Kategorien
Linkeria

Linkeria #29: Das Leben ist ein Spiel (Woche 12, 2010)

  • Kindergarten Is the Model for Lifelong Learning: Mitchel Resnick über den Kindergarten als Modell fürs Lernen. Warum Schulen kindergartiger werden müssen, damit sie aus Schülern Lerner machen: «Underlying traditional kindergarten activities is a spiraling learning process in which children imagine what they want to do, create a project based on their ideas (using blocks, finger paint, or other materials), play with their creations, share their ideas and creations with others, and reflect on their experiences — all of which leads them to imagine new ideas and new projects.»
  • The secret to great work is great play: Warum wir bei der Arbeit das Spiel nicht vergessen dürfen. Garr Reynolds, der Präsentationsspezialist, erklärt den Zusammenhang zwischen Kreativität und Spiel.
  • Rauchzeichen aus Solothurn: Peter Bichsel im Gespräch mit Julian Schütt. Geburtstagsrückblick auf ein Leben.

Jeden Samstag 3 Links und Kürzestzusammenfassungen zu interessanten, visionären, relevanten und lesenswerten Texten aus dem Web. Anregungen werden gerne per Mail entgegengenommen: linkeria [affenschwanz] textworker [punkt] ch

Kategorien
Gelesen

Presentation Zen. Und Präsentationen werden elegant (40)

Wenn es darum geht, gute Tipps für gute Präsentationen zu geben, sollte Garr Reynolds an erster Stelle gelistet sein. Mit schönen Beispielen und Analysen zeigt er in seinem Blog Presentation Zen, wie Präsentationen weniger langweilig und oft auch weniger textlastig gestaltet werden können. Man darf schliesslich nicht vergessen, dass ein «Textbombardement» vom Sprecher ablenkt; der Zuhörer (bzw. bei einigen Präsentationen der Leser) muss sich dann entscheiden, ob er Zuhören oder die Folien lesen will. Weniger ist in diesem Zusammenhang oft mehr.

Das Buch zum Blog

Garr Reynolds schreibt dieses Jahr an einem Buch über gutes Präsentieren. Nach den unzähligen erfolgreichen und äusserst interessanten Blogbeiträgen wurde er angefragt, ein Buch mit vielen Beispielen und guten Folien herzustellen. Mit einigen Fotos illustriert er den Work in Progress – das Buch droht vielversprechend zu werden! Es wird wohl nicht eines von denen, die schon wie Sand am Meer in den Buchregalen der Buchhändler stehen. Denn Mister Reynolds gibt sich nicht mit den vielen Funktionen von Powerpoint zufrieden. Man muss sich selbst ins Zeug legen, um eindrückliche Präsentationen zu gestalten und nicht nur dem Publikum zeigen, welche Übergangs-Effekte Powerpoint im Kasten hat.

Fertig mit Cliparts. Es lebe der Ästhet

Aus dem Grund, dass Cliparts nie so richtig das visualisieren und meistens erst recht nicht ins Design einer Powerpoint-Folie passen, rät der Betreiber von Presentation Zen davon ab, fertige Cliparts zu verwenden. Stattdessen gibt er gute Tipps, zu Seiten, auf denen man reichlich Bildmaterial findet, das erst noch in einer anständigen Qualität heruntergeladen und in die Folien eingebaut werden kann.

Das treffende Wort

Wer noch keine so immense Karteisammlung wie Luhmann hat und auch keine Goethe- oder Schiller-Konkordanz zur Hand nehmen kann, wird ab und an ziemlich froh um Datenbanken mit Zitaten sein. Das treffende Zitat an der passenden Stelle kann nämlich die eine oder andere Präsentation aufpeppen. Auch für diesen Fall hat Garr Reynolds vorgesorgt und präsentiert eine gut kommentierte Liste mit Links zu Zitate-Sammlungen.

Jeder ist kreativ

Zu guter letzt beschäftigt sich das Blog auch noch mit Kreativität. Schliesslich sei jeder kreativ, es komme immer darauf an wie. Für Problemlösung ist nämlich immer ein gewisses Mass an Kreativität gefordert. Wenn man dann sein kreatives Talent beim Design der Folien verwendet, kann man Vorteile gegenüber seinen Mitbewerbern herausschlagen. Inspiration frei!