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	<title>textworker &#187; Interpretation</title>
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		<title>Time After Time After Time After</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 07:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Interpretation]]></category>
		<category><![CDATA[Miles Davis]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Trompete]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1465"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>So ging es mir gestern mit Miles Davis: Time After Time und nochmals und nochmals. Bei jedem H&#246;ren entdeckt man eine neue Schattierung der Trompetenkl&#228;nge, die so viel melancholischer zum Ohr kommen als der Gesang von Cindy Lauper. «Liegt dies daran, dass die Trompete ged&#228;mpft ist? Oder daran, dass man biografistisch Musik h&#246;rt?»</p>
<p>Solche Fragen sind dermassen unergr&#252;ndlich, dass ich mir immer wieder diese ged&#228;mpfte Trompetenstimme angeh&#246;rt habe. Solche H&#246;rexperimente graben immer weiter: immer weiter in den Untergrund. Wenn man nicht mehr graben will, kommt man aus dem eigenen Loch nicht mehr raus und ist trotz er-innerndem H&#246;ren immer noch nicht weiter als am Anfang: Da war die Entscheidung ganz subjektiv: «Die Davis&#8217;sche Variante gef&#228;llt mir besser.». Und dies im Wissen darum, dass sie nicht nur Original, sondern auch «bloss Interpretation» ist.</p>
<p>Wie soll man so noch Musik h&#246;ren?</p>
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