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	<title>textworker &#187; Text</title>
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	<description>Ein digital zensierter Sudelblock.</description>
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		<title>Wordeln f&#252;r bessere Texte</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 11:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[Wordle macht sch&#246;ne Tag-Clouds. Es fasst mit seinen Wolken aber auch wichtige bzw. h&#228;ufige Begriffe aus Texten heraus und stellt sie visuell dar. Das habe ich mit dem Stechlin etwa gemacht, der so unglaublich &#252;berblickbar wirkt. Nach diesem Wordle kommen &#8230; <a href="http://textworker.ch/2012/01/05/wordeln-fur-bessere-texte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p><a href="http://www.wordle.net/">Wordle</a> macht sch&#246;ne Tag-Clouds. Es fasst mit seinen Wolken aber auch wichtige bzw. h&#228;ufige Begriffe aus Texten heraus und stellt sie visuell dar. Das habe ich mit dem <a href="http://textworker.ch/2010/12/18/stechlin-gewordlet/">Stechlin</a> etwa gemacht, der so unglaublich &#252;berblickbar wirkt. Nach diesem Wordle kommen die W&#246;rter <em>ja</em> oder <em>immer</em> relativ h&#228;ufig vor.</p>
<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/12/Stechlin-Wordle-alf.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2025" title="Stechlin Wordle" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/12/Stechlin-Wordle-alf.png" alt="Der Stechlin dargestellt von Wordle" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Dies brachte mich auf die Idee, Seminararbeiten zur &#220;berabeitung zu wordeln: Ich kopierte den gesamten Text einer Seminarbeit in Wordle hinein, das mir dann schnell sehr h&#228;ufige W&#246;rter zeigte. Interessanterweise war es nicht Terminologie, die geh&#228;uft vorkam, sondern W&#246;rter wie <em>zeigen</em> oder <em>sich zeigen</em>.</p>
<p>Mit dieser Liste h&#228;ufig vorkommender W&#246;rtern l&#228;sst sich nun gut nach dem Stilprinzip <em>variatio delectat</em> vorgehen. Die sehr h&#228;ufig vorkommenden W&#246;rter sucht man in der Textverarbeitung und markiert sie farblich oder typografisch. Ausgedruckt (aber auch am Bildschirm) eruiert man dann die H&#228;ufungen, erschrickt &#252;ber sich selbst und die eigene Schreibe. In einem zweiten Schritt lassen sich meistens treffendere W&#246;rter finden, viele lassen sich aber auch einfach streichen.</p>
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		<title>Schreibmaschinenmenschen</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 14:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Fokusmodus habe ich lange vermisst. Erst vor kurzem habe ich ihn auf dem Papier wiedergefunden: Papier schluckt alles und lenkt mit gar nichts ab, wenn noch nichts drauf steht. Im Computer drin gibts so viel Ablenkung: Aufs&#228;tze, die noch &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/06/04/schreibmaschinenmenschen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2011/06/Bildschirmfoto-2011-06-04-um-16.31.39.png"><img class="alignright size-medium wp-image-2165" title="Bildschirmfoto 2011-06-04 um 16.31.39" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2011/06/Bildschirmfoto-2011-06-04-um-16.31.39-300x187.png" alt="Fokussiert" width="300" height="187" /></a>Den Fokusmodus habe ich lange vermisst. Erst vor kurzem habe ich ihn auf dem Papier wiedergefunden: Papier schluckt alles und lenkt mit gar nichts ab, wenn noch nichts drauf steht. Im Computer drin gibts so viel Ablenkung: Aufs&#228;tze, die noch nicht gelesen sind, Datenbanken, die Abfragen schlucken wollen, das Internet, das Besch&#228;ftigung braucht. Die Links sind da, um beklickt zu werden, sonst sch&#246;pft man nicht das ganze Lesbarkeitspotenzial aus.</p>
<p>So verrinnt Stunde um Stunde, ganz unproduktiv produktiv genutzt, in denen man schon Texte konstruiert, indem man sie n&#228;mlich liest, aber gleichzeitig keine Texte konstruiert, indem man keine schreibt, weil man vor dem Schreiben doch immer noch etwas und noch etwas lesen sollte. So sitzt man dann stundenlang vor dem Schirm, l&#228;hmt sich selbst und klagt am Ende &#252;ber Nackenschmerzen und M&#252;digkeit, die davon herr&#252;hrt, dass nichts Lesbares zustande kommt.</p>
<p>Da waren die <a title="Text &#252;ber Text &#252;ber Text" href="http://textworker.ch/2011/05/27/text-ueber-text-ueber-text/">Schreibmaschinenleute</a> wie gesagt noch produktiver. Ihnen war klar, dass erst etwas auf dem Papier steht, wenn etwas auf dem Papier steht. Nur bei uns steht schon etwas auf dem Schirm, wenn eigentlich und unvoreingenommen besehen noch nichts da steht.</p>
<p>Die <a title="iA Writer" href="http://www.iawriter.com/">Informationsarchitekten</a> haben sich gesagt, dass wir alle wieder Schreibmaschinenleute werden sollen. Sie haben eine Software gebastelt, mit der man alles wegmachen kann, ausser den Text, den man gerade schreiben will. Sie haben sich richtig M&#252;he gegeben und etwas Tolles geschaffen, mit dem man wieder lineare Texte schreiben kann, die man sich vorher &#252;berlegt hat, oder die im Schreiben entstehen, weil schreiben nicht sich ablenken heisst. Fokussiert ist nur der eine Satz, an dem man gerade schreibt, die anderen sind halb weg, nicht dass man immer wieder zur&#252;ckgeht und &#228;ndert und nochmals &#228;ndert, bloss weil man das kann.</p>
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		<title>Text &#252;ber Text &#252;ber Text</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 15:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Just in der Woche, nachdem die letzte Schreibmaschinenfabrik in Indien schloss, waren wir im Museum. Unglaublich, diese vielen Modelle, die es zu bestaunen gab: Hermes und auch die Baby war da, Kugelk&#246;pfe und anderes vormodernes Zeugs. Und ein Mann mit &#8230; <a href="http://textworker.ch/2011/05/27/text-ueber-text-ueber-text/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=2124"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Just in der Woche, nachdem die letzte Schreibmaschinenfabrik in Indien schloss, waren wir im <a href="http://perrier-sa.ch/musee.html">Museum</a>. Unglaublich, diese vielen Modelle, die es zu bestaunen gab: Hermes und auch die Baby war da, Kugelk&#246;pfe und anderes vormodernes Zeugs. Und ein Mann mit Leidenschaften.</p>
<p>Er veranstalte Wettbewerbe auf mechanischen Schreibmaschinen. Er hat mich eingeladen, da auch mitzumachen, ich h&#228;tte ein bisschen Talent, auf diesen alten Dingern schnell zu schreiben. Es klapperte auch, und ich konnte verstehen, weshalb wieder auf Schreibmaschine umsteigt, wer Text in seiner Materialit&#228;t liebt.</p>
<p>Es klopft, wenn ich auf die Taste haue, der Papierwagen verschiebt sich um einen Buchstaben nach links und sobald ich die Zeile vollgeschrieben habe, muss ich die linke Hand von der Tastatur nehmen, den Zeilenschalter bet&#228;tigen und den Wagen nach rechts schieben. Eine grandiose Erfindung. Sp&#252;rst du den Text?</p>
<p>Manchmal aber auch nicht so: F&#252;r den computergewandten Schreiber, macht sich doch das mechanische Manko bemerkbar: Immer wieder kommen sich die Typen in die Quere, weil die Computergewohnheit ganze W&#246;rter schnell schreiben l&#228;sst und nicht nur einzelne Buchstaben. Die Bewegungsabl&#228;ufe sind viel mehr vom Wort oder gar vom Satz her gedacht als bei diesem mechanischen Ding.</p>
<p>Wof&#252;r die Schreibmaschinenfetischisten ihre Maschine aber lieben, das ist wohl die Analogit&#228;t, die Linearit&#228;t und die Singularit&#228;t. Denn ja, es ist so etwas richtig Analoges, an dem man die rohe Gewalt ausleben kann (Rohkost soll gesund sein), manchmal spielt die Maschine sogar Gegner: N&#228;mlich dann, wenn man sich die Finger so richtig sch&#246;n zwischen den Tasten einklemmt.</p>
<p>Aber Konzentration aufs Wesentliche: Kein Schirm, der flackert oder konkurrenzierende Buchstaben in die Augen brennt. Auf dem Schreibtisch steht allein die Schreibmaschine mit eingespanntem Papier und zwingt einen zu Linearit&#228;t. Nicht dass nicht die Softwareentwickler darauf reagiert und Programme entwickelt h&#228;tten, nein, bei der Schreibmaschine schreibt man nur in der einen Linie, in der man eben gerade schreibt. Einfach so kurz ein Wort verschieben oder am Ende einer Zeile weiter oben etwas einf&#252;gen, das geht nicht. Es geh&#246;rt an der Schreibmaschine zur gr&#246;ssten Kunst, wieder auf richtiger Zeilenh&#246;he einzuf&#228;deln, wenn man einmal beschlossen hat zu wechseln.</p>
<p>Statt Softwareupdates gibt es bei der Maschine neue Farbb&#228;nder, oder wenn man so ein IBM-Ding mit Kugelkopf ausgesucht hat, auch neue K&#246;pfe mit anderen Schriften. Und Papier, da muss man dauernd updaten, sonst schreibt man Text &#252;ber Text &#252;ber Text.</p>
<p>Und zur Singularit&#228;t? Ja, das ist es: Das Dokument existiert genau ein Mal, nicht in Tausend Ausdrucken. Den Text gibts auf Papier mit dieser Tinte durchs Band aufs Blatt geschlagen. Aber auch da begeistert die Trickkiste: Mit Durchschlagpapier kann man gleichzeitig mehrere Bl&#228;tter beschreiben.</p>
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		<title>Linkeria #35: Sammlungen (Woche 27, 2010)</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 07:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bookshelf Porn: Die Welt in B&#252;chergestellen. «Dear people who read Bookshelf Porn, I am sure you are all smart, super good-looking, talented, funny and you probably smell nice too.» [via swissmiss] meus: moments. pictures. attempts Heimweh – Der Quelltext ist &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/07/10/linkeria-35-sammlungen-woche-27-2010/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1934"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><a href="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/07/buechergestell.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1948" title="DSCN1742" src="http://textworker.ch/kartei/wp-content/uploads/2010/07/buechergestell-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<ul>
<li><a href="http://bookshelfporn.com/">Bookshelf Porn</a>: Die Welt in B&#252;chergestellen. «Dear people who  read Bookshelf Porn, I am sure you are all smart, super good-looking,  talented, funny and you probably smell nice too.» [via <a href="http://www.swiss-miss.com/2010/06/bookshelf-porn.html">swissmiss</a>]</li>
<li><a href="http://meus.posterous.com/">meus</a>: moments. pictures. attempts</li>
<li><a href="http://anmutunddemut.de/2010/07/08/heimweh-der-quelltext-ist-meine-oberfla">Heimweh – Der Quelltext ist meine Oberfl&#228;che</a>: ben_ denkt seine &#220;berlegungen weg vom CMS hin zur eigenen Ordnung mit richtigen selbstgestrickten HTML-Dateien weiter. Wichtige Gedanken zur Nachhaltigkeit von Daten.</li>
</ul>
<p><em>Jeden Samstag 3 Links und  K&#252;rzestzusammenfassungen zu  interessanten, vision&#228;ren, relevanten und  lesenswerten Texten aus dem  Web. Anregungen werden gerne per Mail  entgegengenommen: </em><a href="mailto:linkeria%20[affenschwanz]%20textworker%20[punkt]%20ch"><em>linkeria   [affenschwanz] textworker [punkt] ch</em></a></p>
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		<title>Seichenprobleme</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 08:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Zeichenprobleme. Es hat niemand behauptet, dass Zeichen an sich unproblematisch seien; nur manchmal w&#252;rde man sich gerne der Illusion hingeben, weil sie einem das Leben erleichtern w&#252;rde, solange man mit Zeichen zu tun hat. Nun gibt es diese Vorgabe &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/03/25/seichenprobleme/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Diese Zeichenprobleme. Es hat niemand behauptet, dass Zeichen an sich unproblematisch seien; nur manchmal w&#252;rde man sich gerne der Illusion hingeben, weil sie einem das Leben erleichtern w&#252;rde, solange man mit Zeichen zu tun hat. Nun gibt es diese Vorgabe von 60&#8217;000 und ich fixiere mich so gerne daran, kontrolliere abends den Zeichenz&#228;hler und freue mich, wenn sich wieder einige Zeichen mehr angesammelt haben in dieser zweitletzten Arbeite, die noch ohne Diplom geschrieben werden muss.</p>
<p>Zum Gl&#252;ck erinnern mich heute aber Textilinteressierte daran, dass es gar nicht so sehr auf die Zeichen darauf ankommt. Sie ergeben Muster, die sch&#246;n anzuschauen sind, und um die gehe es. Ich muss mich mehr auf die Muster, auf die Argumente konzentrieren als auf die Zeichenzahl. Zum achtzehnten Geburtstag ihrer Tochter, erz&#228;hlt die Katalogisiererin von Textilien, h&#228;tte sie alle Freundinnen und Freunde einen Stoff mitbringen lassen und die dann aufgeh&#228;ngt. «Mindestens einen Meter, damit man daraus etwas machen kann.» Auf einem war eine Sarrasine drauf, Aristocholia longa.</p>
<p>Warum also beim Schreiben nicht viel mehr von diesen Mustern ausgehen, die F&#228;den schlagen und in die richtige Form bringen? Jede Farbe am richtigen Ort, gut vern&#228;hen, da wo es sich geh&#246;rt und dann, erst zum Schluss, abschneiden nach Metermass? Dann sollten diese Sechzigtausend, von denen Vierzigtausend hoffentlich schon geschrieben sind, auch zu schaffen sein.</p>
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		<title>Linkeria #25: Zweifler (Woche 8, 2010)</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 08:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Il n&#8217;y a pas de hors-texte: Gott regiert aus dem Text heraus. Vorstellungen eines F&#252;nfj&#228;hrigen zur Welt und zu Stories. «Meine digitale Seele lebt wieder»: Gescheiterter Versuch, sich Facebook zu entziehen. Netter Nebeneffekt: Handyrechnung von 236 Franken und eine heisse &#8230; <a href="http://textworker.ch/2010/02/27/linkeria-25-zweifler-woche-8-2010/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1704"><!-- &nbsp; --></abbr>
<ul>
<li><a href="http://gypsyscholarship.blogspot.com/2005/03/il-ny-pas-de-hors-texte.html">Il n&#8217;y a pas de hors-texte</a>: Gott regiert aus dem Text heraus. Vorstellungen eines F&#252;nfj&#228;hrigen zur Welt und zu Stories.</li>
<li><a href="http://www.tink.ch/schweiz/new/article/2010/02/23/meine-digitale-seele-lebt-wieder/">«Meine digitale Seele lebt wieder»</a>: Gescheiterter Versuch, sich Facebook zu entziehen. Netter Nebeneffekt: Handyrechnung von 236 Franken und eine heisse Schokolade in Genf.</li>
<li><a href="http://150worte.ch/blog/?p=505">Eine Ehrenrettung der historischen Selbstzweifel</a>: Nico Luchsinger &#252;ber Selbstzweifel in einem Studium der Geschichte. Der Ratschlag, den er einem Studienanf&#228;nger geben k&#246;nnte: «Liebe deine Selbstzweifel.»</li>
</ul>
<p><em>Jeden Samstag 3 Links und K&#252;rzestzusammenfassungen zu interessanten, vision&#228;ren, relevanten und lesenswerten Texten aus dem Web. Anregungen werden gerne per Mail entgegengenommen: </em><a href="mailto:linkeria%20[affenschwanz]%20textworker%20[punkt]%20ch"><em>linkeria  [affenschwanz] textworker [punkt] ch</em></a></p>
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		<title>Linkeria #9: Phaidros revisited? (Woche 44, 2009)</title>
		<link>http://textworker.ch/2009/10/31/linkeria-9-phaidros-revisited-woche-44-2009/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 10:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Umberto Eco]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gehirn auf Standby: Die Erinnerungsf&#228;higkeit unserer Generation schwindet. David Bauers Pl&#228;doyer, wieder bewusster zu entscheiden, wann wir die technischen Helferlein und Apps auf dem iPhone benutzen. Phaidros revisited? Innerer Monolog eines E-Books: Umberto Eco macht sich in der FAZ &#8230; <a href="http://textworker.ch/2009/10/31/linkeria-9-phaidros-revisited-woche-44-2009/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=1444"><!-- &nbsp; --></abbr>
<ul>
<li><a href="http://www.sonntagszeitung.ch/suche/artikel-detailseite/?newsid=103814">Das Gehirn auf Standby</a>: Die Erinnerungsf&#228;higkeit unserer Generation schwindet. David Bauers Pl&#228;doyer, wieder bewusster zu entscheiden, wann wir die technischen Helferlein und Apps auf dem iPhone benutzen. Phaidros revisited?</li>
<li><a href="http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~E2617D7CF274D4A48A3F7A06F0F2207AA~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Innerer Monolog eines E-Books</a>: Umberto Eco macht sich in der FAZ Gedanken dar&#252;ber, wie sich ein E-Book f&#252;hlt, wenn es Texte einverleibt bekommt (und wie sich ein Papierbuch f&#252;hlen mag, das sich mit einem Text begn&#252;gen soll).</li>
<li><a href="http://aworkinglibrary.com/library/archives/electronic_books/">Electronic Books</a>: Notiz zu «About Real Books» in der Working Library. &#220;ber die Kindheit des elektronischen Buchs und warum man Bl&#228;tter immer noch wegen des Bl&#228;tterns liebt.</li>
</ul>
<p><a href="../../category/linkeria/"><em>Linkeria</em></a><em>: Jeden Samstag 3 Links und K&#252;rzestzusammenfassungen zu interessanten, vision&#228;ren, relevanten und lesenswerten Texten aus dem Web. Anregungen werden gerne per Mail entgegengenommen: </em><a href="mailto:linkeria%20[affenschwanz]%20textworker%20[punkt]%20ch"><em>linkeria [affenschwanz] textworker [punkt] ch</em></a></p>
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		<title>Linkeria #6 (Woche 41, 2009)</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 12:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Finanzexperte]]></category>
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		<description><![CDATA[The Perils of Not Knowing Where You Are Coming From …: Hintergrund-Leseliste f&#252;r Finanzexperten und solche, die es noch werden wollen, oder f&#252;r diejenigen, die das Weltfinanzsystem erneuern wollen. Die Securitate ist noch im Dienst: Ersch&#252;tternder Bericht Herta M&#252;llers, der &#8230; <a href="http://textworker.ch/2009/10/10/linkeria-6-woche-41-2009/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<li><a href="http://www.sandbox-network.com/dinners/the-perils-of-not-knowing-where-you-are-coming-from/">The Perils of Not Knowing Where You Are Coming From …</a>: Hintergrund-Leseliste f&#252;r Finanzexperten und solche, die es noch werden wollen, oder f&#252;r diejenigen, die das Weltfinanzsystem erneuern wollen.</li>
<li><a href="http://www.zeit.de/2009/31/Securitate">Die Securitate ist noch im Dienst</a>: Ersch&#252;tternder Bericht Herta M&#252;llers, der Literaturnobelpreistr&#228;gerin dieses Jahres, &#252;ber die Securitate (Ceauşescus Geheimdienst).</li>
<li><a href="http://www.miriammeckel.de/2009/10/09/ein-text-ist-ein-universum/">Ein Text ist ein Universum</a>: Miriam Meckels Rede zur Verleihung des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises. Gedanken zu Ebooks, Lesen und Texten. Ausserdem &#252;ber den digitalen Graben: L&#252;cken, die zwischen digital natives, digital immigrants und digital homeless entstehen.</li>
</ul>
<p><em><a href="../../category/linkeria/">Linkeria</a>: Jeden Samstag 3 Links und K&#252;rzestzusammenfassungen zu interessanten, vision&#228;ren, relevanten und lesenswerten Texten aus dem Web. Anregungen werden gerne per Mail entgegengenommen: <a href="mailto:linkeria%20[affenschwanz]%20textworker%20[punkt]%20ch">linkeria [affenschwanz] textworker [punkt] ch</a></em></p>
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		<title>Wie riechen Buchstaben?</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 19:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[Geruch]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[So sch&#246;n es ist, Buchstaben von &#252;berall her zu lesen, so sch&#246;n w&#228;re es, etwas &#252;ber die Gestalt der Buchstaben zu wissen. Zum Beispiel: wie die Buchstaben riechen. <a href="http://textworker.ch/2008/08/26/wie-riechen-buchstaben/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://textworker.ch/?p=486"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>So sch&#246;n es ist, Buchstaben von &#252;berall her zu lesen, so sch&#246;n w&#228;re es, etwas &#252;ber die Gestalt der Buchstaben zu wissen. Zum Beispiel: wie die Buchstaben riechen.</p>
<p>Dieses Problem stellt sich dem Gedruckten vorerst nicht: Er weiss, welchen Geruch das Papier tragen wird, auf das seine Buchstaben gedruckt werden. Sogar Zeitungsschreiberlinge, die ihr Wort tagt&#228;glich in Papier pressen lassen, kennen den ureigenen Geruch, der die Symbiose von Druckerschw&#228;rze und Zeitungspapier entwickeln wird. Und falls die Schreiberlinge tats&#228;chlich so neugierig sind wie sie sonst glauben machen, dann beschnuppern sie ihre Zeitungsbl&#228;tter und &#252;berpr&#252;fen sie auf Geschmacksrichtigkeit.</p>
<p>Wessen Buchstaben nur virtuell existieren, ja dessen Buchstaben im eigentlichen Sinne keine BUCHstaben sind, weil sie bloss in einer Datenbank ein festes Dasein fristen, der muss sich Gedanken dar&#252;ber machen, wie seine Buchstaben wohl riechen k&#246;nnten. Die Gedanken dar&#252;ber f&#252;hren aber vom eigentlichen Geruchssinn weg, denn pl&#246;tzlich spielt es keine Rolle mehr, ob die Buchstaben nach Vanille riechen oder nach Burberry-Parfum, nach Zitrusduft oder Torfheizung. Mit einemmal Kreisen Gedanken auf weiteren Bahnen: Wenn man nicht einmal weiss, wie die Buchstaben riechen, wie soll man denn auch nur im entferntesten Sinne wissen k&#246;nnen wie Worte verstanden werden, wenn sie einmal geschrieben sind und gelesen werden?</p>
<p>Wenn der eine Leser eine Vorliebe f&#252;r Zitrusd&#252;fte hat, wird er auch die Buchstaben anders lesen als die Leserin, die sich am liebsten mit Eukalyptus-D&#252;ften umgibt. Schliesslich haben die beiden einen anderen Prototyp unter dem Lieblingsduft abgelegt. So werden die beiden bestimmt auch ein anderes mentales Bild von einem Baum haben. Sieht man sich vor solch elementare Probleme gestellt, kommt es gar nicht mehr darauf an, wie denn die Buchstaben riechen, wenn sie gelesen werden. So fl&#252;chtig wie die Buchstaben &#252;ber Bildschirme flimmern, so fl&#252;chtig sind auch die Ger&#252;che, die auf dem gedruckten Papier einen Zwischenstopp eingelegt haben, bevor sie die Umgebung mit ihrem Duft begl&#252;cken.</p>
<p>Das Problem des Duftes und des Geruches ist also nicht wirklich ein Problem des Duftes oder des Geruches, sondern ein Problem, das viel elementarer in der menschlichen Wahrnehmung verwurzelt  ist. Soll man das f&#252;r wahr halten, was man wahrnimmt? Vielleicht ist mit «Baum» ein anderer Baum gemeint als derjenige, den Sie bei der Lekt&#252;re des Wortes «Baum» vor sich gesehen haben?</p>
<p>So muss es Ihnen &#252;berlassen sein, welchen Baum Sie sehen, w&#228;hrend Sie lesen, gleichermassen wie es Ihnen &#252;berlassen sein soll, mit welchem Hintergrundgeruch oder -duft Sie diese Zeilen gelesen haben. Ein angenehmer Duft soll Ihnen geg&#246;nnt sein.</p>
<p>Falls Sie es wissen wollen, bloss damit Sie sich den Umgebungsgeruch vorstellen k&#246;nnen, der das Schreiben dieses kleinen Textes umgab: Der Rohentwurf dieses Beitrags entstand auf einem Papier mit toter Fliege.</p>
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		<title>#11: Zeit und Text</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 08:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wörterbuchleser]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Skriptorium]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir m&#252;ssen ein bisschen vorw&#228;rts machen, und lassen deshalb den Aba und den Abakus einfach so an uns vorbeiziehen, schliesslich sind wir nun sch&#246;n &#252;ber eine Woche daran, die erste Seite zu lesen und sind auch auf dieser Seite erst &#8230; <a href="http://textworker.ch/2008/02/21/11-zeit-und-text/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<abbr class="unapi-id" title="http://woerterbuchleser.wordpress.com/?p=13"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Wir m&#252;ssen ein bisschen vorw&#228;rts machen, und lassen deshalb den <strong>Aba</strong> und den <strong>Abakus</strong> einfach so an uns vorbeiziehen, schliesslich sind wir nun sch&#246;n &#252;ber eine Woche daran, die erste Seite zu lesen und sind auch auf dieser Seite erst in der zweiten Spalte.</p>
<p>Der franz&#246;sische Philosph, der anscheinend <strong>Ab&#228;lard</strong> geschrieben wird (Abaillard oder Abaelardus), und der in einer Handschrift des <em>Roman de la Rose</em>, einem monumentalen Werk in altfranz&#246;sischer Sprache, nat&#252;rlich in Paarreim, wie es sich geh&#246;rte, abgebildet ist kommt vor dem Eintrag <strong>ab&#228;nderlich</strong>. Welch gute Kombination! Wie wenn die mittelalterliche Schriftkultur in der Form der Gestaltung des Dudens reflektiert w&#252;rde. Es gibt Aufs&#228;tze zum unfesten Text, die davon sprechen, dass Schreiberlinge in den Skriptorien die Texte <strong>ab&#228;ndern</strong>.</p>
<p>Vielmehr sogar m&#252;sste man wohl davon sprechen, dass der mittelalterliche Text von der <strong>Ab&#228;nderung</strong> lebt, unterschiedliche Versionen machen den Text lebendig, weniger starr. Eine Gemeinsamkeit mit dem im Blog erscheinenden Text: L&#228;uft die Zeit, ver&#228;ndert sich die Gestalt des Textes. Autoren kommentieren, nehmen Bezug aufeinander, manchmal &#252;bersetzen sie oder erz&#228;hlen Geschichten neu wieder.</p>
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