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	<title>textworker &#187; gottfried keller</title>
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	<description>Ein digital zensierter Sudelblock.</description>
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		<title>Sandwich</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 12:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Brille]]></category>
		<category><![CDATA[gottfried keller]]></category>
		<category><![CDATA[Grüner Heinrich]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturwissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[«Du denkst zu literaturwissenschaftlich!» Das sage ich mir in letzter Zeit oft, weil ich mir nur mit gr&#246;ssten Schwierigkeiten die theologische Brille vorstellen kann, die ich f&#252;r meine bibelwissenschaftliche Seminararbeit br&#228;uchte. Meine Augen verstehen nicht, wie zielf&#252;hrend das ist, &#252;ber &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/02/08/sandwich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1688"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->«Du denkst zu literaturwissenschaftlich!» Das sage ich mir in letzter Zeit oft, weil ich mir nur mit gr&#246;ssten Schwierigkeiten die theologische Brille vorstellen kann, die ich f&#252;r meine bibelwissenschaftliche Seminararbeit br&#228;uchte. Meine Augen verstehen nicht, wie zielf&#252;hrend das ist, &#252;ber Aussagen des T&#228;ufers auf die wahre jesuanische Gestalt zu kommen. Und dann mit dem Historiker Josephus vergleichen, ob der auf &#228;hnliche Schl&#252;sse kommt. Und dann lache ich, wenn der Kommentar literaturwissenschaftlicher wird: «The passage as a whole has a sandwichlike structure.»</p>
<p>Vielleicht m&#252;ssten sich Literaturwissenschaftler damit abm&#252;hen, den Gr&#252;nen Heinrich oder Henri le Vert wie Keller ihn in Briefen nennt, zu rekonstruieren. Speziell diejenigen, die von sich behaupten, der Gr&#252;ne Heinrich sei ihre <em>Bibel</em>.  Es existieren ja auch verschiedene Fassungen von Heinrich, Gottfried dank!</p>
<p>Wo kauft man sich eine Theologenbrille?</p>
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		<title>Gottfried Kellers Briefe</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 13:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eindrücke]]></category>
		<category><![CDATA[gottfried keller]]></category>
		<category><![CDATA[Kritzelei]]></category>
		<category><![CDATA[ZB]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele der Briefe Kellers sind &#228;usserst lesenswert und aufschlussreich. Ein Blick in die Briefe zeigt einen Teil des Entstehungsprozesses seines Werkes. <a href="http://textworker.ch/2008/04/29/gottfried-kellers-briefe/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=332"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Die <a href="http://www.zb.uzh.ch/">Zentralbibliothek Z&#252;rich</a> hat in ihrer Sammlung einen grossen Schatz gebunkert: Handschriften aus dem Mittelalter, einige der ersten Drucke (sogenannte Inkunabeln oder Wiegendrucke) und weitere kostbare Archivalien. Darunter befindet sich auch ein grosser Teil der Manuskripte und Briefe von <a href="http://www.gottfriedkeller.ch/">Gottfried Keller</a>, einem der wohl bekanntesten Z&#252;rcher.</p>
<p>Aber er ist nicht nur einer der bekanntesten Z&#252;rcher. Vielmehr hat er wohl Z&#252;rich mit der Eingangspassage des Gr&#252;nen Heinrichs ein Gesicht in der Weltliteratur geschenkt. Wie kein anderer l&#228;sst er den Blick &#252;ber die Stadt schwenken, eine der St&#228;dte mit Anschluss an einen See, und l&#228;sst den Leser an seinem Z&#252;rich teilhaben.</p>
<p>Sozusagen als Geschenk auf die andere Seite lagert die Zentralbibliothek nun einen grossen Teil der Briefwechsel Gottfried Kellers. Diese Briefe werden im Zuge der neuen Historisch-Kritischen-Keller-Ausgabe neu herausgegeben, ein grosser Teil wird dabei sogar zum ersten Mal herausgegeben und einem breiteren Publikum erschlossen. Nicht jeder kann schliesslich die Briefe in der Zentralbibliothek anschauen gehen.</p>
<p>Dass sich nicht jeder eine Historisch-Kritische-Keller-Ausgabe zu leisten vermag, versteht sich auch von selbst. Wer allerdings die Vorz&#252;ge des Internets zu nutzen weiss – und das wissen Leser dieser Zeilen wohl –, kann sich durch ausgew&#228;hlte Schriften Kellers lesen. Ganz nach Lust und Laune den Gr&#252;nen Heinrich in der ersten und zweiten Fassung parallel, damit man die Unterschiede festmachen kann, die Leute von Seldwyla oder gar Kleider machen Leute. Und nat&#252;rlich die <a href="http://www.kellerbriefe.ch/">Briefe</a>, die den langwierigen Entstehungsprozess des Gr&#252;nen Heinrichs dokumentieren.</p>
<p>Wer gerne Kritzeleien entziffert, sollte sich unbedingt die «<a href="http://gottfriedkeller.ch/aufsatz/betty.htm">Kolossale Kritzelei</a>» anschauen, wie sie Heinrich Lee veranstaltet. Und weil einen das Keller-Fieber so gepackt hat, gleich so angesteckt hat, doch gleich einmal den Gr&#252;nen Heinrich, Gr&#252;nen Henri oder Henri vert, wie er in Briefen an Hettner genannt wird, in einem Rutsch durchlesen. Dabei am besten nicht jammern &#252;ber die Dicke des Buches, bzw. der B&#252;cher, wenn man beide Fassungen lesen m&#246;chte, sondern durch die Sprache einlullen lassen und dem Gr&#252;nen Heinrich durch die Jugendjahre folgen.</p>
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