Post aus Buenos Aires

Pango ist auf Reisen in Südamerika und berichtet in seinem Blog Gente, mar y montaña regelmässig von seinen Erlebnissen (so diszipliniert müsste man bloggen!). Dank eines Kommentars in seinem Blog habe ich letzte Woche aus Belgano, Buenos Aires, eine Karte bekommen:

Pangos Karte aus Buenos Aires

Pangos Karte aus Buenos Aires

Natürlich habe ich mich sehr gefreut über diese Karte. Pango bloggt noch immer von seinen Erlebnissen, und immer noch kann man Karten von seiner Südamerika-Reise bekommen. Dazu einfach einen Kommentar zu einem Beitrag schreiben und hoffen, dass einem der argentinische Zufall gut gesinnt ist.

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Tetris

Wie geeky ist das denn? In jedem Mac steckt ein Tetris drin. Und zwar in Emacs, dem Schreibprogramm für noch viel geekigere Menschen. Dazu gibt man im Terminal emacs ein, um in die emacs-Umgebung hineinzukommen. Dann drückt man esc und m, tippt dann tetris und bestätigt mit enter. Und schon beginnen die Klötze aus dem Himmel zu fallen.

Das sieht so ähnlich aus wie auf den Computern unserer Kindheit. Und man muss auch ähnlich kryptische Dinge eingeben, damit die Spiele beginnen. Ist da irgendwo noch Lemmings versteckt?

Bildschirmfoto 2013-01-11 um 15.01.25

via Mac OS X Hints

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Weihnachten in Variationen

  1. Feiern mit Familie, Onkeln, Tanten, Cousins und Cousinen: Bestemors Kjøtkaker, Kartoffelsalat und Riskrem.
  2. Feiern mit der Familie der Freundin: Eglifilets im Bierteig mit Sauce Tartare.
  3. Feiern mit Familie: Fondue Chinoise.
  4. Feiern mit Bestemor: Nudeln mit Peperoni-Apfel-Gulasch.
  5. Feiern mit Grossmami: Kaltes Plättli.
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Tuten und Blinken

Im dunklen, nebligen Wald, wo ich Hoffnung suchte, hörte ich plötzlich ein Rauschen. Als ich näher kam, stellte sich das Rauschen als Orientierungshilfe heraus, die Autobahn zwischen Zürich und Effretikon. Ich wusste endlich wieder, dass ich mich auf der richtigen Strecke befand. Zuvor hatte ich ein Grunzen im Wald gehört, von dem ich mich nicht richtig überzeugen konnte, ob es gefährlich oder einfach Kulissengeräusch war.

Nach dem Rauschen kam ein plötzliches Tuten auf der Grossbaustelle der Durchmesserlinie. Der Betonlastwagen und der Bagger nahmen sich dieses Getute zu Herzen und verschwanden wieder im Wald, die Baumenschen bewegten sich rechtzeitig weg. Dieses Getute und Geblinke stellte sich nämlich als Ankündigung des nächsten Zuges heraus. Als ich richtig hinhörte, Tutete und blinkte es plötzlich ziemlich oft. Intercity, S-Bahn, Intercity, S-Bahn, Intercity, Neigezug. Alle tuteten sie.

Weil der Wald von dieser Strasse und der Zugstrecke, die mir als Orientierungshilfe gespalten war, und ich nirgends eine Brücke zur Überquerung fand, ging ich eine lange Zeit zwischen Gleis und Autobahn. Was man da alles hört, wenn man nicht im Wagen sitzt! Und was für einen Wind diese Maschinen produzieren. Das hätte man früher im Wagen drin vielleicht auch gespürt.

Jedenfalls folgte ich dem Gleis und wie das Tuten anfing, hörte es wieder auf. Die Blinklichter blinkten auch nicht immer, sondern nur wenn ein Zug herannahte oder durchfuhr. Und manchmal war das Licht ganz an, ohne zu blinken. Das beobachtete ich dann aber aus dem Inneren, und der Lärm war da gleich weniger.

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Von Mails und Velos

Kann das sein? Die NZZ schreibt in ihrer Sonntagsausgabe im Mai, dass eine Mail mit Text von circa einer A4-Seite ein Elektrovelo 250km weit bringen kann. Ein Bild, das wir uns unbedingt im Kopf behalten sollten. Das stammt aus einer Studie des Bundesamts für Umwelt, die sich damit auseinandersetzt, wie viel Energie das Internet verbraucht. Und das ist eine ganz schön grosse Menge. Wir wollen die Atomkraftwerke abschalten, aber schon das Internet braucht anderthalb Atomkraftwerke in der Schweiz.

Aber wie kann es sein, dass eine Mail von dieser Grösse so viel Transportkapazität hat? Ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Wie sieht das dann mit Filmen aus, die wir uns im Internet anschauen? Oder mit all den schönen elektronischen Unterlagen, die wir uns zu Studienzwecken vom Internet herunterladen? Das Internet ist unsere Mutterkuh und soll so viel Strom verbrauchen! Bald kommt alles nur noch übers Internet.

Jedenfalls, sollte es so sein, dann schnallen wir uns besser ein solches Velo unter die Beine, fahren draussen rum und treffen uns dann zufällig, statt dass wir uns E-Mails schreiben.

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