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	<title>textworker &#187; SBB</title>
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	<description>Ein digital zensierter Sudelblock.</description>
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		<title>Papierne Existenz</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 23:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chaos im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Ausweis]]></category>
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		<description><![CDATA[«Sie k&#246;nnen Sich nicht ausweisen? Bitte f&#252;llen Sie das Formular aus. Wir telefonieren, dann stellt sich heraus, ob es Sie gibt.» Im n&#228;chsten Moment dr&#252;ckt der Kontrolleur seinem Opfer das Bl&#246;cklein mit den M&#246;glichkeiten Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer und &#8230; <a href="http://textworker.ch/2009/12/23/papierne-existenz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1584"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>«Sie k&#246;nnen Sich nicht ausweisen? Bitte f&#252;llen Sie das Formular aus. Wir telefonieren, dann stellt sich heraus, ob es Sie gibt.» Im n&#228;chsten Moment dr&#252;ckt der Kontrolleur seinem Opfer das Bl&#246;cklein mit den M&#246;glichkeiten Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer und Unterschrift in die Hand. Es gibt keine Vorschl&#228;ge, wie es sein Formular ausf&#252;llen k&#246;nnte. Nur eine Einschr&#228;nkung, ganz am Schluss, mit der es best&#228;tigt, dass die Angaben der Richtigkeit und Wirklichkeit entspr&#228;chen.</p>
<p>Am Telefon kr&#228;chzt der andere das Geburtsdatum in den Zugraum: «F&#252;nfzehnter Siebter Neunzehnachtundachtzig. Normannstanne, Orangenbl&#252;te, Tamiflu, Zahnpaste.»</p>
<p>«Sie gibt es wirklich.»</p>
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		<title>Selbst die M&#228;use</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 14:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhof]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Maus]]></category>
		<category><![CDATA[SBB]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum wiederholten Mal steht man am Bahnhof, der vor drei Jahren irgendein Bahnhof war, dann aber zum wichtigsten Umsteigebahnhof wurde, wie &#252;berhaupt vorher Bahnh&#246;fe einfach Bahnh&#246;fe waren, ausser dem grossen in der Stadt, wo man den Leuten winken durfte, wenn &#8230; <a href="http://textworker.ch/2009/01/06/selbst-die-maeuse/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=801"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Zum wiederholten Mal steht man am Bahnhof, der vor drei Jahren irgendein Bahnhof war, dann aber zum wichtigsten Umsteigebahnhof wurde, wie &#252;berhaupt vorher Bahnh&#246;fe einfach Bahnh&#246;fe waren, ausser dem grossen in der Stadt, wo man den Leuten winken durfte, wenn sie in die Ferien gingen oder wenn man selbst einen Ausflug machte.</p>
<p>Nun ist ja eben dieser Bahnhof, an dem die M&#228;use sitzen, mitten in den Gleisen zwischen abgebrannten Zigaretten, nicht mehr irgendein Bahnhof, seit die Distanzen nicht mehr ohne Weiteres mit dem Velo zu machen sind. Diese M&#228;use geben dem Bahnhof ein lebendiges Gesicht. Sonst w&#228;re es nur ein Ort des Durchgangs, an dem sich Leute dar&#252;ber aufregen, dass schon wieder mit gelber Farbe eine Versp&#228;tung von 4 Minuten angezeigt wird.</p>
<p>Und so kommt man jeden Tag in den Genuss eines M&#228;useanblicks, obwohl man sich nicht vorstellen kann, wie diese Gesch&#246;pfe es zwischen den Gleisen und den noch brennenden Kippen aushalten, dass sie sich gar vom Anblick der Menschen, die da oben ein- und aussteigen, vereinzelt auch hinuntersteigen, ein Leben machen k&#246;nnen.</p>
<p>Das alles ganz im Gegensatz zu den M&#228;usen, die sich eigentlich auf den Schreibtischen tummeln m&#252;ssten, weil sie an elektronenspeienden Ger&#228;ten angeschlossen sind, aber nur im Laden herumliegen, weil niemand sich ihrer erbarmen wollte.</p>
<p>Denn das sp&#252;ren die M&#228;use: Die Leute m&#252;ssen sparen bei den M&#228;usen. Jeden Kr&#252;mel Brot m&#252;ssen sie verwerten, jedes noch so kleine St&#252;cklein. Und wovon sollen sie leben? Das weiss bald keiner der beiden mehr: Die M&#228;use nicht, weil sie nicht wissen, wann der n&#228;chste kommt, der ein St&#252;cklein Brot hinunterwirft; die Menschen nicht, weil sie nicht wissen, wann jemand die n&#228;chste Maus kaufen wird.</p>
<p>Alles eine Frage der logischen Technik.</p>
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		<title>Aber der Zug rollt doch noch (79)</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 18:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Dialekt]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[SBB]]></category>
		<category><![CDATA[Zugfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute am Bahnhof: Es herrscht eine riesige Aufregung. Nein, diesmal nicht, weil der Strom ausgefallen w&#228;re (wie am Tag zuvor), sondern – was einem Pendler oder einer Pendlerin gar nicht als bemerkenswert auffallen w&#252;rde – weil sich der Zug noch &#8230; <a href="http://textworker.ch/2008/01/23/aber-der-zug-rollt-doch-noch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/2008/01/23/aber-der-zug-rollt-doch-noch/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Heute am Bahnhof: Es herrscht eine riesige Aufregung. Nein, diesmal nicht, weil der Strom ausgefallen w&#228;re (wie am Tag zuvor), sondern – was einem Pendler oder einer Pendlerin gar nicht als bemerkenswert auffallen<br />
w&#252;rde – weil sich der Zug noch im Rollen befindet, w&#228;hrenddem sich die T&#252;ren &#246;ffnen.</p>
<p>Das Gespr&#228;ch – leider nicht O-Ton, sondern ein aus dem Ged&#228;chtnis rekonstruiertes Transkript. Ich weiss, dass ich mich damit in Teufels K&#252;che begebe, denn kein Ged&#228;chtnis kann ein Gespr&#228;ch so gut in Erinnerung behalten, dass es dem tats&#228;chlichen Gespr&#228;ch entspricht; dies sei mir hier aber verziehen. Abgesehen vom inhaltlichen Dilemma der Gespr&#228;chswiedergabe stellt sich auch eine sprachliche Schwierigkeit: Meine Erinnerungen sind in einem Z&#252;rcher-Dialekt, obwohl sich die beiden Gespr&#228;chspartner in einem Thurgauer-Dialekt unterhielten.</p>
<p>Aber auch das wollen wir hier als Nebensache behandeln. Ausschlaggebend, auch f&#252;r diesen Blog-Beitrag, ist das Faktum, dass das Gespr&#228;ch etwas Allt&#228;gliches zum Extraordin&#228;ren macht. Der Alltag wird dadurch spannender, nachdenklicher und bestimmt auch lebenswerter, denn «normal» geglaubte Strukturen werden aufgebrochen und hinterfragt.</p>
<blockquote><p>M&#228;dchen: Aber d&#228; fahrt ja no.</p>
<p>Mutter: Ja, das schtimmt.</p>
<p>M&#228;dchen: D&#228; Maa isch ab&#228;r vorh&#228;r uusgschtig&#228; und d&#228; Zug isch no gfahr&#228;.</p>
<p>Mutter: Aber nur ganz langsam, das isch d&#228;nn nid so schlimm.</p>
<p>M&#228;dchen: Aber jetzt h&#228;t &#228;r ganz aghalte. Jetzt ch&#246;mmer usschtige.</p></blockquote>
<p>Dies der Kommentar einer jungen Zugfahrerin und ihrer Mutter, als die S8 aus der Richtung Frauenfeld kommend, bevor sie ausstieg und der Beobachter dieser Begebenheit sehns&#252;chtig darauf wartete, endlich aufs Trittbrett aufzuspringen.</p>
<p>Leider nicht ganz so spektakul&#228;r wie die Br&#252;der in Indien auf den Darjeeling Limited aufgesprungen sind, daf&#252;r aber f&#252;r eine umso k&#252;rzere Bahnfahrt, die ausser einigen «gut» riechenden Mitfahrenden, und dies sogar im Winter!, nicht wahnsinnig Spektakul&#228;res oder Sinnliches zu Tage gef&#246;rdert hat.</p>
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		<title>Oma erkl&#228;rt Mehrklassengesellschaft im Zug (31)</title>
		<link>http://textworker.ch/2007/08/14/oma-erklaert-mehrklassengesellschaft-im-zug/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 14:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Dialekt]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon wieder (vgl. Opa erkl&#228;rt SBB-Anzeigetafeln) so ein interessantes Gespr&#228;ch aufgeschnappt. Zugfahren ist eben doch lustig! Und wenn ganz junge Menschen mit dem Zugfahren sozialisiert werden noch lustiger! Diesmal hat eine Oma die Aufgabe &#252;bernommen, mit ihrem Enkel einen Tagesausflug &#8230; <a href="http://textworker.ch/2007/08/14/oma-erklaert-mehrklassengesellschaft-im-zug/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://server14.cyon.ch/~textwork/cgi-bin/blog/2007/08/14/oma-erklaert-mehrklassengesellschaft-im-zug/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Schon wieder (vgl. <a href="http://textworker.ch/2007/07/06/opa-erklaert-sbb-anzeigetafeln/">Opa erkl&#228;rt SBB-Anzeigetafeln</a>) so ein interessantes Gespr&#228;ch aufgeschnappt. Zugfahren ist eben doch lustig! Und wenn ganz junge Menschen mit dem Zugfahren sozialisiert werden noch lustiger! Diesmal hat eine Oma die Aufgabe &#252;bernommen, mit ihrem Enkel einen Tagesausflug mit DarVida im Rucksack zu unternehmen. So oder &#228;hnlich hat sich das Gespr&#228;ch auf der Strecke Winterthur–Z&#252;rich in der S12 abgespielt. Ich entschuldige mich daf&#252;r, dass die richtigen Dialekte leider bei der Transkription verloren gegangen sind.</p>
<blockquote><p>Enkel: Wieso h&#228;ts det &#228;ne so wenig L&#252;t?Oma: Das isch &#228;be erschti Klass.Enkel: Wieso?Oma: Gsehsch das 1 det n&#228;bed de T&#252;re?Enkel: Ah ja.Oma: Und lueg &#252;berall isch Nichtraucher (auf eines der unz&#228;hligen durchgestrichene-Zigarette-Piktogramme zeigend).</p></blockquote>
<p>Ganz wenig sp&#228;ter, immer noch auf der selben Strecke, dieselben Personen – die Begr&#252;ssung in der S12 ist noch nicht gekommen (und wird noch eine Weile nicht kommen).</p>
<blockquote><p>Enkel: Simmer etzt schn&#228;ller als d&#8217;Autobahn?Oma: Ja.Enkel: Isch das det &#228;ne d&#8217;Autobahn?Oma: Nei.</p></blockquote>
<p>Weil der Zug so schnell f&#228;hrt, kommen wir doch noch an der Autobahn vorbei.</p>
<blockquote><p>Oma: Log da die Pfiiler, das isch d&#8217;Autobahn.Enkel: Aber m&#228;ngisch isch mer mit em Auto glich schneller, lueg.Oma: Ja, aber mit em Zug chunt mer nid in Stau, und au nid in Fiirabigvercher.Enkel: Und mer mues ken Parkplatz sueche.</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Opa erkl&#228;rt SBB-Anzeigetafeln</title>
		<link>http://textworker.ch/2007/07/06/opa-erklaert-sbb-anzeigetafeln/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 19:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
		<category><![CDATA[SBB]]></category>
		<category><![CDATA[Zugfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche habe ich folgendes oder ein &#228;hnliches Gespr&#228;ch aufgeschnappt: Opa: Was ist das f&#252;r eine Zahl unter »Gleis«? Enkelin*: G L E I S# Foifi. Opa: Ja genau, das ist Gleis f&#252;nf. Und was sind ist denn das 17.11? &#8230; <a href="http://textworker.ch/2007/07/06/opa-erklaert-sbb-anzeigetafeln/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://server14.cyon.ch/~textwork/cgi-bin/blog/2007/07/06/opa-erklaert-sbb-anzeigetafeln/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Letzte Woche habe ich folgendes oder ein &#228;hnliches Gespr&#228;ch aufgeschnappt:</p>
<blockquote><p>Opa: Was ist das f&#252;r eine Zahl unter »Gleis«?</p>
<p>Enkelin*: G L E I S#  Foifi.</p>
<p>Opa: Ja genau, das ist Gleis f&#252;nf. Und was sind ist denn das 17.11?</p>
<p>Enkelin: Weissi n&#246;d.</p>
<p>Opa: Das bedeutet 17 Uhr 11, dann fahren wir mit dem Zug ab. Und das wusste ich. Deshalb mussten wir ja auch so schnell zum Bahnhof gehen.</p></blockquote>
<h3>Legende</h3>
<p>*den Leuchtstreifen nach zu schliessen, wohl im Kindergarten-Alter.</p>
<p>#buchstabierend</p>
<h3>Kommentar</h3>
<p>Die Anzeigetafeln enthalten schon unheimlich komplexe Informationen! Und durch unsere Sozialisation mit dem Zugfahren wissen wir genau, welche Zahl und Welche Buchstaben an welchem Ort was bedeuten. Wir bemerken sogar, wenn die Anzeigetafel verr&#252;ckt spielt und die S12 von Winterthur in Sektor A an ein anderes Zielort fahren als in den Sektoren B und C&#8230;</p>
<p><a href="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/01/anzeigetafel-sbb.jpg" title="anzeigetafel_sbb"><img src="http://textworker.ch/wp-content/uploads/2008/01/anzeigetafel-sbb.thumbnail.jpg" alt="anzeigetafel_sbb" /></a></p>
<p align="left"><strong>Bild: </strong>Eine prototypische Anzeigetafel der SBB. Ein gr&#246;sseres Bild kommt mit Klick! Quelle: SBB.</p>
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		<item>
		<title>Abgangsversp&#228;tung: Folge 2</title>
		<link>http://textworker.ch/2007/06/15/abgangsverspatung-folge-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jun 2007 13:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Durchsage]]></category>
		<category><![CDATA[SBB]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur die Bundesbahnen der Schweiz sprechen von Abgangsversp&#228;tung, wenn der Zug zu sp&#228;t aus dem Bahnhof ausfahren soll, wie in der Zwiebelfisch-Kolumne nachzulesen ist, macht dies auch die Deutsche Bahn.Er erkl&#228;rt dann auch, dass man bei Abgang nicht unbedingt &#8230; <a href="http://textworker.ch/2007/06/15/abgangsverspatung-folge-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://server14.cyon.ch/~textwork/cgi-bin/blog/2007/06/15/abgangsverspatung-folge-2/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Nicht nur die Bundesbahnen der Schweiz sprechen von <a href="http://textworker.ch/2007/06/08/abgangsverspatung/">Abgangsversp&#228;tung</a>, wenn der Zug zu sp&#228;t aus dem Bahnhof ausfahren soll, wie in der <a href="http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,471550,00.html">Zwiebelfisch-Kolumne</a> nachzulesen ist, macht dies auch die Deutsche Bahn.Er erkl&#228;rt dann auch, dass man bei Abgang nicht unbedingt an Tod zu denken braucht, das Abfahren eines Zuges werde fachsprachlich auch Abgang genannt. Lustig, dass der Alltag uns in den Fachbereich der Eisenbahnerei einblicken l&#228;sst, wenn auch nur durch die Lautsprecher im Zugabteil.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Abgangsversp&#228;tung</title>
		<link>http://textworker.ch/2007/06/08/abgangsverspatung/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 22:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Durchsage]]></category>
		<category><![CDATA[SBB]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hat die SBB &#220;berraschendes durch den Lautsprecher durchsagen lassen. Sinngem&#228;ss und mit dem wichtigsten Wort «Abgangsversp&#228;tung» zitiere ich jetzt den Lokf&#252;hrer des Intercitys von Z&#252;rich HB in Richtung Romanshorn: Dieser Zug hat 3–5 Minuten Abgangsversp&#228;tung, weil auf ein Anschlusszug &#8230; <a href="http://textworker.ch/2007/06/08/abgangsverspatung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://server14.cyon.ch/~textwork/cgi-bin/blog/2007/06/08/abgangsverspatung/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Heute hat die SBB &#220;berraschendes durch den Lautsprecher durchsagen lassen. Sinngem&#228;ss und mit dem wichtigsten Wort «Abgangsversp&#228;tung» zitiere ich jetzt den Lokf&#252;hrer des Intercitys von Z&#252;rich HB in Richtung Romanshorn:</p>
<blockquote><p>Dieser Zug hat 3–5 Minuten Abgangsversp&#228;tung, weil auf ein Anschlusszug gewartet werden muss. Wir danken f&#252;r Ihr Verst&#228;ndnis.</p></blockquote>
<p>Toll hab ich gedacht, da waren wohl wieder mal kreative K&#246;pfe am Werk, die diese Meldungen getextet haben. Aber was soll denn bitte Abgangsversp&#228;tung mit einer Abfahrtsversp&#228;tung haben? Wohl ist absichtlich differenziert worden, denn eine Abfahrtsversp&#228;tung (à la «mach mal nen Abgang!») klingt irgendwie mehr selbstverschuldet, die Abgangsversp&#228;tung jedoch eher passiver.Vielleicht aber auch nicht. Ich werde auf jeden Fall solch kreativen &#196;usserungen weiterhin sammeln, vielleicht finde ich ja noch heraus, wo der Unterschied zwischen Abgangs- und Abfahrtsversp&#228;tung liegt. Vielleicht habe ich auch einfach einen Sprachwandel noch nicht mitbekommen. Oder Abgangsversp&#228;tung ist das Wort, das politisch korrekter ist als Abfahrtsversp&#228;tung.Mit der englischen &#220;bersetzung traf die Faust auch noch aufs Auge: Statt auf einen Zug wurde pl&#246;tzlich auf ein plane gewartet. Oder hab ich da jetzt verpasst und es gibt nicht nur in Kloten einen Flughafen, sondern auf dem Weg dahin, am Z&#252;rich HB auch noch einen?Zugfahren ist lustig. Es bringt das ganze Weltbild durcheinander und zeigt, wie kreativ man im Sprachgebrauch t&#228;tig werden kann.</p>
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