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	<title>textworker &#187; Linguistik</title>
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	<description>Ein digital zensierter Sudelblock.</description>
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		<title>Fremdh&#246;ren</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 09:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Linguistik]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessant, dass man von der Sprache der Grossmutter dann doch mehr versteht, als man zun&#228;chst gedacht h&#228;tte. Dass sich da ein &#228;sthetisches Ideal herausbildet mit Gew&#246;hnung an das Lauten einer Sprache. Die einen im Land klingen, als ob sie eine &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/08/29/fremdhoeren/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2215"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Interessant, dass man von der Sprache der Grossmutter dann doch mehr versteht, als man zun&#228;chst gedacht h&#228;tte. Dass sich da ein &#228;sthetisches Ideal herausbildet mit Gew&#246;hnung an das Lauten einer Sprache. Die einen im Land klingen, als ob sie eine Rachenkrankheit h&#228;tten, und zwar in einer ganzen Region. Wie wenn die die ganze Zeit Zahnwasser gurgeln w&#252;rden. Da wundert man sich, dass dies selbst die Leute sagen, die diese Sprache in einer anderen Variante sprechen.</p>
<p>Und wenn man dann auch nicht viel versteht, so ist es doch sch&#246;n, sich dar&#252;ber zu wundern, solche Feinheiten mitzuh&#246;ren. Da bedankt man sich f&#252;r ein linguistisch ausgebildetes Geh&#246;r.</p>
<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2011/08/1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2217" title="Aurlandfjord" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2011/08/1.jpg" alt="Aurlandfjord, Norway" width="640" height="480" /></a></p>
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		<title>Linguistik t&#246;tet</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 08:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eindrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Bus]]></category>
		<category><![CDATA[kebab]]></category>
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		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[«Endlich lerne ich, wie man isst, ohne zu kleckern», dachte ich, als ich neulich im Bus neben zwei jungen T&#252;rkinnen sass. Die eine mit Kopftuch, die andere mit Kebab in der Hand. Wir haben es w&#228;hrend der Kantizeit Mittag f&#252;r &#8230; <a href="http://textworker.ch/2009/12/18/linguistik-toetet/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1564"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>«Endlich lerne ich, wie man isst, ohne zu kleckern», dachte ich, als ich neulich im Bus neben zwei jungen T&#252;rkinnen sass. Die eine mit Kopftuch, die andere mit Kebab in der Hand. Wir haben es w&#228;hrend der Kantizeit Mittag f&#252;r Mittag ge&#252;bt, dieses in Fladenbrot gerollte Fleisch mit k&#246;stlicher Sauce und «mit wenig Scharf» zu essen. Die Aufgabe der Zwiebelringe ist es, aus dem Kebab herauszufallen, diejenige der Sauce, die Hosenbeine zu schm&#252;cken.</p>
<p>Mehrere Stationen schaute ich zu, wie die Frau mit Kebab ihre H&#228;nde geschickt um den Kebab legte, um so Zwiebeln und Sauce zu b&#228;ndigen. Sie beherrschte das Fleisch mit allen feinmotorischen Tricks. Finger um Finger isst sie sich dem Kebab entlang. Nur kleine  schmierige Reste l&#228;sst sie der Alufolie &#252;brig.</p>
<p>Da beginnen sie zu schwatzen. Man horcht auf, versteht immer wieder Versatzst&#252;cke. Code-Switching denkt der linguistische Hirnbereich, schon geh&#246;rt im Zusammenhang mit italienischen Migranten. Es wird immer gerade die Sprache verwendet, in der sich etwas am besten ausdr&#252;cken l&#228;sst. «Jupe» sagen sie auf Schweizerdeutsch, um dann auf T&#252;rkisch weiterzufahren.</p>
<p>Der Beobachter mischt sich ins Gespr&#228;ch ein: «Macht ihr das bewusst, dass ihr die Sprache wechselt?» &#8211; «Weisst du, wenn du beide Sprachen gut kannst, passiert das automatisch.» Die Frau nebenan, die das Gespr&#228;ch auch belauscht hat, lacht mit ihren Lippen. Schweigen.</p>
<p>Linguistik t&#246;tet Gespr&#228;che. Und beim Ausziehen war Sauce auf dem Schuh.</p>
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		<title>Semiotik: Weg aus dem Schilderwald</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/09/14/semiotik-weg-aus-dem-schilderwald/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 08:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Linguistik]]></category>
		<category><![CDATA[Rom]]></category>
		<category><![CDATA[Schilderwald]]></category>
		<category><![CDATA[Semiotik]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch zu Ostern verstand ich es eher als Witz, als ich sagte, dass sich in Italien innovative Semiotik entwickeln kann, weil niemand im Wald der Verkehrsschilder den richtigen Weg findet. So sucht man den richtigen Eingang zum Bahnhof Termini, wenn &#8230; <a href="http://textworker.ch/2008/09/14/semiotik-weg-aus-dem-schilderwald/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=630"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Noch zu <a href="http://textworker.ch/2008/03/27/was-die-remer-fuern-schmarrn-zamenbaut-habn/">Ostern</a> verstand ich es eher als Witz, als ich sagte, dass sich in Italien innovative Semiotik entwickeln kann, weil niemand im Wald der Verkehrsschilder den richtigen Weg findet.</p>
<p>So sucht man den richtigen Eingang zum Bahnhof Termini, wenn man von der Seite von McDonald&#8217;s herkommt nur, wenn man zuerst durch einen Beauty-Laden hindurchgeht. Dies aber nicht unbedingt auf Anhieb, schliesslich will man den richtigen Weg nur dem eingeweihten offenbaren.</p>
<div id="attachment_631" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2008/09/roma_autochaos.jpg"><img class="size-full wp-image-631" title="R&#246;misches Autochaos" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2008/09/roma_autochaos.jpg" alt="Chaos auf den Strassen Roms (und Fussg&#228;nger, die vor den Vatikanischen Museen in der Reihe stehen)" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Chaos auf den Strassen Roms (und Fussg&#228;nger, die vor den Vatikanischen Museen in der Reihe stehen)</p></div>
<p>Mit etwas mehr Ernst sehe ich diese Sache nun, da ich das Einleitungskapitel zu Umberto Ecos «Eine Semiotik und Philosophie der Sprache» lese. Zwar musste ich auf den ersten Blick laut loslachen, aber die Erkenntnis beruhigt gleichzeitig wie sie beunruhigt: Auch Geisteswissenschaften k&#246;nnen einen direkten Nutzen f&#252;r den Endverbraucher haben.</p>
<p>Wo die Naturwissenschaften nicht nur rein technologische Zwecke, sondern auch manipulative Interessen haben: «Ebenso [wie die Kenntnis der Anatomie die k&#246;rperliche Leistungsf&#228;higkeit verbessern kann, (Anm. C.N.)] kann die Beschreibung der inneren Logik der Verkehrszeichen einer &#246;ffentlichen Beh&#246;rde Hinweise daf&#252;r geben, wie sie die Praxis der Stra&#223;enbeschilderung verbessern kann.» (S. 18)</p>
<p>Eines aber kann doch beruhigen: Eine solche Verbesserung der Umst&#228;nde entsteht nicht als automatisches Nebenprodukt der wissenschaftlichen Forschung, sondern aus freier Entscheidung wie gleich darauf im Buch verhandelt wird.</p>
<p>Bibliografische Angaben: Eco, Umberto: Semiotik und Philosophie der Sprache, Fink, 1985 (= Supplemente 4).</p>
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		<title>#14: Abastende LinguistInnen (103)</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/02/24/14-abastende-linguistinnen/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 18:13:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wörterbuchleser]]></category>
		<category><![CDATA[Baum]]></category>
		<category><![CDATA[Duden]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Unf&#228;higkeit zu geben – die sogenannte Abasie – ist f&#252;r viele unvorstellbar. Wie soll man denn nicht geben k&#246;nnen? Und vor allem – wenn wir es schon mit einem medizinischen Terminus zu tun haben – wie ist das medizinisch &#8230; <a href="http://textworker.ch/2008/02/24/14-abastende-linguistinnen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://woerterbuchleser.wordpress.com/2008/02/24/14/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Eine Unf&#228;higkeit zu geben – die sogenannte <strong>Abasie</strong> – ist f&#252;r viele unvorstellbar. Wie soll man denn nicht geben k&#246;nnen? Und vor allem – wenn wir es schon mit einem medizinischen Terminus zu tun haben – wie ist das medizinisch erkl&#228;rbar? Man kann im W&#246;rterbuch lesen solange man will, die Erkl&#228;rung steht nicht da. Da haben sich die LinguistInnen nicht gen&#252;gend <strong>abgeastet</strong>, denn das w&#228;re f&#252;r den Leser oder die Leserin von grossem Interesse.<br />
Wer B&#228;ume f&#228;llt, muss sie auch <strong>ab&#228;sten</strong>. Ein leidiges Unterfangen, aber heute mit den modernen Maschinen und der Technik keine Sache mehr. Wir haben die Maschine schon erleben d&#252;rfen, nachdem der Lothar am Stephanstag unz&#228;hlige B&#228;ume in der Region der M&#246;rsburg entwurzelt hat. Ein riesiges Gef&#228;hrt mit Teleskoparm packte die Baumst&#228;mme, &#228;stete sie ab, sch&#228;lte die Rinde weg und zers&#228;gte die riesigen St&#228;mme in Einzelteile. Wie beim R&#252;sten in der K&#252;che, einfach nicht en miniature.</p>
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		<item>
		<title>#12: &#196;nderung zum Abandonnieren (102)</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/02/22/12-aenderung-zum-abandonnierenx/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 08:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Linguistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer braucht heute schon einen Ab&#228;nderungsantrag? Alles geschieht in Eigenregie, so wie in diesem Blog, ausser wenn sich Kommentatoren hinzugesellen, die hin und wieder einen Ab&#228;nderungsvorschlag einwerfen und mitgestalten wollen. Weiss jemand etwas zum Abandon? Oder hat jemand eine gute &#8230; <a href="http://textworker.ch/2008/02/22/12-aenderung-zum-abandonnierenx/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://woerterbuchleser.wordpress.com/?p=14"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Wer braucht heute schon einen <strong>Ab&#228;nderungsantrag</strong>? Alles geschieht in Eigenregie, so wie in diesem Blog, ausser wenn sich Kommentatoren hinzugesellen, die hin und wieder einen <strong>Ab&#228;nderungsvorschlag</strong> einwerfen und mitgestalten wollen.</p>
<p>Weiss jemand etwas zum <strong>Abandon</strong>? Oder hat jemand eine gute Idee, was man <strong>abandonnieren</strong> k&#246;nnte? Ach klar, wir haben soeben etwas abandonniert, denn wir sind von der zweiten in die dritte Spalte der ersten Seite, d.h. der Seite mit der Seitennummer arabisch CLI, gewechselt, welch sch&#246;nes Erlebnis!</p>
<p>Ich will gar nicht wissen, wie viel Zeit es gebraucht hatte, bis alle Karteikarten <strong>abgearbeitet</strong> waren, als noch keine modernen Datenbanksysteme dem Lexikografen (wer will, darf auch Lexikographen lesen, denn schliesslich war da ja mal ein griechisches Phi) zur Hilfe standen. Das muss eine unglaubliche Aufgabe gewesen sein! Bis nur alle Nachweise gefunden sind, die belegen, dass ein Lemma tats&#228;chlich existiert. Dann muss es noch einer &#220;berpr&#252;fung standhalten und in die Kartei rutschen.</p>
<p>Allein w&#228;re eine solche <strong>Abarbeitung</strong> wohl unm&#246;glich gewesen, die moderne Technik hat daran aber gar nichts ge&#228;ndert, denn, wer alleine ein W&#246;rterbuch schreiben m&#246;chte, geht wohl das Risiko eines Lebenswerks damit ein.</p>
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		</item>
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		<title>#7: Aaltierchen im All (95)</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/02/17/7-aaltierchen-im-all/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 08:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wörterbuchleser]]></category>
		<category><![CDATA[Duden]]></category>
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		<description><![CDATA[Aalglatt soll ein Wort sein, kennen muss man es nicht. Arschglatt ist besser, aber noch nicht an der Reihe, falls &#252;berhaupt einmal. Aall, sogar mit phonetischer Schrift transkribiert, und das im Duden, im ganz normalen, haut mich gleich aus den &#8230; <a href="http://textworker.ch/2008/02/17/7-aaltierchen-im-all/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://woerterbuchleser.wordpress.com/?p=9"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><strong>Aalglatt</strong> soll ein Wort sein, kennen muss man es nicht. Arschglatt ist besser, aber noch nicht an der Reihe, falls &#252;berhaupt einmal.</p>
<p><strong>Aall</strong>, sogar mit phonetischer Schrift transkribiert, und das im Duden, im ganz normalen, haut mich gleich aus den Socken, sonst sind die &#228;usserst knausrig mit Transkripten, daf&#252;r braucht man dann einen separaten, der keine gelbe Farbe hat. Ach, der arme Philosph Aall muss sich mit einer solchen Beschreibung zufrieden geben, mehr kommt nicht, da kann der Leser sich noch so lange besinnen und die drei verschiedenen Buchstaben anstarren, sie verschwimmen h&#246;chstens, werden so gross wie das All und dann zum Fadenw&#252;rmchen, dem <strong>Aaltierchen</strong>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>#3: T&#246;nen, solange man kann (90)</title>
		<link>http://textworker.ch/2008/02/13/3-toenen-solange-man-kann/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 08:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wörterbuchleser]]></category>
		<category><![CDATA[Duden]]></category>
		<category><![CDATA[Flöte]]></category>
		<category><![CDATA[Linguistik]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tonbezeichnung a oder A, wie sch&#246;n. Auf der Blockfl&#246;te ganz einfach zu realisieren: Zeige- und Mittelfinger der linken Hand verschliessen die obersten L&#246;cher; der Daumen zus&#228;tzlich noch das untere Loch, wenn jemand eine bessere Bezeichnung als Loch weiss, bitte &#8230; <a href="http://textworker.ch/2008/02/13/3-toenen-solange-man-kann/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://woerterbuchleser.wordpress.com/?p=5"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Die Tonbezeichnung <strong>a</strong> oder <strong>A</strong>, wie sch&#246;n. Auf der Blockfl&#246;te ganz einfach zu realisieren: Zeige- und Mittelfinger der linken Hand verschliessen die obersten L&#246;cher; der Daumen zus&#228;tzlich noch das untere Loch, wenn jemand eine bessere Bezeichnung als Loch weiss, bitte erg&#228;nzen!</p>
<p><strong>Aa</strong> Dass schon der dritte Beitrag etwas vulg&#228;r wird, h&#228;tte sich der W&#246;rterbuchleser nicht gew&#252;nscht, es l&#228;sst sich aber nicht verhindern, denn W&#246;rterb&#252;cher sind nun mal alphabetisch aufgebaut. In der Kindersprache macht man n&#228;mlich Aa (in der Schweiz wohl eher Gagi, eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Onomatopoesie">Onomatopoesie</a> ist das wohl nicht), wusste ich selbst noch nicht, dabei h&#228;tte man die ersten paar Eintr&#228;ge eines W&#246;rterbuchs ruhig mal lesen k&#246;nnen, unglaublich, dass man das nicht macht.</p>
<p>Oft werden aber auch Fl&#252;sse Aa genannnt, aber auch kleinere Gerinnsel wie B&#228;che.</p>
<p>Wenn das ganze gross geschrieben wird (also <strong>AA</strong>), haben wir es mit dem Ausw&#228;rtigen Amt oder den Anonymen Alkoholikern zu tun. Dass man da beim W&#246;rterbuchlesen gewisse Verbindungen herstellt, die man nirgendwo sonst so eindeutig sehen w&#252;rde, ist wohl kein Problem…</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>R&#252;ck&#252;bersetzt (41)</title>
		<link>http://textworker.ch/2007/09/13/rueckuebersetzt/</link>
		<comments>http://textworker.ch/2007/09/13/rueckuebersetzt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2007 19:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Linguistik]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder wie man mit Google neue Texte schreibt. <a href="http://textworker.ch/2007/09/13/rueckuebersetzt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://server14.cyon.ch/~textwork/cgi-bin/blog/2007/09/13/rueckuebersetzt/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Wegen dem <a href="http://www.paperholic.com/2007/09/13/paperholic-testbericht-windows-live-translator-beta/">Paperholic-Testbericht</a> zum <a href="http://translator.live.com/Default.aspx">Windows Live Translator Beta</a> kommt mir wieder in den Sinn, welch lustigen Experimente man mit &#220;bersetzungsmaschinen machen kann. Umberto Eco hat dies in «dire quasi la stessa cosa» bzw. «<a href="http://www.hanser.de/buch.asp?isbn=978-3-446-20775-2&amp;area=Literatur">Quasi dasselbe mit anderen Worten</a>» auch schon demonstriert.Willk&#252;rlich w&#228;hle ich einen Anreisser auf der Homepage der New York Times:</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/01/ubersetzen-nytimes.png" title="&#252;bersetzen_nytimes"><img src="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/01/ubersetzen-nytimes.png" alt="&#252;bersetzen_nytimes" /></a></p>
<h3>&#220;bersetzen mit Windows Live Translator</h3>
<p>Hiervon wollen wir nur die folgendes &#252;bersetzen lassen:</p>
<blockquote><p>Former Governor Mark Warner said today that he would run for the seat being vacated by John Warner.</p></blockquote>
<p>Dann lassen wir das in die &#220;bersetzungsmaschine rein und &#252;bersetzen es auf Deutsch:</p>
<blockquote><p>Ehemaliger Gouverneur Mark Warner sagte heute, dass er f&#252;r den Sitz laufen w&#252;rde, der von John Warner ger&#228;umt wurde.</p></blockquote>
<p>Abgesehen davon, dass der ehemalige Gouverneur Mark Warner pl&#246;tzlich sportlich geworden ist und nun einen Wettkampf auf der Rennbahn macht statt eines politischen Wahlkampfes, ist die &#220;bersetzung nicht schlecht geraten.Und jetzt lassen wir das Ganze nochmals auf englisch zur&#252;ck&#252;bersetzen:</p>
<blockquote><p>Former governor Mark Warner said today that he would run for the seat, which was vacated by John Warner.</p></blockquote>
<p>Wir haben nicht mehr den urspr&#252;nglichen Wortlaut erhalten, so schlecht ist die R&#252;ck&#252;bersetzung gar nicht. Die Satzkonstruktion mit dem gerund wurde in eine relative clause umgewandelt, dies st&#246;rt uns aber wohl nicht sonderlich.</p>
<h3>&#220;bersetzen mit Google &#220;bersetzung</h3>
<p>Schauen wir zum Spass einmal die &#220;bersetzungsk&#252;nste von <a href="http://translate.google.com/">Google &#252;bersetzen</a>. Wir gehen wieder vom gleichen Ursprungssatz aus:</p>
<blockquote><p>Former Governor Mark Warner said today that he would run for the seat being vacated by John Warner.</p></blockquote>
<p>Die einfache &#220;bersetzung ins Deutsche macht schon ein wenig Bauchschmerzen:</p>
<blockquote><p>Ehemalige Regler-Markierung Warner sagte heute, da&#223; er f&#252;r den Sitz laufen w&#252;rde, der von John Warner ger&#228;umt wurde.</p></blockquote>
<p>Aus dem Gouverneur ist pl&#246;tzlich eine Regler-Markierung geworden, Google kennt das «&#223;» (nach neuer Rechtschreibung in dass jedoch falsch!) und der Rest des Satzes ist gleich wie diejenige der Windows Live-&#220;bersetzung. Dann wollen wir uns dem Abenteuer R&#252;ck&#252;bersetzung widmen:</p>
<blockquote><p>Former automatic controller marking Warner said today that it would run for the seat, which was vacated by John Warner.</p></blockquote>
<p>Aus Mensch macht Maschine pl&#246;tzlich Maschine, um sich in guter Gesellschaft zu f&#252;hlen. Ausserdem hat sie wohl noch eine Revision bekommen, damit sie noch bis zum Sitz laufen wird&#8230; Wollen wir noch eine &#220;bersetzung wagen?</p>
<blockquote><p>Ehemalige Reglermarkierung Warner sagte heute, da&#223; sie f&#252;r den Sitz laufen w&#252;rde, der von John Warner ger&#228;umt wurde.</p></blockquote>
<p>Wow! Reglermarkierung ist pl&#246;tzlich zu einem eigenen Wort geworden. Was ist das &#252;berhaupt?Noch lustiger werden &#220;bersetzungen &#252;brigens, wenn sie nicht nur hin und her &#252;bersetzt werden, sondern von der einen in eine andere Sprache. It&#8217;s up to you to try it!</p>
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