aushängeschild. Sie ist die Tür in andere Wirklichkeiten, seien Sie sich dessen gewiss.»
  • Linkeria ist eine neue Kategorie innerhalb dieses Weblogs: Jeden Samstag 3 Links und Kürzestzusammenfassungen zu interessanten, visionären, relevanten und lesenswerten Texten aus dem Web. Anregungen werden gerne per Mail entgegengenommen: linkeria [affenschwanz] textworker [punkt] ch

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    Gedanken

    Netvibes war eine Eintagsfliege (19)

    So wie Sarah (vgl. Kommentare zum Artikel zu Netvibes) ging es mir auch beim Test von Netvibes. Zuerst war ich euphorisch und dachte, wie praktisch das sein muss, alle Feeds auf der Startseite des Browsers präsentiert zu bekommen. Nach einem längeren Test muss ich aber sagen, dass mir die Ablenkung zu gross war: Wenn immer beim Öffnen der Startseite ins Internet die Feeds aktualisiert werden, ist man eher geneigt dazu, diese auch zu lesen.

    Bei Vienna, dem Feedreader, den ich wieder benutze, und der erst noch Freeware ist, kann ich das besser steuern. Die Feeds werden nur angezeigt, wenn ich das Programm starte und auch die Zeit dazu habe, die Feeds zu durchforsten. Zusätzlich kann ich Markierungen anbringen, die sagen, ob ein Artikel wichtig war, ob ich den nochmals anschauen möchte und solche Sachen.